Am Sonntag Vormittag Abfahrt nach Kea, leider wegen zu wenig Wind Großteils unter Motor. Nach diversen Badestopps anlegen im Hafen von Vourkari, direkt gegenüber von einigen Restaurants und Bars. Unsere Nachfrage ob wir den die Gebühr heute schon erlegen können gibt es nur die freundliche Antwort: relax, relax. Wir besuchen den lokalen Minimarkt um Brot zu kaufen und beschließen diesen ersten Tag im Restaurant Aristos. Gute Küche und freundlicher Service obwohl das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt ist.
Da wir hoffen dass wir heute segeln können. Abfahrt bereits um 6:00, leider wieder ohne Wind in Sicht. Die Hafengebühr konnten wir leider mangels Abnehmer nicht mehr entrichten. Daher mit dem Motor, wieder mit diversen Badestopps in die Marina Mykonos. Die ist etwas außerhalb des Ortes aber mit dem Seabus leicht zu erreichen. Die Marina hat wenig Charme und muss mit Fähren und Kreuzschiffen geteilt werden. Dafür ist’s günstig, für die 40Fuss “Nany” haben wir €4,72 bezahlt und hatten dabei noch Strom und Wasser inkludiert. Die Taverne Matthew in Marinanähe ist durchaus zu empfehlen. In Mykonos Stadt ist dann allerdings einiges los, jede Menge Touristen und dementsprechend gesalzene Preise.
Nach den vielen Seemeilen gestern lassen wir’s heute ruhiger angehen. Nach halber Mykonos Umrundung und Badestopp Überfahrt auf die Insel Siros. Im Süden ankern wir am Nachmittag in Ormos Varis, eine bezaubernden Bucht mit einer kleinen Ortschaft, 2 Tavernen und einer Bar. So haben wir uns Griechenland vorgestellt. Eine Erkundung der Umgebung mit dem Dinghi, ein kleiner Spaziergang durchs Dorf, Abendessen an Bord und danach ein Ausflug in die Bar. Sehr schön.
Auch heute wieder kein geeigneter Segelwind daher unter Motor zur Insel Kythnos und am Nachmittag ankern in Ormos Approkiosis. Wieder eine schöne Bucht mit Tavernen und Strandbar. Schnorcheln und baden, Strandspaziergang und Abends in eine der Tavernen zum Fischessen. Langsam gewöhnen wir uns an diesen Rhythmus.
Morgens um 9 hat‘s bereits 33 Grad – und wir müssen zurück nach Athen. Daher mit einigen Badestopps wieder zurück in die Marina Kalamaki. Dort suchen wir die Tankstelle, erfahren aber das hier der Tankwagen direkt zum eigenen Pier kommt. Das ist mal ein guter Service, vor allem da es um 16:00 am Nachmittag bereits über 40 Grad hat – und das bei Windstille. Wir verlassen daher die Marina wieder, ankern vor deinem der Strände und lassen es uns gut gehen. Um 10:00 sind wir dann wieder zurück, der Tankwagen kommt und wir ziehen uns wieder in die “Kitchen Bar” zurück.
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