20.05.06 - 03.06.2006

Kalabrien, Italien
17 Jul 2006

20.05.06 - 03.06.2006 Oceanis 473 Clipper Segeltörn Liparische Inseln Mai / Juni 2006 Von Christian Wagner Samstag, 20. Mai Palermo, Sizilien 18:30 Landung in Palermo; Die Anzeige der Außentemperatur auf den Bord-Monitoren klettert rasant auf 47°C. Gott sei Dank stimmt die Anzeige nicht und uns erwarten angenehme, frühsommerliche Temperaturen. Auf dem Flughafen treffen wir Telsche, die schon zwei Stunden vor uns in Palermo angekommen ist und inzwischen ungeduldig auf uns wartet. Sie führt uns gleich zu unserem Shuttlebus, der uns zur Marina 'Villa Igica' bringt. Unser Boot – eine Oceanis 473 – liegt ziemlich am Ende der verzweigten und weitläufigen Yachtenstege. Hans-Martin – unser Skipper – ist bis Mitternacht mit der Bootsübernahme beschäftigt. Zwischenzeitlich besorgen wir aus einer hafennah gelegenen Pizzeria exzellente, reich belegte Pizza, dazu Bier und Wein und machen es uns auf dem Steg vor unserem Boot gemütlich. Die Pizza, das Bier und der Wein schmecken unter dem sizilianischen Sternenhimmel bei angenehmen sommerlichen Temperaturen hervorragend. Sonntag, 21. Mai Marina 'Villa Igiea', Sizilien 07:00 Fast die gesamte Crew ist bereits auf den Beinen, nur Diana und Telsche zählen nicht zu den Frühaufstehern und lassen sich morgens etwas mehr Zeit. Die Morgensonne verwöhnt das Fotografenherz mit einem wunderbarem, weichen, warmen morgendlichen Streiflicht. 09:00 Zum Frühstücken geht es zu einer gemütlichen Hafenbar, in der wir unser Frühstück im Freien mit Blick auf das Meer genießen. 10:15 Einkaufen von Getränken und Lebensmitteln für die nächsten zwei Wochen steht nun an. Einen Supermarkt in Hafennähe, der auch sonntags offen hat, findet sich rasch. Dietlinde behält dank ihrer umfassenden Einkaufsliste den Überblick. Alle anderen schwärmen aus und bringen ihre 'Beute' zurück zu den Einkaufswägen. Das Ergebnis: Fünf übervolle Einkaufswägen und einen Kassenbetrag von mehr als 600,- Euro. Für den Transport zum Hafen nehmen wir den Lieferservice des Supermarktes in Anspruch. Um 13:50 ist dann endlich alles in unserem Boot gebunkert und wir sind zum Ablegen bereit. 14:00 Ablegen in Richtung Alicudi. Der Wind war anfangs ausgezeichnet, so dass wir unter Segel mit bis zu 6 Knoten unterwegs waren. Nach 2½ Std. ließ der Wind jedoch deutlich nach und wir mussten die Fahrt unter Motor fortsetzen. Für einen kurzen Augenblick haben sich einige Delfine blicken lassen, die aber gleich wieder verschwanden. Gegen Abend wurde dann ordentlich aufgetischt und das Abendessen an Deck in der Abendsonne genossen. Bis zu unserem Ziel, Alicudi, liegen jedoch noch einige Seemeilen vor uns, so dass wir weit in die Nacht hinein unterwegs sein werden. Während der Nachtfahrt sehen wir reichlich Leuchtquallen und Leuchttierchen, die das Wasser links und rechts neben unserem Boot in einem geheimnisvollem grünlichen Licht erscheinen lassen. Montag, 22. Mai Alicudi 02:30 Wir erreichen Alicudi und ankern in der Bucht 'Scala Palomba'. 09:00 Nach der anstrengenden Nachtfahrt ist erst einmal ein morgendliches Bad in der Bucht angesagt. Diana, Dietlinde, Hans-Martin und Rüdiger machen mit dem Schlauchboot einen Abstecher zu einer kleinen Höhle und schnorcheln dort. Der Genuss wird jedoch ein wenig durch relativ viele Quallen getrübt. 09:30 Vorbereitungen für das Frühstück. Entsetzt müssen wir feststellen, dass der Anzünder für den Gasherd defekt ist. Unter den Crew-Mitgliedern ist leider auch niemand im Besitz eines Feuerzeuges, weil Nichtraucher – es droht ein Frühstück ohne heißen Kaffee. 09:45 Elmar findet doch noch ein Feuerzeug – der Frühstücks-Kaffee ist gerettet. Allgemeine Erleichterung ist in den Gesichtern der Crew zu erkennen. 10:00 Frühstück. Isola Alicudi Die westlichste Insel des Archipels liegt ungefähr 8,5 Seemeilen westlich von Filicudi. Alicudi ist ein erloschener Vulkankegel, der sich 666m steil aus dem Meer erhebt. Die Häuser stehen an den östlichen Hängen weitab vom Meer, so dass die Einwohner vor den Piraten flüchten konnten, die einst die Gewässer unsicher machten. Quelle: Küstenhandbuch Italien 11:30 Landgang auf Alicudi. Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist sehr steil und mit unzähligen Treppenstufen gespickt. Trotzdem genießen wir den Weg, der uns durch ein mediterranes Blütenmeer – vom blühenden Ginster bist zu blühenden Kakteen – führt. Die aufkommende Mittagshitze macht den weiteren Aufstieg jedoch recht beschwerlich und wir beschließen, einen Weg, der wieder in Richtung Boot führt, einzuschlagen. Auf dem Weg zurück zum Boot stoßen wir auf ein verlassenes, halb verfallenes Haus, das ein Durcheinander von kleinen Schätzen enthält: Ein Klavier, alte Bücher, Lexikaas, Zeitschriften, alte Fotografien. Das Haus wirkt ein bisschen unheimlich aber auch fesselnd auf uns; Verlassen, aber dennoch voll mit persönlichen Dingen seines ehemaligen Besitzers. 13:50 Ablegen in Richtung Filicudi. Der Wind ist günstig, so dass wir gut unter Segel voran kommen. Auf die letzten Meter schläft er allerdings etwas ein, so dass wir ab 15:35 zusätzlich noch den Motor zur Hilfe nehmen. 16:00 Wir ankern in Pecorini Porto, Filicudi. Abends kochen Diana und Dietlinde auf. Es gibt 'Osso Buco' – eine italienische Kalbshaxe – und als Vorspeise gibt es gebackenen Fenchel. Wir verbringen den Abend und die halbe Nacht an Deck mit viel Wein und langen interessanten Gesprächen und Diskussionen. Dienstag, 23. Mai Filicudi 09:00 Frühstück. 10:00 Wir legen ab; Unser heutiges Ziel ist 'La Canna' (der Spazierstock), eine imposante Felsennadel, die vor der Küste von Filicudi aus dem Meer herausragt. Auf dem Weg dorthin wollen wir einen Zwischenstopp einlegen, um eine direkt am Meer gelegene Höhle zu besichtigen. 10:30 Wir erreichen die Höhle und fahren mit dem Dingi die Höhle besichtigen. Am Höhleneingang fliegen Dutzende von Schwalben kreuz und quer. Das Wasser ist klar und man kann viele kleine Feuerquallen beobachten. Die Kühle der Höhle ist bei der aufkommenden Mittagshitze sehr wohltuend. Nur wenige Meter von der Höhle entfernt finden wir ein kleines Felsentor. Mit unserem Dingi können wir das Felsentor bequem durchfahren und die interessanten Gesteinsformationen betrachten. Anschließend geht es weiter zur Besichtigung von 'La Canna' (der Spazierstock), eine Felsennadel, die 67m senkrecht aus dem Wasser aufsteigt. Isola Filicudi Die Insel liegt knapp 10 Seemeilen westlich von Salina. Sie besteht aus einem hohen, kegelförmigen Berg, dem Monte Fossa Felci mit 775m Höhe, und dem Capo Graziano, mit dem sie durch eine schmale Landzunge verbunden ist. Das Capo Graziano wirkt aus einiger Entfernung wie ein einzelnes kleines Inselchen. Früher war die Insel sehr viel stärker bewohnt und landwirtschaftlich genutzt, als es heute der Fall ist. Die Insel ist von Über- und Unterwasserfelsen umgeben, von denen der auffälligste 'La Canna' (der Spazierstock) vor der Nordwestküste ist. Es ist eine Klippe, die wie ein Obelisk 67m senkrecht aus dem Wasser aufsteigt. Quelle: Küstenhandbuch Italien 12:30 Unter Segel geht es bei herrlichem 3-4er Wind weiter in Richtung Salina. Walter träumt von Kaffee und Käsekuchen – oder auch von einem Schwarzwälder Kirschkuchen. 17:30 Manöver 'Mütze über Bord' – Walters schwarze Kappe ist über Bord gegangen. Unsere Versuche, die Mütze vor dem Untergang zu retten, waren aber leider erfolglos. Dafür haben wir Reste eines schwarzen Gummistiefels gefunden und mit Walters Angelschnur auch beinah ein Boot mit Italienern und Italienerinnen eingefangen. 17:45 Ein Unglück kommt selten allein und so kommt es, dass sich auch noch ein meterlanges frei herum schwimmendes Nylonseil in unserer Schraube verfängt. Rüdiger muss tauchen und uns von der Nylonschnur befreien. 