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Dubrovnik

14 Juni, 2011
von Erich Kielhorn
Kroatien-Nord, Kroatien
Sunsail 43

Der Törn startete in Dubrovnik am Montag.

Tag 1 am 23 Mai, 2010

Insel Mljet, Bucht Saplunara

Tag 2 am 24 Mai, 2010

Aufgrund des wenigen Windes sind wir am ersten Tag nicht weit gekommen und haben die erste Nacht in der Bucht Saplunara auf der Insel Mljet, ganz am östlichen Ende der Insel. Dies ist eine sehr schöne Naturbucht, in der man gut ankern kann und natürlich baden. Insgesamt sehr empfehlenswert. Versorgungseinrichtungen oder Restaurants gibt es dort allerdings nicht.

Insel Mljet, Nordküste

Tag 3 am 25 Mai, 2010

Wir sind dann am 2. Tag an der Nordküste der Insel Mljet entlanggesegelt. Das ist landschaftlich sehr schön. Am Abend sind wir dann in Polace eingelaufen, einem Hafen am westlichen Ende Mljets. Durch die vorgelagerten kleinen Inseln ist es ein ganz schöner Hafeneinlauf, auch wenn man aufgrund der Enge des Fahrwassers etwas aufpassen muss. Der Einlauf ist aber insgesamt harmlos. Dort kann man dann ankern oder an einem der zahlreichen Restaurants anlegen. Wer am Restaurant anlegt, ist allerdings halbwegs verpflichtet, dort auch zu abend zu essen. Dafür wird einem beim Anlegen geholfen. Ja, man wartet schon und winkt, um möglichst viele Gäste zu akquirieren. Wir haben am ersten Pavillon angelegt, mit roten Dachschindeln. Das Essen war gut, die Aussicht schön. Aber wer lieber sparen möchte, sollte ankern. Dafür gab es am Restaurant auch Strom, auch Wasser, allerdings für Aufpreis.

Polace, Naturschutzpark, Korcula

Tag 4 am 26 Mai, 2010

Am nächsten Tag bot sich aufgrund der andauernden Windflaute ein Landgang von Polace zum nahegelegenen Naturschutzpark an. Das sind rund 2km bis zu einem sehr schönen See. Da gibt es auch ein kleines Cafe, sehr schöne Wanderstrecken. Sehr empfehlenswert. Kostet allerdings rund 10€ eintritt, es sei denn, man benutzt die kleinen Trampenpfade, an denen keine Parkwächter stehen.

Dann ging es weiter nach Korcula. Das ist auf jeden Fall ein Muss. Ganz tolle Altstadt, bietet sich für einen Landgang an. Und die Marina ist ganz nah an der Stadt. Es hieß, man soll schon ca. Um 14.00 in die Marina einlaufen, weil es zum Abend hin recht voll wird. Wir haben aber auch noch um 18.00 einen Platz gefunden. Allerdings wurde es danach langsam aber sicher eng. Trotzdem findet man im Mai vermutlich auch noch später etwas.

Wir sind abends in einem Restaurant gleich am Hafen Essen gegangen, Luna hieß es glaube ich. Etwas höher gelegen als Holzterasse. Dort ist das Essen etwas billiger als in der Stadt, war insgesamt nichts herausragendes, aber ordentlich.

Mljet, Hafen Zuljana

Tag 5 am 27 Mai, 2010

Nach Landgang am nächsten Vormittag ging es schon halbwegs wieder zurück Richtung Dubrovnik. Da während des Tages stärkerer Süd-Ost-Wind aufkam, mussten wir auf halben Wege beidrehen und haben in einer größeren Bucht auf der langgestreckten Halbinsel gegenüber Mljet Zuflucht gesucht. Dort gab es einen kleinen Hafen auf der östlichen Seite der Bucht, Zuljana, der gut gegen Süd-Ost-Winde geschützt ist. Allerdings ist der Hafen sehr klein und seicht und hatte nicht ausreichend Platz. Deshalb sind wir in die südlich benachbarte Bucht ausgewichen und haben dort über Nacht geankert. Ob der Fallwinde war es auch dort nicht gerade ruhig, aber immerhin sicher. Und die Natürlichkeit der Bucht und das morgentliche Bad haben uns mehr als entschädigt.

Weiter Richtung Dubrovnik

Tag 6 am 28 Mai, 2010

Am Freitag sind wir weiter Richtung Dubrovnik gesegelt, entlang der kleinen elephatischen Inseln. Da wir dort keine geeignete Ankermöglichkeit in einer Bucht gefunden haben, sind wir in den Hafen Sipanska Luka auf der Insel Sipan eingelaufen. Das hat sich gelohnt, man muss aber ebenfalls außerhalb ankern, um sich nicht zu verpflichten, in einem Restaurant zu essen. Selbst die Ankerbojen sind privat und der Restaurantbesitzer ist ziemlich strikt, wenn man sich dort festmacht ohne bei ihm essen zu wollen. Da wurde sogar mit der Polizei gedroht, wenn man nicht umgehend verschwindet. Außerdem sollte man am äußersten Rand der Hafenbucht ankern, um das mittlere Fahrwasser freizulassen. Abends kommt die Fähre zum Übernachten eingelaufen und ist ebenfalls nicht glücklich, wenn das Fahrwasser von ankernden Seglern versperrt ist.

Rückweg nach Dubrovnik

Tag 7 am 29 Mai, 2010

Ein kleiner Landgang lohnt auch in diesem Hafen. Dann ging am letzten Tage der Rückweg nach Dubrovnik, wo man unbedingt noch einmal in den historischen Hafen einlaufen sollte.

Vorsicht: Am Wochenende ist die Tankstelle in der Marina geschlossen und man wird nach Motorstunden abgerechnet. Das ist ärgerlich. Also lieber vorher nocheinmal tanken, falls möglich.

Tag 8 am 30 Mai, 2010