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Seychellen-Segeltörn Juni 2013

26 Juli, 2013
von Hermann Osterlitz
Seychellen
Moorings 4600 Club

Unsere Crew bestand aus 9 Seglern : Manni und Malu, Jonny und Moni, Rüdiger, Löwe, Fritz , Co.-Skipper Manfred und Skipper Hermann.
Wir reisten am 31.05.2013 von Frankfurt nach Dubai und hatten zwei Übernachtungen gebucht
sowie eine große Stadtrundfahrt (rote & blaue Linie) und die Besichtigung des Buji Khalifa (höchstes Gebäude der Welt, 828 m hoch).
Am 02.06.2013 flogen wir dann nach Mahe und kamen gegen 15.30 Uhr in der Eden Island Marina an. Danach Übernahme des Katamarans, technische Einweisung und Revierbriefing. Alles perfekt organisiert, sogar mit Willkommensdrink!
Abends dann Dinner im Hafenrestaurant, dass sich im großzügigen und ansprechenden Hauptgebäude am Hafeneingang befindet.
Nachfolgend einige Anmerkungen zum Segelrevier Seychellen, die als Ergänzung zum Revierführer "Seychelles Nautical Pilot" von Alain Rondeau dienen sollen, da der Reiseführer nicht mehr aktuell ist!
Die Inseln der inneren Seychellen NORTH, COUISINE, MARIANNE, FELICITE, PETIT SOEUR und CHAUVE SOURIS befinden sich in privatem Besitz und sind für Segler nicht mehr zugänglich. Hier wird ausschließlich auf Urlauber gesetzt, die sich die exorbitant hohen Preise leisten wollen.
Die Inseln SILHOUETTE, COUSIN, CURIEUSE und COCO ISLAND, ARIDE, BIRT, DENIS sowie die Inseln im St. Anne Nationalpark (St. Anne, Moyenne, Round Island, Long Island und Cerf)befinden sich ebenfalls im privaten bzw. staatlichen Besitz. Sie können jedoch gegen Gebühr betreten werden bzw. es darf ebenfalls gegen Gebühr geankert oder wenn vorhanden, die Muringbojen benutzt werden. Die Landing Fees betragen in Silhouette 30 US $/Person, vorher in Mahe zu bezahlen, für Curieuse und Grande Soeur 20 US $/Person .
In den Marine National Parks (St. Anne, Coco Island, Bai Ternay und Port Launay) werden für eine Yacht 250 SR bei Übernachtung und als Landing Fees 200 SR/Person verlangt.
Als Grund für die Gebühren werden genereller Umweltschutz und Erhaltung der Ursprünglichkeit auf den Inseln genannt.
Diese Investitionen lassen sich auf Cousin (Vogelparadies), Curieuse (Riesenschildkröten-Gehege und Doktors-House der ehemaligen Leprastation) sowie Bird, Denis und Aride vorbildlich erkennen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Inseln Bird und Denis aufgrund des Nachtfahrverbots durch die Vercharterer kaum erreichbar sind. Aride kann bei SE-Monsun nur bei Flaute erreicht werden, da ausschließlich im Süden vor dem Riff geankert werden kann.
Die äußeren Seychellen dürfen nur mit einem einheimischen Skipper besucht werden; sie liegen für einen "normalen" Segeltörn auch zu weit entfernt.
In den Tagesberichten weise ich noch auf Muringbojen vor einigen Inseln hin, die im "Seychellen Nautical Pilot" nicht erwähnt werden sowie auf Besonderheiten beim Anlaufen der wenigen Häfen und auf Möglichkeiten des Wasserbunkerns, etc.
Die sogenannte Ausreisegebühr in Höhe von 40 US $/Person beim Verlassen der Seychellen (siehe Briefing Master Yachting) wird nicht erhoben.
Die im Bericht gezeigten Fotos wurden von Rüdiger und Manfred aufgenommen.