19:45 Anlegen im Hafen Santa Marina Salina. (Einziger Hafen auf den Liparis mit einer ordentlichen Toilette und Dusche) Der Hafenmeister hat sich von 50 Euro auf 35 Euro Hafengebühr (unser Boot war 15cm zu lang) herunterhandeln lassen. Abends gehen wir lecker Essen. Danach sitzen wir noch gemütlich zusammen an Deck. Es ist eine extrem heiße Nacht und keiner will ins Bett. Um 0:30 dann der Versuch ins Bett zu gehen, nur Christian schläft auf Deck. Um 1:00 sind wieder alle auf Deck, da unter Deck noch immer subtropische Verhältnisse herrschen. Verzweifelte Suche nach einer weiteren Flasche Rotwein – ohne Erfolg. Dass Elmar immer eine „Reserveflasche“ unter dem Kopfkissen hatte, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Rotwein Vorräte sind bereits nach den ersten Tagen aufgezehrt. Ab 4:00 morgens werden die Temperaturen so, dass man es in den Kojen halbwegs aushalten kann. Mittwoch, 24. Mai Salina 05:00 Christian wird um 5:00 morgens wach, gerade noch rechtzeitig, um die Morgenstimmung und den Sonnenaufgang auf Film einzufangen. Um 5:15 ist auch Elmar schon auf den Beinen – sein erster Weg führt zur Dusche, um die Hitze der Nacht abzuduschen. 07:00 Elmar und Christian gehen in den Ort um frische Semmeln zu holen. Der Ort – Santa Marina Salina – ist auffallend schön und sehr gepflegt. Es finden sich viele reizvolle Fotomotive. In der Zwischenzeit sind bereits Dietlinde und Rüdiger dabei, das Boot einer kleinen Zwischenreinigung zu unterziehen und vor allem die Nasszellen kurz durchzuputzen. 08:00 Frühstück. 10:00 Landgang durch den Ort Santa Marina Salina, ein wunderschöner Ort mit reizvollen kleinen Gassen und einer Vielzahl netter, kleiner Läden und Bars, die zum Shoppen und Kaffeetrinken einladen. Isola Salina Die Insel liegt etwas mehr als 2 Seemeilen nordwestlich von Lipari und ist leicht an ihren zwei Berggipfeln zu erkennen. Im Altertum wurde sie 'Didyme' (die Zwillinge) wegen der beiden erloschenen Vulkankegel genannt. Diese sind unterirdisch noch immer tätig und bei Malfa tritt heißer Dampf aus, während in der Umgebung von Rinella Schwefelwasserstoff mit dem charakteristischen Gestank fauler Eier vom Meeresgrund hochblubbert. Die Insel wird zum größten Teil landwirtschaftlich genutzt und ist für ihre Malvasier-Weine bekannt. Quelle: Küstenhandbuch Italien 12:00 Ablegen in Richtung Lipari. Auf dem Weg dorthin werden wir noch ein Zwischenstopp bei dem Felsentor 'Punta Pociato' vorsehen. 12:30 Wir segeln an der Landspitze 'Cala Faro' vorbei. 14:00 Wir ankern vor dem Felsentor 'Punta Pociato'. Unser Ankerplatz lädt zu einem Bad vor idyllischer Kulisse und natürlich auch zum Fotografieren ein. Dietlinde verwöhnt uns mit leckeren Tomaten und Mozarella, Oliven, Brot und Wein. Rüdiger entfernt noch die letzten Reste der Leine, die sich tags zuvor um unsere Schraube gewickelt hatte. 16:00 Wir legen ab und fahren unter Motor, da wir leider keinen Wind haben. 16:20 Es kommt Wind auf, wir können die Segel setzen und den Motor ausschalten. Der Wind wird von Minute zu Minute besser und wir können mit unserem Kurs vor Raumen Wind oder vor dem Wind mit einer Spitzengeschwindigkeit von 7 bis zu 9,5 Knoten fahren. Unser Kurs führt uns durch die Bocche di Vulcano – einer Meeresenge zwischen Lipari und Vulcano – die dafür bekannt ist, dass hier der Wind noch einmal merklich stärker bläst. Trotz kräftigem Wind werden mehrere Halsen gefahren, die von der Crew vorbildlich gemeistert werden; Danach folgt noch eine Q-Wende. Der Wind nimmt an Stärke noch weiter zu und ein Reffen der Segel wird notwendig, ist aber nicht ganz unproblematisch: In den Wind stellen gelingt zunächst nicht, da der Wind uns mehrmals wegdrückt und uns weiter dreht. Erst unter Zuhilfenahme des Motors kann das Boot gegen den Wind gehalten werden und die Segel gerefft werden. Nachdem uns in der Bocche zeitweise einer irrsinnig heißer wüstenähnlicher Wind den Atem nahm, kündigen nun dunkle Wolken und ein kräftiger, kühler Wind einen bevorstehenden Wetterumschwung an. Die Temperatur kühlt merklich ab. 18:30 Zu diesem Zeitpunkt beißt endlich der langersehnte Fisch an Walters Angel an. Walter kämpft noch mit dem Fisch, alle anderen greifen zu Foto und Videokamera. Walter wuchtet einen Baracuda an Bord und trifft mit dem Baracuda Hans-Martin, der am Steuer steht. Hans-Martin weicht