Von La Maddalena und der Costa Smeralda bis zu den wilden Buchten des Golfs von Orosei und Südsardiniens: Entdecke die schönsten Strände für deinen Yachtcharter.
Sardinien gehört zu den Reisezielen, die man vom Wasser aus noch intensiver erlebt. Mehr als 1.800 Kilometer Küste umgeben die Insel und wechseln sich mit weißen Sandstränden, Granitinseln, Kalksteinfelsen, abgeschiedenen Buchten und unglaublich klarem Mittelmeerwasser ab.
Das bekannteste Segelrevier liegt im Nordosten, wo die Costa Smeralda und die Inseln des La-Maddalena-Archipels eines der klassischen Yachtcharter-Reviere des Mittelmeers bilden. Wer seinen Segelurlaub jedoch nur auf diesen Teil Sardiniens beschränkt, verpasst einige der beeindruckendsten Landschaften der Insel.
Weiter südlich erwartet dich der spektakuläre Golf von Orosei mit der Küste von Baunei. Startest du deinen Törn in Cagliari, zeigt sich Sardinien rund um Villasimius, Chia und entlang der Südküste von einer ganz anderen Seite. An der Westküste wird die Landschaft noch ursprünglicher – geprägt vom offenen Meer, der Bergbaugeschichte und abgelegenen Küstenabschnitten.
Für alle, die einen Bootscharter auf Sardinien planen, lautet die entscheidende Frage daher nicht, ob sich die Insel mit dem Boot lohnt, sondern welcher Teil Sardiniens am besten zu der Art von Urlaub passt, die du dir wünschst.
Vergleiche Segelboote, Katamarane und Motoryachten an den wichtigsten Charterbasen Sardiniens.
Boot auf Sardinien mietenSardinien ist eine große Insel. Wer versucht, während eines klassischen einwöchigen Charters möglichst viel Küste abzudecken, verbringt meist zu viel Zeit mit langen Schlägen und zu wenig Zeit damit, die einzelnen Orte wirklich zu genießen.
Die bessere Strategie ist, sich für ein Segelrevier zu entscheiden und dieses in Ruhe zu erkunden.
Entscheide dich für den Norden Sardiniens, wenn Costa Smeralda, Porto Cervo und La Maddalena auf deiner Wunschliste stehen. Viele Highlights liegen relativ nah beieinander, sodass sich entspanntes Segeln ideal mit langen Badestopps und Abenden an Land kombinieren lässt.
Am Golf von Orosei geht es weniger um mondäne Ferienorte und vielmehr um unberührte Küstenlandschaften. Cala Luna, Cala Mariolu und Cala Goloritzè liegen unter einigen der beeindruckendsten Felswände Sardiniens und bieten ein völlig anderes Segelerlebnis als die Costa Smeralda.
Von Cagliari aus kannst du entweder nach Osten Richtung Villasimius oder nach Westen Richtung Pula, Chia und zur raueren Südwestküste segeln. Diese Region eignet sich hervorragend für alle, die das klare Wasser Sardiniens genießen möchten, aber eine andere Atmosphäre als im berühmten Nordosten suchen.
Wenn du verschiedene Yachtcharter-Angebote auf Sardinien vergleichst, solltest du zuerst entscheiden, welche Küste du erkunden möchtest. Eine Yacht in Portisco ist perfekt für La Maddalena, aber deutlich weniger sinnvoll, wenn dein eigentliches Ziel der Golf von Orosei oder Villasimius ist. Mit der richtigen Ausgangsbasis bleibt mehr Zeit vor Anker und du vermeidest unnötig lange Transfers.
Nordsardinien ist das am besten etablierte Yachtcharter-Revier der Insel. Hier bilden die Costa Smeralda, die Straße von Bonifacio und das La-Maddalena-Archipel ein kompaktes Segelgebiet voller Inseln, geschützter Buchten und einiger der bekanntesten Strände Sardiniens.
