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British Virgin Islands Januar 2015

13 Mai, 2015
von Markus Engelmann
Britische Jungferninseln, Karibik
Sunsail 384

Wir waren im Januar 2014 schon da und waren begeistert. Den Reisebericht gibt es auch hier :-)

Unser Traumurlaub II - Ankunft

Tag 1 am 3 Jan., 2015

Ankunft am 03.01.2015
20:30, whow, endlich sind wir am Hafen angekommen. Road Town, Wickhams Key II, für uns wieder etwas Neues. Vom kleinen Hafen Hoges Greek 2014 nun in die Hauptstadt von Tortola.

Wir melden uns also am Service Desk und siehe da, unser Bootchen ist schon für uns bereit. Am Steg C würden wir den kleinen Cat finden. Ein Sunsail 384. Wir also mit unseren Koffern den Endspurt eingelegt und das Bootchen gefunden.

Whow, und was für ein Bootchen. 2014 hatten wir noch ein kleines Mono Hull, nun einen Katamaran mit Platz ohne Ende. Wir mußten erst einmal alle Kojen checken um dann unsere Wahl zu treffen. 4 Kajüten für 2 Personen. Die Qual der Wahl...

Entschieden haben wir uns für die Steuerbord Seite und die Koje im Heck. Sehr nett, und ein Bad für beide Kajüten in der Mitte vor dem Abgang. Alles prima.

Obwohl wir spät dran waren sind wir noch in der Hafenbar „Charlies“ eingelaufen und haben dort sehr nett zu Abend gegessen.

Dann waren wir aber doch sehr müde und haben uns in unsere Koje zurückgezogen.

Vorbereitung und Start

Tag 2 am 4 Jan., 2015

04.01.2015

An Bord lag unter anderem der Hinweis, dass das Briefing für das Boot um 09:30 stattfinden sollte. Und ein Briefing zu den BVIs sollte schon um 08:30 starten. Speziell für alle Kapitäne, die die BVIs noch nicht kannten. Hmm, wir waren ja schon in 2014 da und kennen uns aus, egal, wir also auch dort hin. Ich muss sagen, wie im richtigen Leben, es gibt immer noch etwas zu lernen. Wir habe noch weitere Details zu Wetter, den Buchten, dem Ankern usw. erhalten, die uns das Leben vereinfacht haben. Also unsere Empfehlung ist, das Capitans Briefing auf alle Fälle einmal mitmachen.

Danach dann unser Bootsbriefing. Zum ersten mal auf einem Cat, aber doch sehr ähnlich dem Mono Hull, alles prima.

Wir fragten den Guide nach einem guten Supermarkt in der Nähe. Er hat uns „One Mart“ empfohlen, die uns dann auch noch abgeholt und wieder zurück gebracht haben. Der Customer Service am Hafen hat alles arrangiert. Ein großer, einheimischer Supermarkt.

Wir haben dort alles bekommen was wir auf der Liste hatten. Prima.
Zurück zum Bootchen, Bunkern und los konnte es gehen. Wie das so am ersten Tag ist, man kommt nur schwerlich früh los.

Von daher haben wir und für einen kurzen Eingewöhnungs-Törn nach Peter Island, Great Harbour entschieden. In 2014 waren wir zwar dort „nur“ im Hafen, aber schon damals hat uns die Bucht sehr gut gefallen. Dieses mal war es aber viel voller. Aber nicht schlimm, die Bucht ist wirklich groß.

Bei dem folgenden Ankerversuch haben wir dann festgestellt, dass der im Hafen noch funktionierende Anker sich nicht mehr bewegte. Na klasse, wir also zu einer Boje und dort festgemacht. Dann den Customer Service von SunSail angerufen und das Problem reportet. Sunsail gibt ja eine Garantie solche Probleme innerhalb von 4 Stunden zu lösen. Und siehe da, nach ca. 1,5 Stunden waren die Jungs mit einem Zodiac da und haben die doch nicht einfache Reparatur vorgenommen. Einfach perfekt.

Trellis Bay

Tag 3 am 5 Jan., 2015

05.01.2015

Unser Ziel heute ist die Trellis Bay. Hier soll heute die legendäre Full Moon Party statt finden. Dies hatte ich in Deutschland schon übe das BVI Tourism Board recherchiert. Auch wurde uns die Bucht bei dem Briefing empfohlen, da sie relativ geschützt im Nordosten von Tortola liegt. Aber am Flughafen!

Wir sind also schön dorthin gesegelt. Winde bis 25 Ktn waren teilweise etwas anspruchsvoll, aber der Cat hat sich immer besser angefühlt.

Dann Ankunft an der Trellis Bay, unglaublich, alles super überlaufen. Aber das hatten wir erwartet, die Full Moon Party sollte legendär sein. Aber eine freie Boje in diesem eng bestückten Bojenfeld zu finden war eine Herausforderung. Aber OK, wir waren dann doch erfolgreich. Eine Boje in der Nähe der dortigen Sandbank!