dem schnappenden Fisch aus , aber leider auch vom Kurs ab. Das Boot kränkt plötzlich heftig und für wenige Augenblicke herrscht einiges an Chaos an Bord. Erst das energische Kommando von Hans-Martin 'Zuerst wird gesegelt' bringt wieder Disziplin und Ruhe zurück. Mit Hans-Martins Worten:“Jetzt fangen wir mal wieder ganz von vorne an“ wird der Kurs korrigiert und die Segel wieder in Position gebracht. Mit gerefften Segeln und die letzten Meter unter Motor wird der Hafen 'Sottomonastero' in Lipari angelaufen. Trotz Enge und starker Seitenwinde fährt Walter das Anlegemanöver auf den Zentimeter genau und wird dabei von der Crew exzellent unterstützt. 20:00 Gegen 20:00 gibt es den wahrlich verdienten Anlegeschluck. Danach geht es ab in die Küche: Ratatouille und Reis stehen auf dem Menüplan und dazu gibt es Walters Baracuda. Donnerstag, 25. Mai Lipari 08:30 Frühstück. Telsche kommt als vorletzte – kurz vor Rüdiger – noch etwas verschlafen dazu und meint, das Frühstück gäbe es von Tag zu Tag immer früher. Von Anfangs 10:00 auf nun schon gegen 8:00 Uhr. Unausgeschlafen begnügt sich Telsche mit einem Joghurt und etwas Obst zum Frühstück. Lipari Die größte und bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Der größte Teil der Einwohner lebt auf der Ostseite der Insel, etwa die Hälfte davon in Lipari. Die Insel ist gebirgig, mit drei ausgeprägten Erhebungen: Von Nord nach Süd sind dies Monte Chirica mit 602m Höhe, Monte San Angelo, 593m hoch und Monte Guardia, 369m hoch. An den östlichen Hängen gedeiht ein hervorragender Wein. In der Ortschaft Lipari und der näheren Umgebung wurden zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Die Ruinen und Überreste umspannen einen Zeitraum von den ersten prähistorischen Siedlern über die Phöniker, Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner, Normannen bis zu den Spaniern. Im hervorragenden Museo Archeologico Eoliano sind zahlreiche Funde zu besichtigen. Die Lage der Insel als Zwischenstation auf den Handelsrouten durch das Thyrrhenische Meer brachte schon früh die ersten Siedler auf die Insel. Etwa 3000 v. Chr. kamen die ersten Einwanderer aus dem Nahen Osten, die durch den Handel mit Obsidian, einem harten Lavagestein, das überall auf der Insel vorkommt, reich wurden. Diesen folgten in der Kupferzeit andere Einwohner, die sich mehr mit der Töpferei beschäftigten. 580 v. Chr. kamen Griechen aus Knidos und von Rhodos auf die Insel, die sofort eine kleine Seestreitmacht aufbauten um die ständigen Überfälle phönikischer und etruskischer Piraten abzuwehren. Der Niedergang begann in der römischen Zeit, als sich Lipari während der Punischen Kriege auf die Seite Karthagos stellte. Die Römer entsandten eine Flotte und eroberten die Insel, die fortan wirtschaftlich noch hinter Sizilien herhinkte. Quelle: Küstenhandbuch Italien 10:30 Landgang. Ein Bummel durch Lipari und ein anschließender Besuch des archäologischen Museums (Scherben über Scherben – aus allen Epochen) stehen an. Nur Telsche und Rüdiger ziehen dem Museumsbesuch eine Inselerkundung auf zwei Rollern vor und fahren einmal um die Insel, auf verschiedene Bergspitzen und erzählen später von phantastischen Ausblicken. Nach dem anstrengenden Museumsbesuch ist erst einmal ein Eiskaffee und ein Latte Macchiato angesagt. Auf dem Rückweg treffen wir Telsche und Rüdiger, die inzwischen auf dem Weg zum Mittagessen sind und die Roller bereitwillig Walter und Christian zur Verfügung stellen. Walter und Christian fahren auch noch rasch einmal um die Insel um noch ein paar schöne Fotoaufnahmen zu machen. Bei einem kleinen Abstecher zu Fuß, der entlang eines kleinen Ackers führt, bricht plötzlich der Boden unter Christians Füßen weg und Christian versinkt fast hüfthoch in einer vom Regenwasser ausgespülten, von Staub und Erde bedeckten Rinne. Als Entschädigung findet sich ein wunderbarer Aussichtspunkt, der sogar den Blick bis hinüber nach Sizilien erlaubt. Auch Hans-Martin und Diana wollen noch mal die Insel von oben sehen. Diana hat sich nach mehr als 15 Jahren wieder mal auf einen Roller gesetzt und anfangs etwas zögerlich doch dann mit Bravour die steilen Straßen bewältigt. 