Cala Coticcio ist eine der bekanntesten Buchten des La-Maddalena-Archipels. Sie liegt an der Ostküste von Caprera und ist von hellen Granitfelsen sowie mediterraner Vegetation umgeben. Das Wasser wechselt von fast transparentem Türkis in Ufernähe zu intensivem Blau weiter draußen.
Wegen ihres Aussehens wird die Bucht häufig als „Tahiti Sardiniens“ bezeichnet. Ihre große Beliebtheit bedeutet jedoch auch, dass ein Besuch besser geplant werden sollte, als einfach anzukommen und den Anker zu werfen.
Cala Coticcio liegt im Nationalpark La-Maddalena-Archipel, in dem Navigation, Zugang, Ankern und Festmachen geregelt sind. Auch der Zugang zur geschützten Zone von Land aus unterliegt bestimmten Vorschriften.
Cala Coticcio auf Caprera: eine der bekanntesten Buchten im La-Maddalena-Archipel.
Die Spiaggia Rosa auf Budelli ist eines der außergewöhnlichsten Naturwunder Sardiniens. Ihre charakteristische Farbe entsteht durch mikroskopisch kleine Meeresorganismen sowie Fragmente von Muscheln und anderem biogenen Material, die sich auf natürliche Weise im Sand ablagern.
Allerdings handelt es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Badestopp. Die Spiaggia Rosa steht unter strengem Naturschutz, und das Betreten des Strandes ist verboten. Auch Navigation, Schwimmen, Ankern und Festmachen sind in dem geschützten Meeresbereich direkt vor dem Strand eingeschränkt.
Für Segler geht es daher vor allem darum, Budelli respektvoll vom Wasser aus zu erleben und anschließend zu anderen erlaubten Bereichen des Archipels weiterzusegeln, in denen Schwimmen und Ankern gestattet sind.
Die geschützte Spiaggia Rosa auf Budelli, berühmt für die natürlichen Rosatöne ihres Sandes.
Das Archipel ist ein geschütztes Meeresgebiet, in dem besondere Vorschriften für Navigation, Ankern und Festmachen gelten. Das Ankern auf Posidonia-oceanica-Seegraswiesen ist verboten. Informiere dich vor der Abfahrt immer über die aktuell gültigen Nationalparkbestimmungen und die zugelassenen Bereiche und beachte die Hinweise deiner Charterbasis.
Grande Pevero ist einer der klassischen Strände der Costa Smeralda. In der Nähe von Porto Cervo erstreckt sich die helle Sandbucht zwischen mediterraner Vegetation, rosafarbenem Granit und flachem türkisfarbenem Wasser.
Einer der großen Vorteile eines Yachtcharters in dieser Region besteht darin, Grande Pevero nicht als isoliertes Ziel betrachten zu müssen. Cala di Volpe, Liscia Ruja und Capriccioli liegen alle entlang desselben Küstenabschnitts, sodass du je nach Wind, Wetter und Stimmung flexibel zwischen verschiedenen Buchten wechseln kannst.
Gerade im Juli und August ist diese Freiheit besonders wertvoll, da die bekanntesten Strände rund um die Mittagszeit sehr voll werden können.
Grande Pevero, nur wenige Kilometer südlich von Porto Cervo an der Costa Smeralda.
Auf der Südseite von Spargi bietet Cala Corsara genau die Landschaft, die sich viele bei der Planung eines Yachtcharters auf Sardinien vorstellen: helle Granitfelsen, mediterrane Macchia und smaragdgrünes Wasser rund um eine unbewohnte Insel.
Hier gibt es keine Ferienanlagen. Gerade darin liegt der Reiz: Cala Corsara ist Teil der natürlichen Landschaft von La Maddalena und kein klassischer Badeort.
Mit einer Yacht kannst du die gesamte Küste von Spargi erkunden und deinen Stopp flexibel an Wind und Seegang anpassen. Wie überall im Nationalpark solltest du vorher prüfen, wo Ankern und Festmachen erlaubt sind.
