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Segeltörn Kroatien

13 Sept., 2017
von Johann Meier
Kroatien-Nord, Kroatien
Grand Soleil 50 | Bj 2004

Ein Segelabenteuer zu sechst.

Die Anreise

Tag 1 am 2 Sept., 2017

Nach 12 Stunden Fahrt und jede Menge Stau in Slowenien erreichen wir Punat um 17:30 Uhr. Es beginnt zu regnen.
Nach den Eincheckformalitäten übernehmen wir die Yacht. Wir verstauen unser Gepäck, teilen die Kojen auf und gehen die Checkliste für das Schiff durch. Vom Standortpersonal werden wir nach kurzer Zeit eingewiesen. Leider funktionieren die Fahrtlichter nicht, der Fehler kann erst am kommenden Tag behoben werden. Wir beschließen dass wir nicht mehr auslaufen. Unsere Damen bereiten ein köstliches Abendessen an Bord. Nach einem Absacker gehts um 22:00 Uhr in die Kojen.

Wir laufen aus

Tag 2 am 3 Sept., 2017

Nach einem ausgiebigen Frühstück warten wir auf den Techniker, der den Fehler behebt. In der Zwischenzeit sehen wir uns den Hafen an und erkunden die Marina. Die Fahrtlichter sind repariert, eine Feinsicherung hinter dem Schalt-Tableau war durchgebrannt.
Um 12:00 Uhr machen wir die Yacht klar. Wir laufen aus. Unser Ziel ist die Insel Hab, wir wollen die Marina Supetarska Draga anlaufen.

Kurz nach dem Passieren der Haufenausfahrt setzen wir die Segel. Wir binden ein Reff ein. Das Schiff nimmt Fahrt auf. Wir können die Segelleistung dieser Yacht erfahren. Wir segel bei 4 bis 5 Windstärken. Das Schiff macht 10 Knoten in Spitzen bis 12.
Ein Super Segeltag. Die Yacht liegt bei einem Reff gut am Ruder. Nach 15 Seemeilen liegt die Marina Supetarska Draga vor uns. Wir bergen die Segel und laufen den Hafen an. Um 16:00 Uhr liegen wir sicher am Steg. Die Sonne scheint, wir haben uns ein "Einlaufbier", die Damen einen Sekt verdient.
Am Abend haben wir einen Platz im Hafenrestaurant reserviert. Nach etwas Relaxing machen wir uns auf dem Weg zum Restaurant. Wir genießen die hervorragende Fischplatte bei einigen Gläsern Weißwein. Ein herrlicher Abend geht zur Neige. Den Absacker nehmen wir wie gewohnt auf unserem Schiff.

Ziel ist die Ankerbucht Pogana auf Cres

Tag 3 am 4 Sept., 2017

Unser heutiges Ziel ist die Ankerbucht Pogana auf Cres. Wir haben herrlichen Sonnenschein und Windstärke 2 in Böen bis 3 Beaufort. Um 10:30 Uhr laufen wir aus. In der Bucht setzen wir die Segel und nehmen Kurs auf die Pogana. Leider schläft der Wind um 13:00 Uhr ein. Die Segel werden geborgen, wir fahren unter Maschine weiter. Nach einer Stunde setzen wir wieder die Segel, da wieder leichte Brise aufkommt. Kurz vor 14:30 Uhr bergen wir die Segel und laufen unser Ziel an. Wir stellen enttäuscht fest, dass das Ankern in der Pogana mittlerweile verboten ist. Wir haben die Wahl eine Boje anzusteuern oder die neuen Steganlage für 150 Kunar zu nutzen, dafür haben wir Wasser und Strom. Helmut, Claudia, Anneliese und Hans wagen sich ins Wasser. Ein herrliches Gefühl. In der Zwischenzeit legen weitere Boote an. Wir sind nicht mehr alleine.