Seychellen-Segeltörn Juni 2013, Katamaran Moorings 4600 Club

Tag 1 am 2 Juni, 2013

02.06.2013: Yacht check in, Eden Island Marina (Best of Seychelles).
Die Abwicklung und der Service von Moorings lassen keine Wünsche offen, prima!!!
Der Katamaran befand sich in einem gepflegten, technisch guten und sauberen Zustand, mit Generator, elektrischen Toiletten, alles, wie von Master-Yachting beschrieben und vereinbart!
Willkommensdrink von Moorings nach der Ankunft im Hafen.
Abends Dinner im ansprechenden Hafen-Restaurant.

Seychellen-Segeltörn Juni 2013, Mahe, Anse a la Mouche

Tag 2 am 3 Juni, 2013

03.06.2013: Segeln um die Südspitze von Mahe zur Anse a la Mouche auf der Westseite. Geplant war allerdings, in der Anse Takamaka vor Anker zu gehen. Der SE-Monsun fiel auf der gesamten Strecke mit 25 kn ein, sodass drei Crewmitglieder am ersten Tag gegen die Seekrankheit zu kämpfen hatten. Am nächsten Tag war alles wieder vergessen. Aufgrund der Windsituation konnte in der Anse Takamaka leider nicht geankert werden.
Daher bevorzugten wir Anse a la Mouche zum Ankern, da guter Wind-Schutz aus SE gegeben war. Eine sehr schöne Bucht, in der auch das Schnorcheln und Schwimmen spaß macht.
Infrastruktur für Segler vorhanden, sehr ruhige Bucht.
Wir waren allerdings die einzige Segelyacht.

Seychellentörn Juni 2013, Port Launay und Beauvallon

Tag 3 am 4 Juni, 2013

04.06.2013: Port Launay, ankern (traumhafte Bucht) → Unterwasserwelt an den Felsen trüb, vermutlich durch starken Schwell aus SE. Hier lagen mehrere Yachten vor Anker.
Keine Ranger, keine Gebühren!
Weiter nach Beauvallon Bay, wegen des Schwells in Port Launay, ankern, (keine Infrastruktur für Segler), Ankerverbotsschilder vor Hotels, am Strand undefinierbare Bojen rot und grün, stehen in keiner Seekarte; absolut feindlich für Segler; wir waren in dieser riesigen Bucht die einzige Yacht. → Unterwasserwelt völlig uninteressant.
Entgegen der Beschreibungen nicht empfehlenswert, nur für einen Badestop geeignet!

Seychellen-Segeltörn 2013, Ile Silhouette

Tag 4 am 5 Juni, 2013

05.06.2013: Ile de Silhouette, La Passe, ankern (Schraube Bb-Maschine verloren). Moorings telefonisch gemeldet; Reparatur beim nächsten Stopp in der Anse Lazio/Praslin vorgesehen.
Die einzige Straße, halbfertig und ca. 500 m lang, endet für „Normalbürger und Segler“ vor dem bewachten Straßenzugang des Hilton Ressort. Es gibt keine halbwegs fertigen Wege und der Aufstieg in die Berge ist nur mit einem Führer sinnvoll und möglich. Ein schlechter Weg führt auf die Westseite zur Grande Barbe mit ein paar Hütten. Um die unwegsame Insel genauer kennenzulernen (für Wanderer geeignet), sollte man mehrere Tage einplanen.
Die vorher auf Mahe zu entrichtende Landing Fees beträgt 30,00 US$/Person! Das Gehege der Riesenschildkröten, wenige 100 m südlich von La Passe, entspricht nur bedingt den sogenannten hohen Anforderungen des fremdfinanzierten Umweltschutzes (nicht zu vergleichen mit Ile Curieuse).
Geankert wurde vor dem Riff, La Passe, auf 7 m. Schnorcheln vor dem Riff prima; innerhalb des Riffs vom Strand aus sehr flach und nicht sehenswert. Mit viel Überredungskünsten durften wir unser Beiboot im kleinen Hafen an einem Felsen festmachen. Auch hier haben Hotelurlauber und Tagesgäste erste Priorität!!! Kein Beibootsteg und keine Infrastruktur für Segler vorhanden.
Wir sahen den ersten fliegenden Hund bei unserem Rundgang in La Passe.
Dieser Insel konnten wir jedoch an diesem Tag wenig abgewinnen!