Cala Corsara auf der unbewohnten Insel Spargi.
Ostsardinien zeigt eine deutlich ursprünglichere Seite der Insel. Rund um den Golf von Orosei und Baunei treffen gewaltige Kalksteinfelsen auf kristallklares blaues Wasser, während viele Strände vom Land aus kaum oder gar nicht erreichbar sind.
Gerade deshalb gehört diese Region zu den Gegenden Sardiniens, in denen ein Boot besonders große Vorteile bietet.
Cala Mariolu liegt unter hohen Kalksteinfelsen an der Küste von Baunei. Statt klassischem Sand besteht der Strand aus kleinen hellen Kieselsteinen, durch die das umliegende Wasser außergewöhnlich transparent wirkt.
Entlang der gesamten Küste gibt es Höhlen, Felsformationen und kleine Buchten. Deshalb eignet sich Cala Mariolu am besten als einer von mehreren Stopps an einem Tag im Golf von Orosei und weniger als Ziel, das man möglichst schnell ansteuert und ebenso schnell wieder verlässt.
In der Hochsaison ist die Bucht außerdem sehr beliebt. Mit einer privaten Yacht kannst du deinen Besuch flexibler planen, früher oder später ankommen oder einfach zu einer anderen Bucht weitersegeln, wenn es rund um den Strand zu voll wird.
Die Kalksteinfelsen und das kristallklare Wasser von Cala Mariolu an der Küste von Baunei.
Cala Goloritzè gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Ostsardiniens. Der kleine Strand liegt unter steilen Felswänden und der markanten Aguglia di Goloritzè, einer imposanten Kalksteinnadel, die über der Küste aufragt.
Da das Gebiet besonders streng geschützt ist, sollten Segler Cala Goloritzè vor allem als Naturkulisse betrachten, die sich vom Meer aus bewundern lässt. Dabei müssen die aktuell geltenden Navigations- und Zugangsbeschränkungen rund um die Bucht eingehalten werden.
Auch die umliegende Küste von Baunei ist spektakulär. Es lohnt sich daher nicht, den gesamten Tagesplan davon abhängig zu machen, möglichst nah an genau diesen einen Strand heranzukommen.
Cala Goloritzè, wo die Berge von Baunei auf das Mittelmeer treffen.
Cala Luna ist größer als viele der weiter südlich gelegenen Buchten und befindet sich dort, wo ein tief eingeschnittenes Tal auf das Meer trifft. Hohe Felswände und natürliche Höhlen rahmen den Strand ein und schaffen eine der charakteristischsten Landschaften des Golfs von Orosei.
Für Segler lässt sich Cala Luna ideal in eine Route zwischen Cala Gonone und der Küste von Baunei integrieren. Je nach Bedingungen können auch Cala Sisine, Cala Biriola und die Höhlen der Region Teil derselben Route sein.
Der Golf von Orosei ist stärker dem offenen Meer ausgesetzt als die geschützten Gewässer von La Maddalena und bietet weniger Marinas. Wetterplanung und die Wahl geeigneter Übernachtungsplätze spielen hier daher eine besonders wichtige Rolle.
Cala Luna, einer der charakteristischsten Strände des Golfs von Orosei.
Segle von Olbia Richtung Süden über Tavolara bis zum Golf von Orosei und zu einigen der ursprünglichsten Küstenlandschaften Sardiniens.
Route entlang der Ostküste entdeckenSardiniens Westküste erhält bei Yachtcharter-Reisenden deutlich weniger Aufmerksamkeit als die Costa Smeralda. Gerade ihre offenen Landschaften bieten jedoch ein völlig anderes Erlebnis.
San Giovanni di Sinis liegt auf der Sinis-Halbinsel in der Nähe der archäologischen Stätte Tharros. Dünen, Sandstein und der weite Horizont des offenen Mittelmeers ersetzen hier die Granitinseln und geschützten Passagen des Nordostens.
