Schneller Segeln – aber wie?

Schneller Segeln – aber wie?

Wir motoren viel zu oft. Stimmt das etwa nicht? Aber es nervt halt, wenn die Yacht bei sommerlichen 2 Windstärken nur 3 Knoten macht, und die Törnplanung total durcheinander kommt. Der letzte Liegeplatz in der Marina ist dann auch noch weg. Da gehört viel Gelassenheit dazu, auf die „eiserne Genua“ zu verzichten.
 
Aber wieso läuft der da drüben deutlich schneller und hat offenbar keine Maschine mitlaufen?  Es gibt da eben doch ein paar Unterschiede. Neben dem optimalen Trimm spielt die Bauweise der Yacht schon eine Rolle. Moderne Cruiser-Racer - neudeutsch auch Performance-Cruiser genannt - verbinden urlaubsgerechtes Innendesign mit dem Anspruch, schneller zu segeln als  klassische Charteryachten. Sie sind leichter gebaut, haben mehr Segelfläche, definitiv kein Rollgross und ein breites Heck damit die Yacht auch mal ins Surfen kommt. Letzteres dämpft übrigens auch das Rollen vor Anker und sorgt somit für einen ruhigen Schlaf. Blister- oder Gennakerausrüstung sind natürlich auch vorhanden.