Seychellen-Segeltörn Juni 2013, Praslin, Anse Lazio

Tag 5 am 6 Juni, 2013

06.06.2013: Praslin, Anse Lazio, ankern, (traumhafte Bucht mit herrlichem Strand) → Unterwasserwelt an den Felsen interessant, aber wegen der Haiangriffe in der Vergangenheit gefährlich und das Schnorcheln generell nicht erlaubt. Ab 17.00 Uhr ankerte ein Marineboot vor der Bucht. Von den Yachten aus darf nicht gebadet werden, nur im Bereich der Hainetze vor dem Strand. Trotzdem ist der Besuch von Anse Lazio ein Muss!!!

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Praslin, St. Anne Bay

Tag 6 am 7 Juni, 2013

07.06.2013: Neuer Propeller an der Bb-Maschine durch Collin/Moorings montiert!
Danach zur Mini-Insel St. Pierre, Anse Volbert, gesegelt; schöne niedliche Insel mit Südseeflair. Drei Mooringbojen auf ca. 6 m zum Festmachen auf der Südseite vorhanden; Schnorcheln um die Felsen herum prima.
Anschließend weiter nach St. Anne Bay, Steg von Dream Yachtcharter fest, 110 US $/Nacht; primitive Sanitäreinrichtungen. Strom (Adapter von Dream Yacht) und Wasser am Steg vorhanden.
Im Hafen an der Pier Festmachen für Yachten verboten, nur für die Fähren erlaubt.
Robert und Collin bieten preiswerte Bojen im Hafen an sowie Abendessen an Bord (empfehlenswert 15 €/Person, wir bekamen einen riesigen, gegrillten Red Snapper mit Vorspeise, Beilagen, etc.).
St. Anne ist nicht sehenswert; lange, einfache Durchgangsstraße mit diversen Lädchen! Allerdings ist St. Anne die Ausgangsbasis, um zum Vallee de Mai und zur Grande Anse zu kommen (beides ein Muss!!). Grande Anse auf der Insel-Westseite ist mit einer Yacht aufgrund der Flachs nicht anlaufbar, dies wird durch den Vercharterer auch untersagt!
Die Ansteuerung nach St. Anne ist durch die eindeutige Fahrwasser-Betonnung recht einfach!

Seychellen-Segeltörn, Praslin, Vallee de Mai

Tag 7 am 8 Juni, 2013

08.06.2013: Hafentag, von 08.00 Uhr bis 09.30 Uhr: starker Regen.
10.00 Uhr Taxifahrt: Vallee de Mai ist einmalig und die Besichtigung dieses erhaltenen Urwalds ist im Rahmen einer Führung unbedingt zu empfehlen. Hier sind auch die "cocos de mer" zu bewundern. Den Fahrpreis mit den Taxifahrern unbedingt vorher aushandeln.
St. Anne bietet eine lange Durchgangsstraße mit diversen Lädchen an. Alles jedoch sehr einfach und nicht gerade einladend.
Großer Supermarkt im Ort.

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Ile Curieuse und Anse Volbert (Praslin)

Tag 8 am 9 Juni, 2013

09.06.2013: Curieuse Island (traumhafte Insel mit dem Doktors-House der ehemaligen Leprastation und einem abenteuerlichen Weg zum Gehege der Riesenschildkröten (ca. 1 Std.) → sehr schöne gepflegte Anlage mit Riesenschildkröten und freundlichen Rangern, die dort leben und die Tiere pflegen. In der Anse St. Jose im Süden liegen fünf Muring-Bojen aus. Landing-Fees: 20 US$/Person. (sehenswerte Insel).

Anse Volbert: Ankern östlich von Ile Chauve Souris, fünf Muring-Bojen auf 4-6-m; Schnorcheln an den Felsen von Chauve Souris, viele Fische, prima. Die Anse Volbert ist wunderschön und sehenswert. An Land gibt es nette Restaurants mit Sicherheitsdienst für das Beiboot → Abends im herrlichen Restaurant "PIROGUE" den 40.Hochzeitstag von Malu und Manni gefeiert. Diese Bucht ist einschließlich der langen Strandpromenade empfehlenswert!