Silba

Tag 4 am 5 Sept., 2017

Unser heutiges Reiseziel ist die Insel Silbe. Die Badebucht Sv. Ante hat es uns angetan.
Bereits um 9:25 Uhr brechen wir zu unserem neuen Ziel auf.
Nachdem wir nach 25 Minuten die Bucht verlassen haben erwarten uns 2 Windstärken. Der dann im Laufe des Tages auf 3 Bft. auffrischt. Wir setzen die Segel. 22 Seemeilen laufen wir unter Segel, super Feeling. Die Yacht segelt hervorragend, ca. 8 Knoten. Auf Höhe des Westhafens von Silbe bergen wir die Segel und fahren mit Maschine die Bucht Sv. Ante an, auch hier wieder nur Bojen. Um 15:00 Uhr liegen wir sicher an einer Boje fest. Die Überrraschung kommt noch. Nachdem wir das herrliche Wasser ausgiebig genossen habe, nähert sich uns ein kleines Motorboot. Wir werden zur Kasse gebeten, 300 Kunar, zumindest nehmen sie unseren Müll mit. Den Preis finden wir als überhöht.

Stadt Rab

Tag 5 am 6 Sept., 2017

Als nächstes wollen wir den Stadthafen Rab anlaufen. Bereits um 9:00 Uhr verlassen wir nach einem ausgiebigen Frühstück, unsere Damen leisten da hervorragende Arbeit die Badebucht. Zu unserer Überraschung kommt kein Wind auf, Motoren ist angesagt. Auf halber Strecke machen wir die Maschine aus, ein Teil der Crew springt ins Wasser und kühlt sich ab, anschließend gib's einen kleinen Imbiss zur Stärkung, wir Motoren weiter. Um 15:00 Uhr liegt Rab vor uns. Nach etwa 20 Minuten liegen wir am Steg in der Marina.
Heute Abend gehen wir Essen. In der Altstadt suchen wir uns ein schönes Lokal. Natürlich gibts wieder Fisch. Ich genieße bei einem trockenen Weißwein einen gegrillten Seeteufel.
Den anschließenden Absacker nehme wir natürlich wieder am Schiff. Bei einer Pfeifenfüllung lassen wir den Abend ausklingen.

Mit frischem Wind Richtung Heimathafen

Tag 6 am 7 Sept., 2017

Wir laufen um 11:00 Uhr aus. Bei 4 Windstärken nehme Fahrt in Richtung Krk auf. Auf Grund des bedeckten Himmels beschließen wir Krk zum Tanken anzulaufen, entgegen unseres ursprünglichen Ziels, die Badebucht Sv. Mara auf Rab. Bei 4 Windstärken, in Böen 5 und einem Reff kommen wir mit 8 Knoten Fahrt auf Amwindkurs unserm Ziel näher.
Nach einem Zwischenstopp zu mTanken in Krk, beschließen wir zurück nach Punat zu Motoren, nur ein Katzensprung. Wir legen aber nicht in der Marina an, wir fahren in den hinteren Teil der Bucht und ankern. In der Nacht frischt der Wind auf, es beginnt zu regnen. Ein Gewitter zieht über die Bucht. Unser Anker hält sicher, die Ankerpeilung bestätigt dies.

Zurück

Tag 7 am 8 Sept., 2017

Kurz vor 12 lichten wir den Anker und laufen in den Heimathafen ein. Um 12:00 Uhr haben wir wieder am Steg festgemacht. Das Stützpunktpersonal nimmt unsere Yacht ab, alles i. O.
Wir lassen den Tag ausklingen. Abends gehts in das Marine-Restaurant zum Abschlussessen.
An Deck genießen wir zum Abschuss die letzten Stunden bis zur Heimreise am nächsten Tag.

Heimreise

Tag 8 am 9 Sept., 2017

Wir haben auf dem Schiff noch übernachtet. Gepackt und beladen wurde unser Bus bereits am Vorabend.
Um 9:30 Uhr treten wir gestärkt nach dem Frühstück die Heimreise an.
Allen bleibt unser Törn in positiver Erinnerung. Den 3 Crew-Mitgliedern, die noch keine Segelerfahrung hatten bleibt unsere Reise in sehr positiver Erinnerung, wie sie immer wieder betonten.