Die offene Lage bedeutet zugleich, dass Wetter und Seegang ernst genommen werden müssen. Sardiniens Westküste kann deutlich stärker exponiert sein. Ein Besuch sollte deshalb von den tatsächlichen Bedingungen abhängen und nicht als unverrückbarer Programmpunkt betrachtet werden.
San Giovanni di Sinis zeigt eine ganz andere Seite der sardischen Küste.
Südsardinien wird von internationalen Yachtcharter-Gästen überraschend oft übersehen. Dabei erwarten dich hier wunderschönes Wasser und lange Küstenabschnitte, die insgesamt weniger stark von der Luxus-Yachtszene geprägt sind als die Costa Smeralda.
Cagliari ist der ideale Ausgangspunkt. Von hier kannst du nach Osten Richtung Villasimius und Costa Rei oder nach Westen Richtung Pula, Chia und zur raueren Bergbauküste segeln.
Porto Giunco gehört zu den bekanntesten Stränden im Südosten Sardiniens. Ein langer Streifen aus hellem Sand trennt das türkisfarbene Meer vom Stagno di Notteri, einer Lagune, in der häufig Flamingos zu sehen sind.
Vom Wasser aus entsteht durch die Kombination aus Lagune, Strand, mediterraner Vegetation und dem historischen Turm auf der Landspitze eine der charakteristischsten Küstenlandschaften Südsardiniens.
Villasimius ist ein naheliegendes Ziel für einen Yachtcharter ab Cagliari. Die umliegenden Gewässer stehen jedoch unter Naturschutz, weshalb die geltenden Navigations- und Ankervorschriften vor jedem Stopp geprüft werden sollten.
Porto Giunco und die Lagune Stagno di Notteri bei Villasimius.
Cala Domestica zeigt die raue Schönheit Südwestsardiniens. Kalksteinfelsen umgeben die schmale Bucht, die früher eng mit dem Bergbau verbunden war, der diesen Teil der Insel geprägt hat.
Spuren dieser Geschichte sind noch heute in den umliegenden Tunneln sichtbar, während ein alter spanischer Wachturm über der Bucht thront.
Bei günstigen Bedingungen kann das Wasser hier ruhig und kristallklar sein. Die Westküste bleibt jedoch deutlich exponierter als viele Ankerplätze im Nordosten Sardiniens. Prüfe die Wettervorhersage deshalb sorgfältig und plane Alternativen ein, bevor du Cala Domestica fest in deine Route aufnimmst.
Cala Domestica: Hier trifft Sardiniens Bergbaugeschichte auf eine wilde Mittelmeerbucht.
Porto Flavia ist zwar kein klassischer Strand, zählt aber zu den eindrucksvollsten Orten Sardiniens, wenn man ihn vom Meer aus ansteuert.
Der historische Bergbauhafen wurde direkt in die Felsen von Masua gebaut, damit die abgebauten Mineralien aus den Tunneln im Berg unmittelbar auf die darunter wartenden Schiffe verladen werden konnten.
Von der Yacht aus sind die Öffnungen im Fels über dem Wasser gut zu erkennen, während der mächtige Felsturm Pan di Zucchero direkt vor der Küste aus dem Meer ragt.
Wer das Innere von Porto Flavia besichtigen möchte, muss einen organisierten Besuch von Land aus einplanen. Vom Wasser aus beeindruckt dieser Küstenabschnitt vor allem durch die Verbindung aus Industriegeschichte, Geologie und ursprünglicher Mittelmeerlandschaft.
Porto Flavia, direkt in die Felsen der historischen Bergbauküste Sardiniens gebaut.
Für eine längere Route in diesem Teil der Insel findest du weitere Inspiration in unserem Guide zum Segeln ab Cagliari und zur Erkundung Südsardiniens.
Die beste Charterbasis hängt fast vollständig davon ab, welchen Küstenabschnitt du erkunden möchtest.