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Coco Island, Grande Soeur

Tag 9 am 10 Juni, 2013

10.06.2013: Coco Island, vier Muring-Bojen vorhanden, schnorcheln, (Unterwasserwelt → weicht leider von den Beschreibungen ab, abgestorbene bleiche Korallen; es ist nicht das "Schnorchelparadies", wie beschrieben, div. Unterwasserfotos vorhanden). Coco Island sieht jedoch wie eine Südseeinsel aus, entsprechend den Werbefotos! Trotzdem sehenswert! Muringgebühr 250 SR/Schiff, Landing-Fees 200 SR/Person ab 09.00 Uhr. Karettschildkröten schwammen vor der Insel im Bereich der Schnorchler. Zwischen Coco Island und Felicite Island sahen wir die einzigen Delfine auf dem Törn.
Grande Soeur: wollten hier vor Anker gehen, was aufgrund der Windsituation aus SE nicht möglich war → Landing-Fees 20,00 US$/Person, keine Muring-Bojen. Der Oststrand entspricht einem typischen Südsee Idyll, traumhaft! Ankern empfehlenswert!
Zurück nach Coco-Island an die Boje und schwimmen gehen.

Seychellen-Segeltörn, La Digue, La Passe

Tag 10 am 11 Juni, 2013

11.06.2013: La Digue, La Passe, am Pier dürfen keine Yachten anlegen, nur zum Wasser bunkern (100 SR). Wir verholten vor Anker mit Heckleinen an Land. Hafenpersonal ausgesprochen zuvorkommend und höflich (keine Liegegebühr, keine Landing-Fees), die Hafen-Einfahrt ist entgegen der Beschreibung im Pilote Cotier sehr leicht zu finden (grüne und rote Tonne direkt vor der Einfahrt).
Niedlicher Hafen mit Atmosphäre und einem sehr schönen und gepflegten Dorf La Passe,
(deutlich reizvoller als St. Anne/Praslin).
Großer Supermarkt im Ort. Tomaten stellten einen Engpass dar. Viele fliegende Hunde am Tag gesichtet.

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, La Digue, La passe

Tag 11 am 12 Juni, 2013

12.06.2013: Hafentag, Keilriemen Bb-Maschine von Moorings-Monteur gewechselt, Besichtigung zu Fuß: La Passe, L´Union Estate und Anse Source d`Argent (geschnorchelt am "berühmtesten" Strand der Welt mit bekanntem Postkartenmotiv der Granitfelsen) sowie Grande Anse. Insgesamt eine traumhafte Insel mit einer wunderschönen und sauberen Stadt La Passe. Der Weg zur Anse Source d`Argend führt durch den Ort La Passe und L´Union Estate. Am Wegende, kurz vor dem Eingang zur Anse, befindet sich ein uriges, einfaches Restaurant mit Sandboden.
→ Unterwasserwelt innerhalb der Riffe in Ordnung → einziger Makel: das Gehege der Riesenschildkröten hinter dem Plantagenhaus ist eine schmutzige Kloake, ohne Rasenfläche, nur Morast und stinkendes Moderwasser (div. Fotos vorhanden).
Man sieht auch tagsüber oft fliegende Hunde!
Für uns ist es die schönste Insel der inneren Seychellen!!!
Aufgrund des 66. Geburtstages des Skippers, organisierte er im Restaurant "TAROSA", direkt am Hafen, ein Büfett-Abendessen mit einem großen Bonito. Dieses Restaurant ist zu empfehlen, gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Ile Moyenne

Tag 12 am 13 Juni, 2013

13.06.2013: St. Anne Nationalpark, an Muring-Boje vor Ile Moyenne festgemacht (sieben Muring-Bojen nördlich vor Moyenne und gegenüber drei Muring-Bojen südlich vor St. Anne). Übernachtung 250 SR/Schiff, ab 09.00 Uhr morgens 200 SR/Person Landing-Fees (wir machten vorher los). Unterwasserwelt: → weicht leider von den Beschreibungen ab, enttäuschend!