19:00 Abends gehen wir in Lipari Pizza essen. Danach geht Christian die Abendstimmung im alten Hafen von Lipari fotografieren, während es sich der Rest der Crew an Bord bei Wein und Knabbereien gemütlich macht. Freitag, 26. Mai Lipari & Stromboli 08:00 Elmar und Walter holen frische Semmeln. Sehr schönes Morgenlicht – Christian nutzt es rasch noch für zwei, drei Fotos von Lipari. 09:00 Frühstück bei herrlichem Wetter. 10:30 Ablegen in Richtung Panarea. Wir haben bestes Segelwetter und kommen mit bis zu 10 Knoten voran. Nachdem die Wettervorhersage für die kommenden Tage günstig ist, entscheiden wir kurzfristig, gleich bis zum Stromboli durchzusegeln. Schon von weitem ist die imposante Kulisse des Strombolis und seine regelmäßigen Eruptionen in Form von Rauchsäulen erkennbar. Wir laufen in die Bucht 'Mal Passetto' ein und ankern dort. Diana und Dietlinde verwöhnen uns mit einem exzellenten Salat, Baguette, Wein und Bier. Danach wird auch gleich wieder unsere Aufmerksamkeit auf den Stromboli gelenkt; Von unserem Ankerplatz aus können wir die Rauch-Eruptionen des Strombolis im Gegenlicht der langsam untergehenden Sonne betrachten und fotografieren. 21:00 Wir unternehmen eine Nachtfahrt zur anderen Seite des Strombolis zur Sciara del Fuoco und beobachten dort von unserem Boot aus fasziniert das nächtliche Schauspiel: In regelmäßigen Abständen von wenigen Minuten wird eine kleine Fontäne aus glühender Lava in den nächtlichen Himmel geschleudert. Die glühenden Lavabrocken fallen dann vielfach auf die steil abfallende Sciara del Fuoco und rollen dort hinunter bis zum Meer. Wir setzen anschließend unsere Nachtfahrt fort und umrunden den Stromboli. Samstag, 27. Mai Stromboli 06:15 Telsche ist wach und putzmunter; Walter meint sogar, sie wäre heute sogar leicht angriffslustig, da sie sich an den anderen noch schlafenden Crew-Mitgliedern mit diversen Geräuschen und Lärmquellen 'rächen' möchte: Duschen mit lauter Abwasserpumpe, Joggen ums Boot, Scharren mit den 'Hufen', Kehren mit dem Kehrbesen über den Kojen der anderen, rasselndes Drehen der Winsch und – last but not least – genussvoll klirrendes Umrühren der Kaffeetasse mit dem Löffel. Beim Kaffeekochen und Frühstück vorbereiten hat Telsche ein paar Probleme: "Wo finde ich nur etwas in der Küche?" Danach hat Telsche zusammen mit Walter die Möglichkeit einer Adlerbesichtigung. 08:00 Frühstück; Nur von Rüdiger gibt es noch kein Lebenszeichen. Wir rätseln, was die Ursache für sein Nicht-Erwachen sein könnte, bis wir von Telsche erfahren, dass sie ihm nachts einen offensichtlich sehr effizienten Anti-Schnarcher-Haken verpasst hat. 10:15 Wir machen eine kleine Inselumrundung und –besichtigung. Danach fährt ein Teil der Crew mit dem Dingi an Land und besichtigt den Ort, geht Einkaufen, verwöhnt sich mit einem guten italienischen Kaffee oder genießt ein Eis. Elmar, Walter und Christian vertreiben sich währenddessen die Zeit mit Angeln und Faulenzen. 16:30 Wir setzen mit dem Dingi über und wollen einen Aufstieg zum Vulkankegel auf eigene Faust unternehmen. Der Aufstieg ist sehr steil und in der Nachmittagssonne ziemlich mühsam und schweißtreibend. Wir folgen einem rot-markiertem Weg. Irgendwann führt der Weg aber nicht mehr weiter in Richtung Gipfel, sondern gemütlich am Hang entlang. Der Weg ist sehr schön, links und rechts sind Blüten über Blüten – selbst blühende Kapernsträucher finden wir einige. Hinzu kommt ein wunderbarer Blick von oben aufs Meer mit ein paar vereinzelt vor Anker liegenden Segelschiffen. Isola Stromboli Als das vermutlich älteste Leuchtfeuer der Welt wurde dieser Vulkan 'das Leuchtfeuer des Mittelmeeres' von der Antike bis in die heutige Zeit genannt. Die Insel ist ein kegelförmiger Vulkan, der sich 925m hoch erhebt und ständig aktiv ist. Im Gegensatz zum Vesuv und Ätna lässt er seinen Druck Tag für Tag in kleinen Portionen ab. Kleine Lavabrocken schwimmen bis zu einiger