Olbia ist ein besonders praktischer Ausgangspunkt für Reisende, die nach Nordsardinien fliegen. Von den umliegenden Charterbasen erreichst du schnell die Costa Smeralda und kannst anschließend Richtung La Maddalena weitersegeln.
Wähle diese Region, wenn Porto Cervo, Caprera, Spargi und die Inseln im Nordosten ganz oben auf deiner Liste stehen.
Portisco liegt direkt im Segelrevier der Costa Smeralda und bringt dich innerhalb relativ kurzer Distanzen zu vielen der bekanntesten Buchten der Region.
Die Basis eignet sich besonders gut für einen einwöchigen Törn, der Costa Smeralda und La Maddalena miteinander verbindet, ohne zu Beginn oder Ende des Urlaubs lange Passagen einplanen zu müssen.
Cannigione liegt im Golf von Arzachena und bietet einen unkomplizierten Zugang Richtung Palau, La Maddalena und zu den nördlichen Inseln.
Für Crews, die sich hauptsächlich auf das Archipel konzentrieren möchten, ist Cannigione eine sehr gute Alternative zu Portisco.
Wenn Cala Luna, Cala Mariolu und der Golf von Orosei im Mittelpunkt deiner Reise stehen, sparst du mit einer weiter südlich gelegenen Charterbasis viel Segelzeit.
Von Arbatax aus erreichst du die spektakuläre Küste von Baunei deutlich schneller als von den Marinas der Costa Smeralda.
Mit einem Bootscharter ab Cagliari kannst du die südliche Küste der Insel erkunden. Richtung Osten warten Villasimius und türkisfarbene Buchten, Richtung Westen Pula, Chia und die wildere Küstenlandschaft darüber hinaus.
Diese Region ist besonders interessant für Reisende, die Nordsardinien bereits kennen und ein völlig anderes Chartererlebnis suchen.
Welches Boot am besten passt, hängt von deiner Crew, deinem Budget und deiner bevorzugten Route ab. Sardinien eignet sich für verschiedene Bootstypen, die jeweils ein anderes Urlaubserlebnis bieten.
Ein Monohull ist ideal für alle, die das Segeln als wesentlichen Teil der Reise erleben möchten. Sardinien bietet hervorragende Küstenpassagen und abwechslungsreiche Bedingungen, die besonders für erfahrene Crews interessant sind.
Qualifizierte Segler können sich für einen Bareboat-Charter entscheiden. Wer mehr Unterstützung möchte, kann denselben Bootstyp auch mit Skipper mieten.
Ein Katamaran-Charter auf Sardinien eignet sich besonders für Familien und größere Gruppen. Der großzügige Salon, die weitläufigen Außenbereiche, die hohe Stabilität und der einfache Zugang zum Wasser sind perfekt für einen Urlaub mit vielen Badestopps und viel Zeit vor Anker.
Der geringe Tiefgang vieler Katamarane kann in geeigneten Buchten ebenfalls von Vorteil sein. Lokale Vorschriften und Umweltauflagen müssen jedoch unabhängig vom Bootstyp immer eingehalten werden.
Eine Motoryacht ist eine gute Wahl, wenn du verschiedene Ziele möglichst schnell erreichen möchtest und lange Segelpassagen weniger wichtig sind.
Gerade für kürzere Reisen kann das sinnvoll sein. Beim Vergleich verschiedener Charterangebote solltest du jedoch auch den höheren Kraftstoffverbrauch und die damit verbundenen Betriebskosten berücksichtigen.
Wenn niemand in deiner Crew über die erforderlichen Segelqualifikationen verfügt oder du deinen Urlaub einfach möglichst entspannt genießen möchtest, ist ein Yachtcharter mit Skipper auf Sardinien oft die beste Wahl.
Ein ortskundiger Skipper kann die Route an die Windverhältnisse anpassen, geeignete Ankerplätze empfehlen und bei der Navigation durch geschützte Gebiete sowie stark frequentierte Sommerreviere unterstützen.