Achtung an alle, zum einen kann man dort an allen farbigen Bojen festmachen und zum anderen gibt es vor dem Steg der Bar auf der kleinen Insel eine große Sandbank. Unbedingt auf die Seekarte und das Nav Gerät achten!

Wir also dann mit dem Zodiac zum Strand um die Party mitzuerleben. Und siehe da, die Party hatte am Tag zuvor stattgefunden, und keiner wußte Bescheid. Wir hatten und extra am Flughafen informiert, aber auch dort war man wohl nicht up-to-date.

Aber egal, wir haben dann am Strand ganz lecker gegessen, an der Bar einige Cocktails genossen und so den Abend sehr schön verbracht,

Trellis Bay, ich würde diese Bay normalerweise nicht mehr anlaufen! Total eng, wenig Caribic Romantik, in der Einflugschneise des Flughafen Tortola und nicht wirklich der super geschützte Platz. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

The Barth - Virgin Gorda

Tag 4 am 6 Jan., 2015

06.01.2015

Yupee, heute ging es nach „The Barth“. Überall hört man „Ein Muߓ. Und das ist auch richtig so. Es ist absolut traumhaft und einen Besuch wert. Allerdings bekommt diese Info jeder Charter Skipper. Na klar doch.

So mag es nicht verwundern, wenn man die engen Pfade zwischen den gigantischen Granit Blöcken mit doch vielen lieben Mitmenschen teilen Muß. Wie dem auch sein, Virgin Gorda,

The Barth, EIN MUSS!
Da dies ein Naturschutzgebiet ist ist eine Übernachtung an den roten Bojen nicht möglich. Wir sind also um 16:00 Uhr los und direkt unter Motor und genau gegen den Wind nach „Spanisch Town“ gefahren. Dort kann man in den Hafen einlaufen (Ankündigung über Funk notwendig) oder aber auch an den Bojen vor demHafen festmachen. In 2014 waren wir im Hafen, nun zur Abwechslung einmal an der Boje. Alles easy und prima. Von unserem Liegeplatz waren wir 10min mit dem Dingi in den Hafen. Wir hatten einige Restaurant Empfehlungen, die wir noch nicht kannten.

Und guckst du, das Rock Kaffee, nur 7min vom Hafen entfernt, war den Besuch mehr als wert. Achtung! Dort gibt es innerhalb des Kaffees, eigentlich Restaurant und Bar mit Live Musik, das TREE HOUSE. Sagenhaft, ein Holzsteg führt im Garten zwischen den Granit Blöcken hinauf zu einem weiteren Restaurant mit einem gigantischem Blick über die Bucht und die Insel. Ein Traum.

Wir hatten einen fantastischen Abend. Tolle Speisen in einem exklusiven Ambiente nach einem langen Segeltag. Es ist etwas hochpreisig, aber aus unserer Sicht mindestens einen Besuch wert.

Und nicht nur dies, nach dem Spaziergang durch den Traumgarten kommt man wieder am Rock Kaffee an. Hier empfehlen wir dann noch einen Drink zu nehmen uns die Live Musik zu genießen. Sehr schön.

Dann sind wir wieder mit einem offenen Taxi zurück zum Hafen. Dies kostet 4.-USD pro Person und machen sehr viel Sinn. Man könnte ja die Strecke laufen, allerdings gibt es keine Fußwege! Man ist alles ständig auf der Hut den Autos auszuweichen. Kein Spass, das kann ich sagen...

Ruderprobleme - zurück nach Road Town

Tag 5 am 7 Jan., 2015

07.01.2015

Am Vortag hatten wir schon einige Probleme mit dem Ruder. Es war sehr schwergängig und der Autopilot hatte große Schwierigkeiten, sauber einen Kurs zu halten. Nach Rücksprache mit SunSail haben wir beschlossen, in Road Town den Cat zu tauschen. Wir sind daher kurzentschlossen mit achterlichem Wind zurückgesegelt um einen anderen Kat zu übernehmen.

Gesagt, getan. Am Nachmittag konnten wir dann den neuen Cat übernehmen. Eine SunSail 444. Hatten wir vorher das Gefühl mit einem netten Eigenheim zu segeln, nun war es eine luxuriöse Villa. Unglaubliche Dimensionen für 2 Personen. Aber egal, es hatte 2 Kufen und 2 Segel ;-)

Diese kleine Herausforderung haben wir doch gerne angenommen 

Allerdings war es dann doch zu spät um direkt weiter zu Segeln. Wir entschieden uns für eine Nacht im Hafen und die erste Eingewöhnung ans neue Bootchen. Whoww, nicht schlecht. 4 Kajüten, 4 Bäder eine Terrasse hinten, eine weitere Terrasse vorne etc. EIN TRAUM

Cooper Island

Tag 6 am 8 Jan., 2015

08.01.2015

Yupee, es geht wieder los. Nachdem ein Guide uns bei der Ausfahrt aus der Box geholfen hatte ging es an einigen Kreuzfahrt schiffen vorbei wieder aufs Meer. Heute waren es nur 15 Ktn Wind, genau das Richtige um den neuen Cat zu testen. Also alles verfügbare Tuch hoch, und siehe da, auch eine SunSail 444 kommt mit bis zu 6 Ktn an einem harten „Am Wind Kurs“ voran, gar nicht mal zu schlecht. Bei diesem „wenigen Wind“ hatten wir einen schönen entspannten Törn.

