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Seychellen Mai 2014

6 Juni, 2014
von Klazien Matter-Walstra
Seychellen
Lagoon 400 Owner Version | Sup

Die Planung dieser Segelreise begann in 2012 und fand seine Durchführung in Mai 2014. Mitgesegelt sind Daniel Krüerke, Patrick und Tina Ledergerber und Andreas und Klazien Matter (Skippers).
Die Segelreise voraus ging eine Woche auf Praslin in Villa Paille En Queue. http://villapeqseychelles.com/our-villa/
Dies ermöglichte uns, uns an Klima und Land zu aklimatisieren und erste Eindrücke zu gewinnen. Es war eine wundervolle Woche.
Weitere Fotos unter: http://kwmw.jimdo.com/pictures/seychelles-2014/
Video: http://youtu.be/E5KoHiErWt0

Von Praslin Hafen in die Anse Volbert

Tag 1 am 10 Mai, 2014

Wir übernehmen am Mittag das Schiff, eine Lagoon 400, und begrüssen Patrick und Tina, die direkt von Dubai angereist sind. Als alle sich eingerichtet haben fahren wir in Anse Volbert und Daniel, Andreas und Klazien machen einen Schnorgelgang bei StPierre und sehen erste Haie life! Danach wird an Land gegessen.

Von Anse Volbert nach Grand Soeur und La Digue

Tag 2 am 11 Mai, 2014

Nach dem ersten Frühstück and Bord und etwas schwimmen, segeln wir bei 3Bf SO Wind zuerst nach Grand Soeur und gehen dort vor Anker. Wir treffen beim Schnorchel auf Wasserschildkröten, die auch gerne Mal ein wenig zubeissen... Danach geht es weiter nach La Digue wo wir vor dem Hafen vor Anker gehen und auch noch ausführlich schnorcheln. Wir kochen an Bord. Alle Läden sind am Sonntag geschlossen!

Der Tag an dem wir das Dinghi verlieren.... und im Hafen von Praslin zurück finden

Tag 3 am 12 Mai, 2014

Am Morgen gibt es erst mal ein Regenguss. Wir gehen danach mit dem Dinghi an Land und besuchen die berühmte Anse Source D'Argent. Ein schöner Strandt, aber ob der Schönste? Nach circa 3 stunden und voll mit Einkäufe beladen wollen wir zurück aufs schiff, nur das Dinghi ist nicht mehr da.... wohl vom Flut weggespühlt? Ein taxifahrer weiss zu berichten, dass er gesehen hat wie ein kleines Fischerboot ein Dinghi aufgelesen hat und es mitgenommen hat, aber wohin? warum nicht zurück im Hafen? Es gelingt uns ein "Taxi" zum schiff zu bekommen und wir rufen die Basis auf Praslin an und ja dort wurde ein Dinghi abgeliefert... EXTREM peinlich... Wir fahren nach Praslin zurück und bekommen unser Dinghi wieder. Danach noch ein kurzer Fahrt zurück in die Anse Volbert, wo dunkle Wolken den nächsten Regen ankünden.

Von Anse Volbert in die Anse Lazio

Tag 4 am 13 Mai, 2014

Mit leichten Wind und gewitterhafte Stimmung brechen wir auf und segeln um Curieuse Richtung Anse Lazio. Dort angekommen wird ausführlich geschnorchelt, wärend Klazien Brot backt. Als auch sie rausschwimmt zum Schnorcheln fängt es heftig an zu gewittern und ist es im Wasser nicht mehr so gemütlich. Abends müssen wir sogar drinnen essen... und da es trotzt Gewitter und viel Regen gar nicht abkühlt wird es zu einem Saunaessen...

Von Anse Lazio via Aride nach Curieuse

Tag 5 am 14 Mai, 2014

In der Nacht noch starker Regen und Gewitter, dann am Morgen wieder blauer Himmel. Rundums Schiff schwimmen Schildkröten. Wir fahren nach Aride und versuchen telefonisch Kontakt auf zu nehmen, da wir gerne die Insel besuchen möchten. Leider kein Gehör. Vor der Insel sind keine Boyen und fürs Ankern steht der Wind nicht gut. So segeln wir halbwegs um die Insel und sehen auch vielen Vögel. Danach mit wenig Wind nach Curieuse. Unterwegs begleiten uns einige Delphine. Bei Curieuse machen wir an einer Boye fest und gehen an Land. Nach einem langen Spaziergang und Besuch beim Doctor's House und den Riesen- Landschildkröten am Abend essen an Bord bei Vollmond.