Die wichtigste Yachtcharter-Saison auf Sardinien reicht vom späten Frühling bis in den frühen Herbst. Welcher Monat am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob du ruhigere Buchten, Hochsommerstimmung oder ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bevorzugst.
Der späte Frühling und der frühe Sommer sind ideal für alle, die angenehme Temperaturen, lange Tage und eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen.
Besonders der Juni ist attraktiv, da saisonale Restaurants, Marinas und Charterservices bereits vollständig geöffnet sind, während die Insel noch nicht die hohe Auslastung von Juli und August erreicht hat.
Dies sind die wärmsten und zugleich belebtesten Monate. Dich erwarten lange Badetage, lebhafte Marinas und die höchste Konzentration an Yachten rund um bekannte Ziele wie die Costa Smeralda und La Maddalena.
Auch die Auswahl verfügbarer Boote wird knapper. Wer in dieser Zeit reisen möchte, sollte deshalb möglichst früh buchen.
Der September gehört zu den besten Monaten für einen Segelurlaub auf Sardinien. Das Meer ist nach dem Sommer noch angenehm warm, gleichzeitig werden viele Strände, Buchten und Häfen nach der Hochsaison deutlich ruhiger.
Für Paare, Freundesgruppen und Reisende, die nicht an die Schulferien gebunden sind, bietet der September eine hervorragende Kombination aus sommerlichen Bedingungen und entspannter Atmosphäre.
Auch Anfang Oktober sind noch wunderschöne Segeltage möglich, das Wetter wird jedoch wechselhafter. Je näher der Herbst rückt, desto wichtiger wird eine flexible Routenplanung.
Der Mistral ist einer der wichtigsten Winde rund um Sardinien. Er weht aus Nordwesten und kann besonders an exponierten Küstenabschnitten und in der Straße von Bonifacio kräftig werden.
Prüfe die Wettervorhersage sorgfältig und behandle deine geplante Route nie als unveränderlich.
Einige der schönsten Segelreviere Sardiniens stehen unter Naturschutz. Je nach Zone können Navigation, Schwimmen, Ankern oder Festmachen eingeschränkt sein.
Informiere dich vor der Abfahrt über die aktuellen lokalen Bestimmungen und beachte die Hinweise deines Charteranbieters.
Posidonia oceanica ist eine geschützte mediterrane Seegrasart. Sie bietet zahlreichen Meerestieren Lebensraum, stabilisiert den Meeresboden und trägt zur außergewöhnlichen Klarheit des Wassers rund um Sardinien bei.
Wenn Ankern erlaubt ist, solltest du geeignete Sand- oder Schlammböden beziehungsweise autorisierte Moorings nutzen und niemals den Anker in Seegraswiesen fallen lassen.
Ein gelungener einwöchiger Sardinien-Charter konzentriert sich besser auf ein einzelnes Segelrevier, anstatt möglichst große Teile der Insel abfahren zu wollen.
Kürzere Distanzen geben dir mehr Flexibilität bei Wetteränderungen und vor allem mehr Zeit für das, weshalb du überhaupt hier bist: Schwimmen, Segeln und das Leben entlang der Küste genießen.
Vergleiche vor der Buchung nicht nur den reinen Mietpreis. Je nach Yacht und Anbieter können zusätzliche Kosten für Endreinigung, Bettwäsche, Handtücher, Außenbordmotor, Skipper, Kraftstoff, Hafengebühren, Touristenabgaben oder Kautionen anfallen.
Wenn du diese Kosten von Anfang an berücksichtigst, kannst du verschiedene Boote wesentlich realistischer miteinander vergleichen.
Ja. Sardinien gehört zu den abwechslungsreichsten Yachtcharter-Reisezielen im Mittelmeer und verbindet Inseln, Sandstrände, geschützte Buchten, offene Segelpassagen, historische Orte und eine gut ausgebaute Charter-Infrastruktur.
