08.10.2005 - 15.10.2005

Kalabrien, Italien
19 Oct 2005

08.10.2005 - 15.10.2005 Lavezzi 40 prestige Revier Palermo bis liparische Inseln (Okt. 2005) Generell zum Revier Sanitäre Einrichtungen, wie man sie etwas aus den moderneren Marinas der Türkei oder auch von Elba, Korsika, Kroatien, etc. kennt, sucht man hier meist vergebens. Die Leutchen sind durchweg freundlich, sprechen aber fast immer ausschließlich italienisch; man kommt also auch mit englische nicht weiter. Liegegebühren sind alle in etwa gleich - für unseren Kat immer zwischen 35 und 40 Euro (mal wurden allerdings auch 50 EURO taxiert, aber nicht bezahlt ;-) Marina Villa Igiea, Palermo - Dreckiger und lauter Stadthafen. Basismanagement (Helm Yachting) extrem unkooperativ - leider noch nicht mal aus Unkenntnis, sondern wegen seiner LMAA-Haltung: der Kerl segelt selbst Regatten auf '139er'. Duschcontainer in ca. 350 Metern Entfernung ist dreckig, fast alles ist defekt und obendrein wird er als öffentliche Toilette missbraucht. Cefalu - Hafen bietet reichlich Platz zum Ankern, Anlegen für Monohulls gut (Wasser/Strom), für Kats extrem 'fenderaufreibend' am Kopf der zweiten Mole vor groben Beton mit heftigen Unebenheiten in Höhe der Wasserlinie. Keine sanitären Einrichtungen, aber ein tolles Städtchen in 10 Minuten Entfernung. Empfehlenswert! Vulcano - Den Fährhafen vermeiden und lieber in der gegenüberliegenden Bucht ankern! Netter Spaziergang auf den Vulkan. Schwefelschlammbad ähnelt einem Bad in der Kloake ;-( Lipari - Nettes, wenn acuh touristisch geprägtes Städtchen. Sicheres Liegen in der etwas nördlich des Zentrums gelegenen Marina (Strom/Wasser, kein Sanitär). Langer Fußmarsch ins Städtchen, aber nettes Shoppingund Sightseeing als Abwechselung für die Crew. Auf halbem Weg gibt es einen kleinen und recht gut sortierten Yachtausstatter und zwei Tankstellen. Salina - sicherer Hafen mit (unsauberen) Wasser/Strom/Duschen/WC. Im Ort wenig Auswahl an Restaurants. Stromboli - Ankern vor Stromboli ist Glückspiel. Der Grund ist steinig (runde, kindskopfgrosse Steine) und extrem steil abfallend. Die ausliegenden Moorings sind teils extrem nah unter Land (max. 40-50m), so dass man bei auflandigen Winden beim Bruch einer Mooringleine max. 20 Sekunden Zeit für eine Reaktion hätte. Wir mussten im aufkommenden Gewitter um 22:45 Uhr wieder weg, um nicht auf Legerwall zu liegen. Marina Portorosa - Extrem sicherer, absolut charmeloser Hafen. Viele Gastliegeplätze und dann buchstäblich je 3 Duschen und WCs für Männöein / Weiblein! Guter Service und ordentliche Bewachung. Eher der Platz, um das Schiff mal für Wochen liegen zu lassen, als um auf dem Schiff zu bleiben. S. Agata di Militello - In den Revierführern (noch) nicht nennenswert erwähnt. Nagelneuer Schwimmsteg mit Wasser/Strom, jedoch kein Sanitär. Tankstelle am Steganfang. Etwas langer Fußweg ins Städtchen. Null Tourismus, nette Restaurants unten am Ufer (Lungolargo) und ein ordentlich sortierter Yachtausstatter ca. 300 Meter vom Steg. Esst in der Pinte am Hafenausgang, sieht nach nichts (aber auch gar nichts) aus - macht tollen Fisch! Termini Imerese - Neben den offiziellen Liegeplätzen kann man auch gegen ähnliche Liegegebühr an den Schwimmsteg des Yachtreparaturbetriebes (Cantieri Marina du Sud). Strom/Wasser und nette Unterstützung (kein Sanitär). Für den Landgang abends gibt es sogar den Schlüssel für das Werfttor. Termini kann auch keinen Yachttourismus. Nett!


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