Entfernung um die Insel auf dem Wasser und auf dem nordwestlichen Hang fließt ständig ein heißer, fast 1 km breiter Lavastrom, die Sciara del Fuoco, zum Meer. Quelle: Küstenhandbuch Italien Als wir nach einiger Zeit keine Menschenseele mehr vor und hinter uns sehen und der Weg nicht weiter nach oben führt, werden wir stutzig und stellen fest, dass wir nicht auf dem Weg in Richtung Vulkankegel sind, sondern einem Weg zur 'Sciara del Fuoco' folgen. Wir beschließen schließlich, umzukehren und dem anderen, nicht speziell markierten, aber breit ausgetretenen Weg zu folgen. Dieser Weg führt uns dann wieder steil bergauf. Als wir schon fast 500 Höhenmeter erklommen haben, werden wir von anderen Touristen darauf hingewiesen, dass wenige Meter weiter oben kontrolliert wird und der Zugang nur noch in Begleitung eines Guides möglich ist. Nach einiger Diskussion beschließen wir, umzukehren und im Ort Essen zu gehen. Im Ort finden wir dann eine nette Pizzeria, in der wir den Abend bei Wein und Pizza und einem herrlichen Meeresblick ausklingen lassen. Sonntag, 28. Mai Stromboli 07:30 Fast die gesamte Mannschaft ist bereits auf den Beinen – selbst Telsche. Lediglich Diana und Hans-Martin liegen noch in den Kojen. 08:15 Sonntagsfrühstück. Walter brutzelt hervorragende Pfannenkuchen mit Speck und Tomaten. 11:00 Christian unternimmt einen Landgang zum Wandern und Fotografieren. Der Rest der Crew segelt nochmals um die Insel und zur Sciara del Fuoco. 17:00 Hans-Martin nimmt an einer geführten Tour zum Vulkankrater teil. Die Teilnahme ist nicht gerade preiswert, je nach Guide kostet sie zwischen 22,- und 25,- Euro pro Teilnehmer. Telsche, Rüdiger und Christian gehen einwenig im Ort shoppen. 19:00 Rückkehr von Telsche, Rüdiger und Christian aufs Boot. Wir entschließen uns, nochmals eine Nachtfahrt zur Sciara del Fuoco zu unternehmen. Der Vulkan ist an diesem Tag noch aktiver als die Tage zuvor und wir betrachten von unserem Boot aus fasziniert das feurige Spektakel und einen absolut kitschigen Sonnenuntergang, mit türkisblauem Hintergrund und einem Sichelmond wie aufgemalt. 22:45 Gegen 22:45 wird der völlig eingestaubte Hans-Martin wieder aufgesammelt. Hans-Martin berichtet begeistert von den eindrucksvollen Erlebnissen und Eindrücken am Kraterrand. Telsche leidet unter der geräuschintensiven Kajüte direkt unter dem Cockpit, deshalb tauschen Telsche und Rüdiger mit Walter und Christian die Kojen. Montag, 29. Mai Stromboli & Lipari 07:30 Landgang zum Bäcker; Elmar, Walter und Christian holen frische Semmeln. 08:30 Frühstück. 10:30 Wir legen ab, unser heutiges Ziel ist Lipari. 12:25 Delfine über Delfine, fast 25 Minuten werden wir von unglaublich vielen Delfinen – vielleicht dreißig oder gar vierzig Tieren – begleitet. Das Wasser ist spiegelglatt und dadurch haben wir eine fantastische Sicht. 14:45 Wir machen einen Zwischenstopp und Ankern in der traumhaften Bucht 'Capo Milazzese'. Dietlinde, Elmar und Walter setzen mit dem Dingi über und betrachten die Überreste der bronzezeitlichen Siedlung 'Punta Milazzese'. Diana und Rüdiger schnorcheln zwischenzeitlich einwenig in der Bucht. 16:45 Wir brechen auf und fahren weiter in Richtung Lipari. Abends schlendern wir einwenig durch die Altstadt von Lipari und finden eine reizvoll gelegene Pizzeria, in der wir dann auch zum Abendessen bleiben. (Davon gibt es hier viele, die schönsten sind im Altort versteckt) Dienstag, 30. Mai Vulcano 07:30 Dietlinde, Elmar und Walter gehen frische Semmeln und Frischfutter – Obst und Gemüse – kaufen. 08:00 Die anderen Crew-Mitglieder werden langsam wach und krabbeln aus ihren Kojen. 09:00 Frühstück. Danach geht es kurz zum Supermarkt, um unsere Trinkwasser-Reserven aufzufüllen. 10:15 Jetzt geht's noch rasch zur Hafen-Tankstelle, Diesel nachtanken. 