Wir entschieden uns für Cooper Island, da uns die Insel in 2014 besonders gut gefallen hat. Da er Törn nicht sehr lang war, waren wir bereits recht früh zum Baden und Relaxen dort. Und siehe da, es waren keine Bojen mehr vorhanden. Aber es gibt ja noch den Anker. Wir haben also in 50 Fuß Tiefe all unsre Kette (150 Fuß) ausgebracht. Der Ankergrund bei Cooper ist allerdings recht sandig. Als wir also einen Kat gesehen haben, der dabei war die Bucht zu verlassen haben wir sofort den Anker geborgen und uns die Boje gesichert. Also alles gut ;-)

Und dann, HAPPY HOUR at Cooper Island, z.B. 2 Painkiller zum Preis von einem. Hmmmm, lecker...
Und der Sonnenuntergang zu beobachten aus den Launch Möbeln und vom Traumstrand aus ist einfach bezaubernd. Wie im Paradies!

Das Restaurant hier ist auch sehr gut. Aber überzeugt euch doch selbst ;-)
Christiane hat die nette Botique durchstöbert, währen links davon ein kleiner Bäcker seine Waren anbietet und rechts davon eine Rum Bar eröffnet hat. Na ja, wem der Pain Killer nicht gereicht hat...

Wir jedenfalls sind nachdem wir unsere neuen T-Shirts und Schmuck gefunden hatten wieder zurück aufs Bootchen und haben in der sehr großzügigen Küche unser Hühnchenfilet gebacken. Bratkartöfflchen und frischen Salat haben das leckere Abendessen abgerundet. Hmmm....

Vigin Gorda - North Sound

Tag 7 am 9 Jan., 2015

09.01.2015

Heute haben wir uns vorgenommen, von Cooper Island bis Virgin Gorda, North Sound zu segeln. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es dann gegen 11:00 Uhr los. Es ist uns nicht leicht gefallen, Cooper Island zu verlassen. Der Traumhafte Strand genau gegenüber, die leichte Dünung und die wunderbare Atmosphäre, wirklich sehr schön. Und Christiane wollte noch Schwimmen, und noch Schnorcheln, und noch, und noch...

Aber dann ging es los. Zuerst sind wir unter Motor Richtung „The Barth“ gefahren. Genau gegen den Wind. Dort dann haben wir die Segel gesetzt. Alles verfügbare Tuch, da wir „nur“ 15 Knoten Wind hatten. In Spanien wäre dies sehr gut gewesen, aber hier haben wir uns eher an die 25 Knoten gewöhnt.

Von dort aus sind wir dann ganz wunderbar Richtung Nord/Nord Ost gesegelt. In der Inselabdeckung ging der Wind auf 5 Knoten zurück, kam dann aber wieder auf 10 Knoten zurück. Erst nachdem wir die Seal Dogs passiert hatten konnten wir etwas abfallen und von dem extremen „Am Wind Kurs“ ablassen. Der Wind hat dann auch wieder etwas aufgefrischt und wir konnten mit 16 Knoten Wind bis zu 8 Knoten Geschwindigkeit herausholen. Nicht schlecht bedenkt man die Größe und das Gewicht des Cats.

Nach ca. 3 Stunden haben wir dann nur einen Schlag gemacht und die Einfahrt von North Sound angepeilt. Wir hätten da auch locker Einsegeln können. Aus Sicherheitsgründen haben wir dann jedoch beschlossen, die Segel zu bergen und unter Motor einzulaufen.

Unser Ziel war Saba Rock. Ich sollte dort auch mein Weihnachtsgeschenk bekommen, Yupee! Eine echte Münze aus einem spanischen Schiff, das vor über 200 Jahren versunken ist.

Wir haben uns dann für eine Boje vor Bitter End entschieden ($35). Alles ist easy verlaufen und ein toller Segeltag ging zuende. Unsere SunSail 444 hat uns heute richtig Spaß gemacht. Gutmütig war sie bei diesem Wind schneller unterwegs als die meisten Mono Hulls. Es war so ruhig und friedlich, wir haben uns dabei toll entspannt.