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Victoria

Tag 13 am 14 Juni, 2013

14.06.2013: Victoria Old Harbour, festgemacht an einer Muring vor dem Seychellen Yachtclub,(nach ca. einer Stunde von einem Yachtclub Offiziellen unfreundlich
aufgefordert die Muring-Boje zu verlassen und irgendwo zu ankern). Diesen Ton schlugen
auch Personen im Gebäude der Charter Association an. Auch hier ist das Festmachen verboten. Von einem Treffpunkt der "Yachties" ist hier nichts zu merken, zumindest was Charterer betrifft.
Der Charter-Ponton am Inter Island Quay ist nicht mehr vorhanden, da die Charterfirmen in die herrliche Eden Island Marina umgezogen sind.
Der Old Harbour sollte mit einer Yacht gemieden werden. Es ist besser von Eden Island eine Taxe nach Victoria zu nehmen.
Victoria ist ein quirliges schönes Städtchen, das unbedingt besichtigt werden sollte. Auf dem sehenswerten Fischmarkt haben wir ca. 4 kg Bonito-Steaks für 150 SR gekauft, unglaublich preiswert.
Da unser check out erst am 15.06.2013 geplant war, ankerten wir nun erneut im St. Anne Nationalpark vor St. Anne, nördlich Anse Mare Jupe, um vor dem Hotelsteg an den Felsen letztmalig schnorcheln zu können (Unterwasserwelt, leider mittelmäßig).
Übernachtung vor Anker auf ca.6 m, 250 SR/Schiff.

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, St. Anne Nationalpark

Tag 14 am 15 Juni, 2013

15.06.2013: 09.00 Uhr versuchte das Rangerteam weitere 200 SR/Person als Landing-Fees zu kassieren, obwohl wir nicht an Land gehen wollten. Auch hier auf St. Anne werden Hotelgäste bevorzugt behandelt.
Wir segelten nun rund St. Anne nach Eden Island Marina. In der Anse Cabot im Nordwesten von St. Anne liegen drei Muring-Bojen aus.
15.00 Uhr: Yachtübergabe an Moorings problemlos, da keine Mängel/Schäden vorhanden. Letztes Mal zum Schwimmen an einem der Strände von Eden Island gegangen.
Abends Abschiedsessen im schönen Restaurant unterhalb des Moorings Büro genossen, hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Seychellen-Segeltörn im Juni 2013, Mahe, Eden Island Marina

Tag 15 am 16 Juni, 2013

16.06.2013: 06.00 Uhr, Taxi über Moorings am Vortag bestellt, Rückflug nach Frankfurt/Main über Dubai.

Insgesamt legten wir 172 sm WdW zurück, davon 80 unter Segeln und 92 unter Maschinen.
An vier Tagen regnete es jeweils für ca. 2 Stunden. Wolken sind allerdings immer vorhanden.
In der Regel schien jedoch die Sonne tagsüber, im Mittel um 28 °C. Der Wind kam stetig aus SSE - SE mit 15 - 20 kn. Flauten gab es kaum.
Wir brachten alkoholische Getränke und Wein aus Dubai zollfrei mit (2 Liter/Person dürfen auf die Seychellen eingeführt werden). Teuer ist das lokale Bier, Gemüse und Obst gibt es nicht immer in gewohnter Auswahl. Insgesamt sind die Preise für Lebensmittel und Getränke (außer alkoholischen) nicht so teuer, wie oft beschrieben. Wir tauschten am Flughafen 350 €/Person gegen SR ein, was problemlos für zwei Wochen ausreichte. Davon konnte auch noch dass Abschiedsdinner bezahlt werden. Allerdings mussten anfallende Gebühren für Silhouette, Curieuse, Parkeintritt, etc. ausschließlich in US $ oder Euro entrichtet werden. Diese entnahmen wir nicht der Bordkasse.
Trotz geeigneter Angelausrüstung mit diversen Ködern, fingen wir im hochgepriesenen und fischreichen Angelrevier der Seychellen keinen einzigen Fisch. Also die Erwartungen nicht zu hoch stecken. Anders sieht es beim professionellen und teuren Hochseefischen aus. Diese Crews landeten gewaltige Fische an.
Abschließend sei festgestellt, dass ein Seychellen-Segeltörn viele neue Erkenntnisse in einer noch halbwegs unberührten Natur beinhaltet und daher für Segler zu empfehlen ist.