11:00 Wir legen mit dem Ziel 'Vulcano' ab. Wir kreuzen bei bestem Segelwetter durch die Bocche di Vulcano und fragen uns, ob hier vielleicht wieder ein Baracuda anbeißen wird. Und in der Tat scheint zwischendurch etwas an Walters Angel zu zappeln. Aber leider kann sich diesmal der Fisch wieder vom Haken befreien und entkommt uns. Wir setzen unsere Fahrt mit einer Inselumrundung von Vulcano fort. Wind und Wetter sind optimal, der Wind weht mit einer angenehmen Windstärke von 3 bis 4. Allerdings haben sich über Nacht Wellen von 1-1,5m aufgebaut. Vulcano Die südlichste und gleichzeitig fremdartigste Insel des Archipels. Sie besteht aus erloschenen Kratern, die erstmals 183 v. Chr. aus dem Meer aufstiegen, und einem noch heute tätigen Vulkan. Von der Insel Lipari wird sie durch eine nur 800m breite Meerenge getrennt, die Bocche di Vulcano. Die Insel steigt zu ihren höchsten Punkten im Süden, dem Monte Saraceno mit 481m und dem Monte Aria mit 499m an. Sie ist zum größten Teil vegetationslos und übersät mit bizarren Gebilden aus Lava von den regelmäßigen Vulkanausbrüchen, die von Wind und Wetter geformt wurden. Der nördliche Teil der Insel wird von dem Gran Catere beherrscht, dem noch heute tätigen Vulkan. Am Strand unterhalb des Vulkans deuten auch blubbernde Schlammteiche und heiße mineralische Quellen auf den aktiven Vulkanismus im Untergrund. Quelle: Küstenhandbuch Italien 17:05 Wir ankern im Hafen von Vulcano, im Porto di Levante und unternehmen einen Landgang. Telsche geht einwenig shoppen während Dietlinde, Diana, Hans-Martin, Rüdiger und Christian eine kleine Wanderung zum Vulkankrater unternehmen. Der Krater 'Gran Catere' ist insofern aktiv, als dass dort Schwaden aus Schwefeldämpfen aus Erdspalten aufsteigen und die umliegenden Steine mit zitronengelben, orangegelben und rötlichen Schwefelstrukturen überziehen. Hier findet sich eine Fülle faszinierender Fotomotive. Allerdings ist immer nur ein kurzer Aufenthalt in der Nähe der beißenden und ätzenden Dämpfe möglich. 19:00 Rückkehr an Bord. Beim Übersetzen mit dem Dingi stellen wir fasziniert fest, dass in Strandnähe an verschiedenen Stellen Schwefelgase blubbernd aus dem Meeresgrund aufsteigen. Trotz der in der Luft liegenden Schwefelgerüche entschließen wir uns, das Abendessen auf Deck einzunehmen und verbringen auch die Zeit bis in die späten Abendstunden auf Deck. Gegen Mitternacht nimmt der Wind weiter zu – Böen erreichen die Windstärke 4 bis 5. Deshalb entschließen wir uns einen zweiten Anker zu setzen. Mittwoch, 31. Mai Cefalù, Sizilien 01:00 Wind und Wellengang haben merklich zugenommen und die beiden Anker halten den Kräften nicht mehr stand – wir werden trotz der beiden Buganker abgetrieben. Kurzfristig wird ein Aufbruch in Richtung sizilianisches Festland notwendig. Wir fahren die Nacht über unter Motor in Richtung Sizilien. Die See ist in dieser Nacht sehr ruppig und unangenehm. Der Wind kommt von West gegen an. Sechs Crew-Mitglieder der achtköpfigen Crew trotzen den erschwerten Bedingungen heldenhaft. Nur Telsche und Christian haben gewisse Probleme mit dem heftigen, nächtlichen Seegang. 15:15 Wir ankern im Hafen von Cefalù. Die anstrengende Überfahrt und der wenige Schlaf sind noch allen Crew-Mitgliedern ins Gesicht geschrieben. Telsche geht von Bord. Rüdiger und Christian begleiten Telsche zum Bahnhof. Cefalù ist ein sehr schöner, interessanter und verhältnismäßig großer Ort mit einer äußerst reizvollen Altstadt. In Cefalù findet sich eine Fülle netter, kleiner Geschäfte, Bars und Restaurants, die zum Shoppen und Ausgehen einladen. Abends unternehmen wir nochmals einen Landgang durch Cefalù zur Stadtbesichtigung und zum Fotografieren. 21:00 Nach dem Landgang kehren wir zum Abendessen zum Boot zurück. Gegen Mitternacht löst sich trotz ruhigem Wetter der Buganker. Nach einigen Manövern zum Neusetzen des Ankers verfängt sich dieser in einer am Grund verlaufenden Kette und lässt sich nicht mehr aufholen. Unsere Ankerposition liegt jedoch etwas ungünstig nahe an der Hafeneinfahrt. Um nicht zu schwoien setzen wir zusätzlich noch einen Heckanker. Donnerstag, 1. Juni Cefalù & Termini Imerese, Sizilien 03:00 Elmar und Walter, unsere Boots erfahrene Ankerwache wollen ihn neu setzen. Durch ein Missverständnis wird der Anker jedoch versenkt, ohne dass das Ende der Ankerleine an Bord festgemacht wurde. 