Aber nun mit dem Dingi ab nach Saba Rock. Der Laden mit Andenken aber auch den echten Reales Münzen liegt links vom Restaurant. Es gab durchaus schöne Stücke, aber die Preise schienen sich zum letzten Jahr mehr als verdoppelt zu haben. Dies war uns dann doch zu viel Geld für diese Stücke. Wenigstens für heute und für dieses Geschäft. Mal sehen, evtl. finden wir ja doch eine Münze beim tauchen ;-)

TIP: Auf Saba Rock gibt es um 17:00 Uhr immer Fischfütterung. Allerdings besondere Fische, Tarpuns. 20 bis 30 dieser Brocken balgen sich um Fischreste aus dem Restaurant. Ich schätze die größeren Exemplare waren 1.20m - 1.40m groß. Beeindruckend, wie das Wasser geschäumt hat und diese imposanten Tiere teilweise aus dem Wasser gesprungen sind. Dies sollte man einmal gesehen haben. Nicht zu vergessen, die Happy Hour von 16:00 bis 18:00 Uhr. Mit einem leckeren Drink ist natürlich alles noch unterhaltsamer.

Danach sind wir schnell rüber nach Bitter End. Ein sehr netter Yacht Club mit einigen Einkaufsmöglichkeiten. Uns gefällt dort besonders der traumhafte Strand und der Kolonialstiel der Gebäude. Sehr nett. Auch ein kleiner Supermarkt ermöglicht eine Ergänzung der Bord Lebensmittel und Getränke.

Danach sind wir wieder auf unser Bootchen und haben uns für ein lecker Abendessen auf Saba Rock fertig gemacht. Wir hatten einen Tisch direkt am Steg reserviert. 1 Meter bis zum Wasser, traumhaft. Das Meer rund um das Restaurant ist beleuchtet so dass man riesige Makrelen und Tarpuns während des Abendessens sehen kann. Einfach nur schön.

North Sound - Entdeckungstour

Tag 8 am 10 Jan., 2015

10.01.2015

Heute haben wir beschlossen, einmal einen Relax-Tag einzulegen. Wir sind in North Sound geblieben und haben den Tag mit einem lecker Frühstück auf der hinteren Terrasse begonnen.

Dann ging es mit dem Dingi los weitere Highlights zu erkunden. Ich hatte in Deutschland bereits recherchiert, das es hier tolle Resorts und Plätzchen geben soll. Die Bucht ist recht groß, allerdings haben wir auch ein flottes Dingi.

Also ging es los an Bitter End Steuerbord vorbei in eine kleine, aber feine Bucht. Hier gibt es das Biras Creek Resort. Wir fanden es ganz schön, aber auch nicht mehr. Es erschien uns etwas betagt und renovierungsbedürftig. Auch hat die Liebe zum Detail gefehlt und der Garten war nicht sehr gepflegt. Aber dies ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.

Dann ging es weiter zum nächsten Resort. Mit einer Anlegestelle für Schiffe von mehr als 1oo Meter. YCCS Yacht Club, dem Pendant des Yachtclubs an der Costa es Meralda. Wir haben dann mit dem Dingi zwischen den Giganten festgemacht und uns das Resort angesehen. Leider zog genau in diesem Moment ein kleiner Schauer durch. Aber egal, das Resort ist nicht groß aber hyper edel und hat wohl schon mancher Rolex Regatta als Basis gedient. Sehr schön...

Danach ging es weiter Richtung Norden, einem kleinen Hafen, der wohl mehr als Taxi Hafen für die einheimische Bevölkerung genutzt wird. Wir haben hier nicht festgemacht, da es hier nicht wirklich einladend ausgeschaut hat.

Also weiter nach Leverick Bay. Ein recht großes Moorings Field mit kleinem Hafen. Sehr schön und sehr karibisch. Mit Live Acts 5 Tage die Woche, nur nicht am Wochenende (an dem wir dort waren). Aber er gibt ein Restaurant, eine urige Bar, diverse Shops und auch einen kleinen Supermarkt.

Wir waren dort auch bei Pusser’s, einer Shop-Kette mit Kleidung und mehr. Besorgt euch dort unbedingt eine Flasche echten Pusser’s Rum. Aus dem wird auch der original Pain Killer gemixt. Probiert ihn einmal. Dieser Rum hat ein ganz besonderes Aroma! Hier habe ich mein Weihnachtsgeschenk bekommen, eine 8 Reales Münze aus einem Schatzschiff von 1620. Ein Traum und fortan der Anhänger auf meiner „breiten“ Brust.
Nach einem Drink an der Bar und Gesprächen mit netten Leuten sind wir mit dem Dingi wieder zurück zu unserem Cat. Christiane zauberte uns ein spätes, aber leckeres Mittagessen.

Danach ging es mit dem Dingi an die Backbord gelegene Küste um Treibgut für Christianes Skulpturen zu sammeln. Nach dem Anlegen und Festmachen an den Mangroven haben wir eine kleine Lagune dahinter entdeckt. Ganz flach, ein extrem pink gefärbter Flamingo und viele weitere Wasservögel haben dem Szenario dort etwas Sureales gegeben. Eine traumhafte Atmosphäre (und viel Treibholz) hat uns verzaubert und die Abendstunden ganz außergewöhnlich erfüllt.

Danach haben wir die „Beute“ zurück zum Cat gebracht, auf dem Netz zum Trocknen ausgelegt und den Abend bei einem leckeren Abendessen und süd-afrikanischem Rotwein an Bord ausklingen lassen. Schöne Chill-Out Musik auf den Terrassen läßt Zeit und Raum vergessen. Einfach bezaubernd.

