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Einmal British Virgin Islands? ..... immer wieder Virgin Islands!

14 Juni, 2011
von Rainer Mannl
Britische Jungferninseln, Karibik
Sunsail 44i

Einleitung und allgemeine Hinweise:

SUNSAIL hat sich gegenüber früheren Jahren erheblich gebessert: Die Organisation ist wesentlich besser. Alles hat ohne jede Probleme geklappt.
Wir konnten daher am Donnertag direkt nach dem Yacht-Briefing und der Übergabe der Yacht losfahren.

Schöne Ankerplätze sind:
• Norman Island / The Bight, ein ruhiger und sehr geschützter Platz ist gleich bei der Einfahrt links in der geschützten Ausbuchtung zu finden;
• Sopers Hole bei Pussers, super Chicken Wings und gute Drinks (leider im Plastikbecher); der Service bei Pussers hat sich offensichtlich verbessert. Der Supermarkt an der Marina ist sehr gut sortiert, aber teuer; Grundnahrungsmittel findet man im lokalen Geschäft an der Straße am Frenchman Cay (hinter der Brücke links);
• Jost van Dyke, meine Favoriten sind White Bay und Sandy Spit; traumhafte Ankerplätze für einen Tagesstop; am Abend gibt es ausgezeichnete Langusten in Little Harbour (geschützter Ankerplatz und Mooringbojen) bei Sidneys Peace and Love;
• Cane Garden Bay, ein schöner und geschützter Ankerplatz an der Nordküste (außer bei Nordwind!); am Strand ist abends immer etwas los; gutes und preiswertes Einkaufen bei Bobby's Market;
• Guana Island / White May, schöner Tagesankerplatz zwischen Cane Garden Bay und Marina Cay;
• Marina Cay, Karibik pur; kleines Inselparadies geschützt hinter dem Riff; gegenüber liegt die
• Trellis Bay, sehr geschützt, aber direkt in der Einflugschneise am Flughafen. Trellis Bay bietet den relativ preiswerten und relativ gut sortierten Trellis Bay Market und gute Drinks im De Loose Mongoose;
• Virgin Gorda Sound, mit schönen Ankerplätzen vor traumhafter Kulisse;
Leverik Bay (mit Unterhaltung und teuren Einkaufmöglichkeiten); Bitter End Yacht Club, mit Spaziergang durch die Anlage; ein Bier an der Bar mit Blick auf die schöne Bucht; gute und günstige Moorings bei Saba Rock (25,- US $ incl. free water and free ice bag);
• Cooper Island, ein traumhafter und geschützter Ankerplatz; schöne Sonnenuntergänge, Spaziergang am Strand, Drink an der Bar....; ideal für das letzte Bad in der Karibik vor Rückgabe der Yacht. Gegenüber Cooper Island liegt auf Tortola die
• Fat Hog Bay; in der Bucht gibt es einen RITE WAY Supermarket, ideal für einen größeren Einkauf während des Törns.

Noch einige Tips:
Während des Törns fiel mir am ersten Tag ein Implantat heraus und ein Stück des verbliebenen Zahns brach weg; ich musste dringend zum Zahnarzt. Astrid Wenzke (s.o.) besorgte für mich einen Termin bei Dr. Flax, Crown Dental, Road Reef Plaza Fishers Lane Road Town Tortola; Tel. (284) 494-2770.
Dr. Flax leistete gute Arbeit zu vernünftigem Preis. Ich kann Ihn nur weiterempfehlen.

Wenn immer ich in den Virgins bin, gehe ich zu Dr. A. Platt, lasse mich überprüfen und soweit erforderlich einrenken; Dr. Platt ist amerikanischer Arzt für Chiropractic Care, Physiotherapie und Massage; vor Jahren hatten sich am ersten Tag beim Beladen der Yacht meine Bandscheiben verschoben; ich konnte mich nicht mehr bewegen und habe mich zu Dr. A. Platt zur Behandlung fahren lassen; danach konnte ich wieder aufrecht gehen und den Törn durchführen. Ich habe noch keinen besseren Chiropraktiker gefunden. Der Preis für eine Behandlung (ca. 1/2 Stunde) liegt bei 50,- US $. Dr. Platt hat seine Praxis in der Nähe von Sunsail/ /Moorings; an der Hauptstraße etwa 100m entlang das erste Haus links; Pasea Estate next to Islands Paints; Tel. (284) 495-0016.