Für den ersten Besuch ist Nordsardinien meist die unkomplizierteste Wahl, da Costa Smeralda und La Maddalena viele attraktive Ziele innerhalb relativ kurzer Segeldistanzen bieten.
Der Golf von Orosei eignet sich besser für Reisende, die spektakuläre Felslandschaften und eine ursprünglichere Küste suchen. Südsardinien ist dagegen eine ruhigere Alternative mit Ausgangspunkt Cagliari.
Olbia, Portisco und Cannigione sind ideal für Nordsardinien und La Maddalena. Arbatax ist hervorragend für den Golf von Orosei gelegen, während Cagliari die wichtigste Charterbasis für Südsardinien ist.
Die Anforderungen hängen von der Yacht, der Motorisierung, dem Fahrtgebiet und den Richtlinien des jeweiligen Charterunternehmens ab. Für einen Bareboat-Charter müssen Gäste in der Regel die für das jeweilige Boot erforderlichen Qualifikationen und ausreichende Segelerfahrung nachweisen.
Wenn du nicht über die entsprechenden Voraussetzungen verfügst, kannst du die Yacht mit einem professionellen Skipper chartern.
Ein Segelboot eignet sich ideal für Crews, die klassisches Segeln und das typische Fahrgefühl eines Monohulls schätzen. Ein Katamaran bietet dagegen mehr Wohnraum, Stabilität und großzügige Außenbereiche und ist deshalb besonders bei Familien und größeren Gruppen beliebt.
Ja. La Maddalena gehört zu den wichtigsten Yachtcharter-Revieren Sardiniens. Das Archipel ist jedoch ein Nationalpark, und Navigation, Ankern, Festmachen sowie der Zugang zu einzelnen Bereichen sind je nach Zone geregelt. Informiere dich deshalb immer über die aktuell geltenden Vorschriften, bevor du in das Schutzgebiet einfährst.
Sieben Tage sind ideal, um eines der wichtigsten Segelreviere wie Costa Smeralda und La Maddalena, den Golf von Orosei oder Südsardinien entspannt zu erkunden.
Mit zehn bis vierzehn Tagen kannst du mehrere Regionen miteinander kombinieren und trotzdem genügend Flexibilität für Wetteränderungen einplanen.
Ja. Der September gehört zu den attraktivsten Monaten für einen Yachtcharter auf Sardinien. Das Mittelmeer ist nach dem Sommer noch warm, während viele Strände, Ankerplätze und Marinas nach dem Hochbetrieb im August bereits deutlich ruhiger werden.
An außergewöhnlichen Stränden mangelt es Sardinien nicht. Mit dem Boot verändert sich jedoch die Art, wie du diese Küste erlebst, noch einmal grundlegend.
Im Norden kannst du morgens zwischen den Inseln von La Maddalena aufwachen und am Nachmittag entlang der Granitküste Richtung Costa Smeralda segeln. An der Ostküste bringt dich schon ein kurzer Schlag unter die gewaltigen Kalksteinfelsen von Baunei. Weiter südlich zeigen Villasimius, Chia und die Küste rund um Cagliari wiederum eine ganz andere Seite Sardiniens.
Der beste Segelurlaub auf Sardinien ist nicht unbedingt derjenige, bei dem du möglichst viele berühmte Strände abhaken kannst. Viel wichtiger ist, genug Zeit zu haben, dort anzuhalten, wo das Wasser besonders einladend aussieht, die Route zu ändern, wenn der Wind es nahelegt, und eine Bucht zu entdecken, die ursprünglich gar nicht auf deinem Plan stand.
Entdecke verfügbare Segelboote, Katamarane und Motoryachten ab Olbia, Portisco, Cannigione, Cagliari und weiteren Charterbasen auf Sardinien.
Master Yachting hilft dir dabei, die passenden Boote für deine Crew, dein bevorzugtes Segelrevier und deine Erfahrung auf dem Wasser miteinander zu vergleichen.
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