STURM

Tag 9 am 11 Jan., 2015

11.01.2015

Heute waren wir recht früh munter. Um 08:00 Uhr haben wir schon in der aufgehenden Sonne gesessen. Wir hatten besprochen, an diesem Tag nach Marina Key zu segeln oder sogar weiter bis Jost van Dyke. Ein schönes Frühstück auf unserer hinteren „Terrasse“ hat uns zuversichtlich gestimmt.

Dann kam auch noch eine „schwimmende“ Schmuckhändlerin auf ihrem Zodiac und hat Christiane verzückt. Eine nette Person die den Schmuck in Spanish Town selbst fertigt und dann vom Boot aus verkauft. Eine gute Idee finden wir. 2 Kettchen als Beute konnten sich auch sehen lassen.

Dann ging es los, aus North Sound“ hinaus aufs Meer. Wir entschlossen uns das erste Reff im Groß zu setzten. Wind bis 20 ktn waren angesagt, also sind wir strikt nach den Regeln des Cat Herstellers gegangen. Die Genua komplett raus, dann mit raumen Wind und Butterfly Stellung Richtung Tortola.

Ich war mit der optimalen Segeleinstellung und Kursfindung so beschäftigt, dass wir das aufkommende Gewitter in unserem Rücken erst spät bemerkt haben. Sicherheitshalber beschlossen wir, das Groß zu bergen und die Genua den Bedingungen nach zu verkleinern.

Also, Kurswechsel in den Wind nachdem das Großschot wieder gefiert und der Baum wieder mittschiffs stand. Dies dauerte vielleicht 5 Minuten, und dann kam es bereits über uns. Eine undurchsichtige Regen- und Sturmwand kam auf uns zu. Es fing an stark zu regnen und der Wind nahm zu. Christiane har unter Motor den Kurs gehalten und ich habe verzweifelt die Genua eingeholt. Die hat wie verrückt geknallt und eine Schot ist trotz Achterknoten am Ende sogar aus der Klemme und den Blöcken ausgerauscht.

Christiane hat mir kontinuierlich die Windstärken angegeben, 28, 30, 32, 34, 35 knt und strömender Regen. Dabei haben wir dann das Groß doch noch überraschend gut bergen können. Wir waren völlig durchnässt und erschrocken. Dies war unser erster Sturm dieser Art. Windstärke 8 bis 9!!! Wellenhöhen schlagartig 3m und mehr. Nach 15 Minuten war der Spuk auch schon fast wieder vorbei. Das Regengebiet ist weiter gezogen und wir bekamen nur noch die Nachwehen zu spüren. Regen und wieder normalere (25ktn) Windstärken.

Wir mussten erst einmal verschnaufen und uns wieder fassen. Eine geschützte Bucht zum regenerieren war nicht in der Nähe. So sind wir dann unter Motor die restliche Strecke bis Marina Key gefahren. Dort haben wir uns die erste Boje vor dem Telefonhäuschen geschnappt, unsere Cat vertäut...

Und uns erst einmal einen doppelten Pusser’s Rum gegönnt und die Ereignisse noch einmal revue passieren lassen. Wir hatten es überstanden, unser Cat auch recht gut. Er hat in dem Wirbel immer noch recht gutmütig reagiert. Ein großes, massives Schiffchen. Braves Bootchen.

Und doch, man muß solche Ereignisse ja immer analysieren und schauen, was man daraus lernen kann.

Angefangen mit dem Wetterbericht. Den hatten wir gecheckt. Es war lediglich ein etwas stärkerer Wind als an den Vortagen vorhergesagt. Winde bis 20 ktn. Normalerweise gar kein Problem. Deshalb haben wir sicherheitshalber einmal Reff 1 gesetzt und waren damit über den Vorgaben von Robertson and Caine, dem Cat Hersteller.
Der Sturm kam für uns überraschend. Warum? Weil wir einfach nicht nach hinten geschaut hatten. Wir waren zu sehr mit dem raumen Wind und der richtigen Einstellung der Segel beschäftigt.

Segel bergen. Auf alle Fälle wäre eine frühere Bergung richtig gewesen. Aber der Sturm kam so überraschend. Ich war mit der knallenden Genua beschäftigt. Es war sehr mühsam, diese bei diesen Bedingungen zu bergen. Evtl. hätten wir besser das Großsegel zuerst geborgen. Aber dieses hatte uns kaum Probleme gemacht. Im Gegensatz zur Genua. Ich werde da noch einmal Profis zu Rate ziehen.

Nach einiger Zeit ging es uns dann auch wieder besser. Wir beschlossen die schöne Marina auf Scrub Island zu besichtigen. Von weitem sieht sie gar nicht so schön aus. Es fehlt irgendwie an Palmen bzw. Grün. Aber der Hafen ist sehr schön angelegt und das Resort mit Wasserfall Pool, Bar, Tauchshop, Gift Shop und einem Super Markt ist edel und chillig.