Von Curieuse nach St.Pierre, Cocos Island nach La Digue

Tag 6 am 15 Mai, 2014

Heute gibt es nicht viel Wind. Vor dem Frühstück legen wir los und fahren nach St.Pierre wo wir zuerst lange Schnorcheln. Nach getaner Arbeit wird gefrühstückt und danach unter Motor nach Cocos Island. Da wir immer noch früh dran sind können wir an einer Boye anmachen. Auch hier schnorcheln wir ausgiebig, es ist genial schön. Gegen Abend nach La Digue zurück wo wir ausnahmsweise an Land in einem Restaurant essen.

La Digue- Marianne Island- La Digue

Tag 7 am 16 Mai, 2014

Mit 3-4Bf Südost Wind segeln wir südlich um La Digue und dann Richtung Marianne Island. Es scheint als haben wir die Insel für uns alleine. Aber irgendwie muss es noch Tiere geben, die ihren Geschäfft hinterlassen. Später lesen wir, dass es Wildschweine auf die Insel gibt.. Es ist wunderschön am Strand. Gegen Abend gleiche Route zurück nach La Digue.

Skipper's Geburtstag, La Digue - Praslin Anse Lazio

Tag 8 am 17 Mai, 2014

Heute hat der Skipper Geburtstag. Wir wollen ihm mit frische Brötchen aus der Bäckerei überraschen. Nur leider fängt dieser erst um 10:00 morgens an zu backen! Dies weil er am Freitagabend länger auf hat... Er hat dann aber noch einige Süssigkeiten, die wir ihm abkaufen. Nach dem Frühstück geht es zurück zur Basis auf Praslin. Während Patrick und Tina ins Valais de Mai fahren, gehen Res, Daniel und Klazien einkaufen, Schiff neu mit Wasser betanken und frische Bettwäsche und Badetücher holen! Später segeln wir dann mit 4-5 Bf SO Wind südlich an Praslin vorbei in die Anse Lazio. Da machen wir, die im Hafen gekauften grossen Fisch, zum z'Nacht.

Von Praslin nach Silhouette Anse Moudon

Tag 9 am 18 Mai, 2014

Just am richtigen Moment gibt es supper Wind. Bei 3-4Bf SO segeln wir in einem Schlag nach Silhoutte, Anse Moudon. Dieser Bucht ist klein und wild, aber gut geschützt bei SO Wind. Für uns einer der schönste Buchte. Da auf North Island, direkt neben Silhoutte, wohl irgend welche Prominez ferien macht werden auch wir von einem Militärschiff bewacht/beschützt(?). Es sind viele Flughünde zu sehen, die auch ab und zu Salzwasser "tanken". Das an land gehen mit dem Dinghi ist hier eine rechte Herausforderung, da die Brandung recht hoch und stark ist.

Von Silhoutte nach Mahé Beau Vallon Bay

Tag 10 am 19 Mai, 2014

Bei schönem 5Bf SO kreuzen wir von Silhouette nach Mahé in die Anse Beau Vallon. Unterwegs wieder eine Weile von 6 Delphinen begleitet. Die Anse Beau Vallon ist eine sehr weite Bucht, mit zum ersten Mal auch etwas Betrieb und am Abend auch mal Musik. Zum Einkaufen laufen wir in die falsche südliche Richtung und finden zwar Läden, müssen dafür aber weit tragen. Dabei hätte es in die andere Richtung (nach Norden) direkt am Strand mindestens 3 Läden gehabt...

Von Anse Beau Vallon in die Anse Ternay

Tag 11 am 20 Mai, 2014

Obwohl es auch heute richtig Wind hat, wollen wir doch noch einen Tag wieder mehr Schnorchel und so segeln wir die kurze Strecke nach Anse Ternay und gehen dort an einer Boye. In der Bucht steht aber ordentlich Wind und das Schnorcheln ist nicht ganz so gut wie gehabt. Am Abend sind dafür tausende Fische rundums Boot, die sich gerne mit altem Brot futtern lassen.