08:00 Das erste Tauchkommando geht auf die Suche nach dem über Bord geworfenen Anker. Zwischendurch wird auch der Buganker befreit, er hatte sich in einem 'V' von drei Ketten für die Befestigung der Mooringseile verfangen. 08:30 Dietlinde und Christian gehen zum Bäcker um frische Semmeln und Brot zu holen. Zum ersten Mal finden wir einen Bäcker, der dunkel gebackenes, knackiges Baguette und Semmeln im Sortiment hat. 09:30 Frühstück. 10:30 Die Suche nach dem zweiten Anker geht weiter. Die Sicht ist mit 1,5 bis 2m mäßig, dennoch wird der gesamte Untergrund abgesucht. Der Boden ist glücklicherweise nicht allzu sehr verschlammt und auch nicht zu dicht bewachsen. Trotz aller Anstrengungen und 15l Luft kann der Anker leider nicht gefunden werden. Um 11:40 wird die Suche erfolglos abgebrochen. Cefalù Cefalù ist ein geschäftiger Ferienort, der an das malerische alte Fischerdorf gebaut wurde, das im Schutz eines gebirgigen, ins Meer hinausragenden Kaps liegt. Die Stadt hat eine sehr schöne normannische Kathedrale, die von König Roger II. 1131 als Dank für seine Errettung aus Schiffbruch errichtet wurde und heute einer der besterhaltenen Sakralbauten jener Zeit ist. Quelle: Küstenhandbuch Italien 12:00 Wir legen ab und kreuzen in Richtung Westen. Zeitweise haben wir hervorragenden Wind, zeitweise ist dieser etwas böig, gefolgt von völlig unerwartet auftretender Windstille, um dann im nächsten Augenblick aus einer gänzlich anderen Richtung zu wehen. Das Segeln wird hier sehr anspruchsvoll . Die normale Windstärke liegt bei Windstärke 3 die plötzlich auftretenden Böen jedoch 7-8. Der Steuermann hat schwer zu arbeiten. 17:50 Anlegen in Termini Imerese. 19:00 Diana, Dietlinde, Elmar, Walter und Rüdiger unternehmen einen Landgang durch den Ort. 21:00 Abendessen. Diana und Dietlinde zaubern aus den restlichen Vorräten einen ausgezeichneten Tortellini-Salat. Termini Imerese Man sollte sich nicht von der Größe des Hafens abschrecken lassen. Die Oberstadt am Berghang mit einer sehr schönen Kathedrale ist recht sehenswert. Die Unterstadt war eine Kolonie des nahen Himera und bereits in römischer Zeit ein wichtiger Badeort. Die Thermalquellen mit ihren mineralischen Heilwässern sind nach wie vor beliebt und sollen besonders bei der Behandlung arthritischer Erkrankungen wirkungsvoll sein. Quelle: Küstenhandbuch Italien Freitag, 2. Juni Palermo 03:00 Nächtlicher Regen vertreibt Elmar und Walter von ihren angestammten Schlafplätzen im Cockpit. 08:00 Dem nächtlichen Regen folgt nun ein strahlender sonniger Morgen, aber es ist deutlich kühler als die Tage zuvor. 08:45 Frühstück. 10:00 Maurizio warnt uns vor einem heftigen Gewitter per sms und fragt an wo wir uns befinden. Nach genauem Studium des Wetterberichts, der gut zu bewältigenden Strecke und der Erfahrung der letzten Tage legen wir ab und fahren unter Maschine in Richtung Palermo. Für nachmittags ist schlechtes Wetter – Gewitter und ein kräftiger Wind bis zur Windstärke 8 – vorhergesagt. Wir sputen uns, dennoch erwischt uns die erste Schlechtwetterfront eine halbe Stunde vor der Einfahrt in den Heimathafen. Das Großsegel, das wir zur Stabilisierung ein Stückchen gesetzt hatten, wird auf die letzten Meter durch eine Böe beschädigt und reißt ein. Wie sich später jedoch herausstellen sollte, ist nur eine Naht aufgegangen und es ist kein ernsthafter Schaden am Segel entstanden. 14:15 Wir legen in Palermo in unserem Heimathafen an, gerade noch rechtzeitig, bevor das angekündigte Unwetter für Ungemach sorgen kann. 20:00 Wir beschließen den Törn mit einem gemütlichen Beisammensein. Dietlinde , Elmar und Christian konnten nach langem Anstehen genug von der leckeren Hafen –Familien- Pizza „erstehen“. Auch für die letzte Flasche des so vorzüglichen und preiswerten Sizilianischen Rotweins ist gesorgt. Dietlinde „erkämpft“ sich noch eine als Mitbringsel für zu hause. Zeit für die letzte Nacht in den Kojen. Ahoi


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