Dann ging es mit unserem Dingi hinüber nach Marina Key. Ein Pusser’s Shop liegt so an der Anlegestelle, das man fast hindurchgehen muß. Aber OK, sie haben ein schönes Angebot an Shirts, Shorts, Schmuck und auch einen kleine Markt für Getränke. Wir fanden die
Preise OK. Z.B. eine 6er Box Eistee in Dosen für 6 USD.

Danach ging es an die Bar auf einen Drink. Überall alte Bilder mit Infos zu der Besiedlung des Eilandes. Dies jetzt hier zu erklären würde zu weit führen. Das kann man aber bestimmt im Netz nachlesen.

Dann sind wir wieder aufs Bootchen, haben schön gekocht und den Abend ausklingen lassen.
Ahh, noch bemerkenswert finde ich den Fischreichtum an der Mooring. Das ist mir schon letztes Jahr aufgefallen, als 6 Barrakudas unter unserem Boot gestanden haben.
Als es jetzt dunkel wurde ging es im Wasser hoch her. Ich habe Tunfische, Mahi Mahis und große Barrakudas gesehen. Alles so ab 50cm aufwärts. Ich hatte zwar eine Handangel dabei, aber solch einen Brocken hätte ich damit nicht aus dem Wasser bekommen. Es ist wirklich auch einmal schön solchen Fischreichtum zu beobachten.

50 Fuß Cat gerettet

Tag 10 am 12 Jan., 2015

12.01.15

Wir waren immer noch ein bisserl geschockt von dem Sturmerlebnis von gestern. Wir beschlossen deshalb, erst einmal unter Motor Richtung Just van Dyke zu fahren. Unser Ziel war die Diamond Bay, Ausgang zu allen Trips Richtung Bubbly Pool. Später wollten wir einen Teil der Genau setzten, wieder mit raumen Wind.

Unter Motor und mit Autopilot ging es recht gemütlich mit 7 knt voran. Natürlich haben wir das Wetter um uns herum beobachtet. Und auch öfter einmal nach hinten geschaut. Und wieder kündigte sich in einiger Entfernung ein Regen-/Sturmgebiet an.

In dem Moment hat dann ein Fisch gebissen. Wir hatten eine Handangel dabei, also eine Leine mit Blei und Hacken um ein Stück Schaumstoff gewickelt. Am Ende der Leine hatte ich eine Schlaufe geknotet und einen Expander zwischen Reling und Leine eingefügt. Zur Sicherheit habe ich den Rest der Leine noch über die hintere Klampe geführt. Wir haben dann die Geschwindigkeit von 7ktn auf 2ktn gedrosselt und den Fisch an Bord geholt. Eine schöne Makrele, genau richtig für 2 Personen. Prima, der Tag fing ja gut an.

Der Sturm nahte. Dieses mal haben wir uns vorbereitet. Zuerst einmal das Regenzeug anlegen und den Manöverplan besprochen. Kurz bevor uns die Front erreicht sind wir auf Gegenkurs gegangen. Also von raumen Wind direkt in den Wind und die Geschwindigkeit gedrosselt. Und da war sie, die Regenwand und wieder Wind bis an die 29ktn. Aber alles easy, so war das für unseren Cat überhaupt kein Problem. Wir sind 10-15 Minuten so gefahren, dann war das Zentrum des Sturmes auch schon wieder vorbei und wir dann wieder auf dem alten Kurs. Ahhhh, so geht das doch. Kein Problem und auch gut zu meistern. Einzig Christiane ist ein wenig Naß geworden weil sie am Ruder rechts saß, also ein wenig weiter außen am Rand des Daches des Steuerstandes. Sie beschwert sich immer darüber, dass ich nie naß werde. Aber ich bin ja auch der Kapitän ;-)

Wir also weiter Richtung JVD. Das Abendessen hatten wir ja bereits in der Galley ;-) Ca. 2-3 sm vor unserem Ziel kam die nächste Sturmfront. Wir haben uns dafür entschieden, diese abzuwarten. Besser auf dem Meer mit viel Platz rundherum als evtl. bei einem Anlegemanöver zwischen weiteren Yachten. Wir änderten also unseren Kurz wieder um 180 Grad, langsame Fahrt und schauten den Dingen entgegen. Wieder das gleich Spektakel, Regen, viel Wind, etwas höhere Wellen und wir genau entgegen. Prima, wieder überhaupt kein Problem. Nur Christiane wieder naß...

Danach sind wir dann in Diamond Cay eingelaufen. 15,3 NM und 2:45 Stunden später. Und keine Boje frei... Also Ankern war angesagt. Dabei waren doch alle Leinen bereits vorbereitet... Wir haben uns dann für ein Plätzchen an den netten kleinen und neuen Beach Bar im nörlichen Bereich der Bucht entschieden. Anker rein, Drift zurück, zu nahe an anderen Booten. Also das gleiche Manöver noch einmal. Diese mal klappte es. Alles fest, prima!