Pechtag

Tag 12 am 21 Mai, 2014

Eigentlich wollten wir heute weiter Richtung Südosten segeln um die Insel Mahé zu umrunden. Nur als wir ein Schlag gegen Süden machen, bei 5-6Bf SO Wind und hohe Wellen (2-3m) sehen wir plötlich, dass die aüssere schicht des Grossfalls gerissen ist. Bei dem Wind, das kaum Vorankommen und die Unsicherheit ob der Fall hällt, beschliessen wir den Plan Mahé südlich zu umrunden aufzugeben und segeln zurück nach Port Launay. Dort rufen wir die Basis an, die verspricht am nächsten Tag vorbei zukommen um den Fall zu ersätzen. Wir sehen schon selbst eine Möglichkeit notdürftig zu reparieren, möchten aber die Verantwortung nicht übernehmen, auch gerade weil es so viel Wind hat.
In der Bucht ist es schön ruhig, es kann gut geschnorchelt werden und auch eine Spaziergang ist schön. Am Abend wollen wir eigentlich in einer der Restaurants von Ressort essen gehen, aber die Preise sind dann doch so hoch, dass wir lieber aufs Schiff kochen.

Von Port Launay nach St.Anne Marinepark

Tag 13 am 22 Mai, 2014

Obwohl abgemacht wurde, dass jemand von der Basis um 9 da sein sollte um sich der Fall anzuschauen, wird es 10, macht ja niks. Einzig, der mitgebrachte neue Grossfall ist viel zu kurz... daher wird am Schluss so repariert, wie wir es uns auch vorgestellt hätten. Das Gross kann wieder gehissen werden:-). Danach geht es zuerst zurück in nach Beau Vallon für letzte Einkäufe. Danach umrunden wir Mahé nördlich und segeln nach St. Anne. Unterwegs reisst dann der Liegspanner der Genua ganz durch (diese war vom Anfang an schon angerissen) und der Genua flattert nur so im Wind und muss geborgen werden.Bei St. Anne gehen wir vor Anker und schnorcheln auch hier wieder ausgiebig. Jetzt haben wir wieder Sicht auf die Zivilisation...

letzter Tag an Bord

Tag 14 am 23 Mai, 2014

Am Morgen fahren wir unter Motor von St. Anne mitten in dem Marine Park bei Moyenne Island und gehen dort an einer Boye. Nach all den schönen Schorchelplätze, die wir schon gesehen haben, ist diese nun wirklich nicht die schönste (so wie in vielen Reiseführer beschrieben) aber für ein letztes mal auf jedenfall gut genug! Wir geniessen die letzten Stunden im Wasser. Danach geht es zum Auftanken nach Victoria port, und dann nach Eden island um das Schiff abzugeben. Die Übergabe verläuft sehr angenehm und gut. Am Abend essen wir indisch.
Ein letzter Nacht an Bord steht bevor...

Fazit

Tag 15 am 24 Mai, 2014

Am Morgen sehr früh werden wir vom Taxi abgeholt und geht es leider zurück in die noch bestehende Kälte in der Schweiz.

Diese Ferien waren lange im Voraus geplant und haben uns total gut gefallen. Das Team von Dreamyachtcharter war top und wir haben uns gut aufgehoben gefühlt. Das Segelrevier gibt sehr viel Abwechselung und wir haben wohl die richtige Mischung aus genug, kein und etwas mehr Wind erwischt umd alle Bedürfnisse stillen zu können. Nur rein zum Segeln, sollte man hier nicht kommen, dazu sind die Distanzen zu kurz und auch ist es lange nicht möglich auf alle Inseln zu gehen (Privat/Naturschutz), aber wenn man auch gerne die Unterwasserwelt sehen möchte, ist es hier das Paradies, und mit eigenem Schiff hat man totaler Freiheit, das zu machen was man möchte.
Die Menschen sind sehr freundlich, auch wenn beim Kaufen von Früchte und Gemüse am Strassenrand mal etwas zu erhöhte Preise verlangt werden. Auswärtsessen ist nicht günstig, schon gar nicht im Restaurant eines Resorts. Die Lagoon 400 ist von den Räumlichkeiten her genial, vor allem auch bei der Hitze. Seglerisch ist sie allerding (für Monohullsegler) nicht sehr spannend und bei viel (gegen) Wind, hohe Wellen und gerefte Segel kommt sie kaum noch vorwärt. Bei halbem Wind lauft sie aber ordentlich.
Auf jeden Fall eine Destination wo wir gerne noch mal kommen.
Danke auch an unsere Crew!, es war total gemütlich, unkompliziert und erholsam!!!