Also das Zodiac ins Wasser und fertig machen für eine kleine „Beachtour“. Auf nach Sandy Split. Eine kleine Insel nur aus weißem Sand, einigen Büschen und 2 Palmen. Ein bisserl wie auf der Postkarte. Aber obacht, man sollte genau schauen, wo man anlandet. Ganz links in der Nähe des schützenden Riffs ist der geringste Wellengang und damit keine Gefahr für das Dinghi.

Auf der Insel ist es sehr romantisch. Man kann sie zu Fuß in 10 Minuten umrunden. Und die beiden Palmen laden zum Fotografieren ein. Danach ein schönes Sonnenbad, herrlich.

Plötzlich laufen 2 Männer aufgeregt auf uns zu. Bist du ein Kapitän war die Frage. Ein Kat treibt auf dem Meer. Was, unser Kat hat sich losgerissen? Aber nein, das Problem war deren Kat. Dieser driftete gemütlich durch die Bucht währen der Kapitän am Riff beim Schnorcheln war.

Also klar, man hilft sich immer und unter solch einem „worst case“ Szenario allemal. Die beiden und ich also auf ein Dingi und los ging es, einen verlorenen Kat einfangen. Angekommen bin ich sofort zum Steuerstand gespurtet und habe die Motoren angelassen. Die Ankerkette hing 15m senkrecht in die Tiefe, ohne jeglichen Halt. Ich habe dann Dave angewiesen den Anker sofort einzuholen. Er wußte was zu tun war. Joe hat mir dann erklärt, dass sie auf 3 Meter Tiefe an die Insel herangefahren waren und dort geankert haben. Dann sind alle auf ihr Zodiac und haben zur Sandy Split übergesetzt. Aus der Ferne haben sie dann gesehen, wie der Kat (Lagoon 50) abgedriftet ist. Na, wir sind dann wieder Richtung Inselchen gefahren und haben erneut den Anker gesetzt. Nach einem Schub zurück haben wir abgewartet. Und wieder hat der Anker nicht gehalten. Also alles wieder hoch und noch einmal.

In der Zwischenzeit hat der Kapitän das Dilemma auch mitbekommen und ist uns entgegengekrault. Er ist wohl ein sehr guter Schwimmer der täglich trainiert. Nachdem er an Bord war habe ich ihm wieder das Ruder übergeben. Er verstand es gar nicht, dass der Anker nicht gehalten hatte. Ganz eigenartig auf Sand ;-) Aber egal, alles gutgegangen und alle waren voller Dankesreden.

Später sind wir dann zurück auf unser Bootchen. Ich habe mich dem Fisch angenommen und ihn ausgenommen und filetiert. Ein wenig leckeres Sushi ist dabei auch angefallen ;-)
Die Filets kamen dann später in die Pfanne, Salat und Kartöffelchen dazu und einen leckeren Wein. Hmm, so kann man es aushalten.

Treibholz sammeln

Tag 11 am 13 Jan., 2015

13.01.2015

Die Bucht war so nett und unser Ankerplätzchen so schön so dass wir beschlossen heute hier zu bleiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir erst einmal an den Strand gefahren um bei Foxis Taboo eine kleine Wanderung Richtung Bubbly Pool zu starten. Und wieder überraschte uns ein Regengebiet mit starken Böen. Aber in der Bar war es ja trocken und ein Drink half den Regen abzuwarten. Hmm, danach haben wir unseren Kat ein wenig weiter hinten gesehen. Da gerade 2 Bojen frei geworden waren haben wir uns dazu entschlossen, doch lieber an die Boje zu gehen, gerade auch wegen dem Erlebnis mit der Laggon 50. Wir also schnell wieder zurück, (das Bootchen hatte sich dann doch keinen Millimeter bewegt) den Anker gelichtet und eine der beiden Bojen eingefangen. Unser Bootchen dann mit den beiden äußeren Klampen befestigt. Die Klampen auf der Querbalustrade eigenen sich dafür nämlich nicht. Sie sind nur zum Vertäuen im Hafen mit wenig Last gedacht. OK, jetzt ist aber alles gut...

Wir wieder zurück zu Foxies Tatoo und unsere kleine Wanderung gestartet. Christiane wollte unbedingt noch nach weiterem Treibholz für ihre Skulpturen schauen. Und dieser Platz ist prädestiniert dafür. Und siehe da, die Ausbeute konnte sich sehen lassen ;-) Danach ging es mit dem Dingi wieder weiter, an unserem Kat vorbei und auf die nördliche Seite zu einer kleinen Beach Bar mit 5 Palmen.

Da staunst du, außer 2 Gästen niemand da, auch kein Wirt. Wir sollten uns doch einfach unsere Drinks selbst nehmen. Dies hätten sie auch so gemacht. Also gut, wir dann also auch. Auf ein Zettelchen haben wir unsere Namen geschrieben und unsere Drinks eingetragen. OK, why not, dann ging es an den Strand auf der Suche nach 2 netten Liegen. Aber der nächste Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir also wieder zurück in die offene Bar und haben uns den beiden anderen Gästen vorgestellt.

Wie sich herausstellte waren es der Kapitän und seine Frau, Bob und Judy von einer Luxusyacht gegenüber. Sehr nette Menschen die für den Eigner arbeiten, der in 1,5 Wochen wieder zurück kommt. Probleme sind das... Die Zeit verging wie im nu. Auch zum Bezahlen war niemand da. Wir entnahmen die Preise einer Tafel und haben das Geld in ein Glas gesteckt. Das ist einmal ein tolles Business Konzept. Wir haben noch überlegt ob wir ein Trinkgeld geben sollten ;-)

Den Abend haben wir dann bei einem lecker Abendessen auf unserem Kat ausklingen lassen. Und wieder starker Regen und stürmische Bojen. So, jetzt aber genug. Nur noch Sonne steht auf unserer Wunschliste.

White Bay

Tag 12 am 14 Jan., 2015

Diamond Kay ist zwar schön, und Christiane findet sehr viel Material für ihre Skulpturen, aber die Reise soll ja weitergehen. Also, Leinen los und weiter nach White Bay.

Wir wollten ja noch den original Pain Killer bei Soggy Doller genießen. Hier wurde er wohl in den 70er Jahren erfunden und verfeinert. Die Soggy Dollar Bar genießt Kult Status. Dort angekommen hatten wir das Glück, einen der Mooring Bojen an der Einfahrt zu erwischen. Es ist schon ein wenig spannend, durch die Einfahrt zu fahren, Wenn da nur noch 1,0 m bis 1,5 m Wasser unter dem Cat sind wird man ein wenig nervös.

Aber das kristallklare Wasser und die diversen Blautöne entlohnen dann doch. Also erst einmal hinein ins blaue Naß und dann mit dem Dingi hinüber zum Strand. Suggy Dollar, Mik, wir kommen 

White Bay, so schön, und so sehr Party. Hier kommen lauter kleine und größere Ausflugsboote aus der Region hin. Da brummt der Bär, das sollte man wissen. Entweder man lässt sich darauf ein, dann ist es unterhaltsam, oder man macht im östlichen Teil der Bucht fest. Dort ist es viel ruhiger. Die einzige Bar ist die Ivan’s no Streß Bar. Diese hat uns vor dem Umbau besser gefallen. Letztes Jahr war die noch richtig urig. Das Essen war und ist dort eher mittelmäßig.

Immer noch White Bay

Tag 13 am 15 Jan., 2015

Einfach Relaxen

Rückfahrt nach Road Town

Tag 14 am 16 Jan., 2015

16.01.2015

Uns gefällt die Partymeile als Kontrastprogramm. Deshalb sind wir über Nacht geblieben und haben heute einmal einen Ruhetag eingelegt. Wir hatten ja einiges an Lesestoff dabei. Aber man kommt ja zu nichts ;-)

Gegen 12:00 sind wir dann los Richtung Road Town. Hart am Wind mit dem Großsegel plus Motorkraft ging es bei 12 ktn Wind und 6 ktn Fahrt gemütlich vorwärts. Gegen 16:00 Uhr waren wir dann dort und haben unseren Cat für die Einfahrt prepariert. Also Fender raus, Leinen klar, Dingi ins Wasser und am Bug kurz angebunden etc.

Auf Kanal 12 meldet man dann seine Rückkehr beim „Yacht Master“ an und bittet um Einweisung. Da wir das erste mal eine Sunsail 444 fuhren baten wir um einen „Piloten“ der unser Bootchen wieder einparkt. Nach mehrmaligen Nachfragen hat man uns dies auch bestätigt. Der gute Mann kam an Dock „C“ an Bort gesprungen und hat sich dann um alles gekümmert. Prima, alles easy, so hatten wir uns das gedacht. Der Cat war fest und wir glücklich 

Danach ging es los um all die kleinen Helferlein wieder zurück zu geben. Einen Spannungswandler um all unsere elektronischen Geräte an Bord zu laden, das obligatorische Handy für das Bootchen und ein Audiokabel, um Musik vom PC einzuspielen. Prima, auch erledigt.

Bei Charlie’s haben wir uns dann noch einen netten Tisch für das Abendessen reserviert. Dann ging es zurück zum Packen. Ohh, no, der Urlaub auch schon wieder zu Ende. Gerne hätten wir noch 1-2 Wochen verlängert. Na ja, wir kommen bestimmt wieder.

Rückreisetag

Tag 15 am 17 Jan., 2015

17.01.15

Der Rückreisetag

Mit Cape Air ging es den kurzen Hupf wieder zurück nach San Juan. Kaum Wind, das Meer spiegelglatt, toll zum Relaxen, aber heute ohne Wind eher kein Segeln...

Aber wir waren ja eh nur mit dem Flieger unterwegs. Und da ist ruhiges Wetter eher förderlich :-)

Wir kommen sicherlich 2016 wieder. Es ist dort soooooooooooooo schönnnnnnnnnnnnn!