Flug nach Tortola

Tag 1 am 27 April, 2011

Ankunft am Mittwoch, den 27.04.2011; nach Flug über Paris - Saint Martin - Tortola mit Air France und WINAIR. Der Flug mit Air France über St. Martin ist viel einfacher und unkomplizierter als mit IBERIA über Puerto Rico (mit US Custom) – leider aber auch etwas teurer!

Die Yacht war wieder einmal gut vorbereitet: Astrid Wenzke, die deutschen Honorar-Konsulin in Tortola (E-Mail paradisebvi@surfbvi.com)(siehe auch im Internet über GOOGLE unter Astrid Wenzke+BVI) hatte wie immer gut und günstig für uns eingekauft, und wir konnten nach der Ankunft gleich ein Glas kühlen Sekt gemeinsam trinken.

Übernahme der Yacht und Fahrt nach Cooper Island

Tag 2 am 28 April, 2011

Da wir bereits alle Vorräte an Bord hatten, konnten wir nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Yacht zum Charter-Briefing gehen, um uns die neueste Hinweise über das Segelrevier zu holen - es hat sich in den letzten Jahren allerdings wenig geändert!
Nach dem Briefing kam die Übernahme der Yacht. Die Yacht war gut vorbereitet: alles war schnell erklärt, die Technik wurde kurz überprüft, das Inventar war komplett und nach einer kurzen Tour zum RITEWAY Supermarkt, um noch , frisches Brot, frisches Obst und Fleisch zu holen ging es los.

Unser erstes Ziel war Cooper Island, einer meiner Favoriten. Ein schöner Platz. um für das erste Bad in der Karibik ins Wasser zu springen, am Strand zu bummeln, einen Drink an der Bar zu nehmen ... Cooper Island hat den Vorteil, das, falls man etwas beim ersten Einkauf vergessen hat, man kurz in die FAT HOG BAY gegenüber fahren kann, um im dortigen RITEWAY Supermarkt einzukaufen.

Norman Island

Tag 3 am 29 April, 2011

Heute geht es nach Norman Island; mein bevorzugter Platz ist die kleine und ruhige Bucht links am Eingang von THE BIGHT. Hier gibt es nur ein paar Mooring Bojen, die Natur ist wunderschön, man kann gut Baden und Schnorcheln und es ist im Allgemeinen ruhig.

Sopers Hole und Little Harbour

Tag 4 am 30 April, 2011

Nach dem Frühstück geht es weiter nach SOPERS HOLE, wo wir für einen Zahnarzt-Besuch bleiben wollten. Mir war am Vortag eine Krone heraus gefallen und ein Stück des unterstützenden Zahnes heraus gebrochen. Wir fuhren mit dem Taxi nach Road Town zum Zahnarzt; Astrid hatte einen Termin für mich vereinbart (s.o.); nach einer halben Stunde war alles erledigt und nach einem Glas Sekt bei Astrid ging es zurück nach SOPERS HOLE. Nach einem kurzen Spaziergang ging es weiter weiter nach LITLLE HARBOUR auf JOST VAN DYKE, um bei Sidneys Peace an Love eine große Languste zu verspeisen.
Sidney ist leider verstorben, aber seine Tochter "Strawberry" führt das Restaurant weiter und die Langusten sind so gut wie immer!
Im Allgemeinen ist LITTLE HARBOUR ein sehr guter und geschützter Ankerplatz, doch diese Nacht kommt ein starker und böiger Wind aus Süd-östlicher Richtung; wir liegen zwar sicher an der Mooring-Boje, aber es heult die ganze Nacht.

Trellis Bay

Tag 5 am 1 Mai, 2011

Heute war wieder einmal ein sehr windiger Tag, und wir suchten einen ruhigen Ankerplatz. Die wunderschöne CANE GARDEN BAY ist leider nach Norden offen und bei starkem und böigem Wind aus NNO nicht ídeal. Nach dem Einkauf von frischem Brot beim Bäcker und frischem Obst und Gemüse bei BOBBY'S MARKET PLACE segeln wir daher weiter zur TRELLIS BAY. Hier ist es - durch die Nähe zum Flughafen - zwar nicht so schön, wie an anderen Plätzen, aber man liegt sehr geschützt. In der Bucht gibt es ein paar Restaurants und einen kleinen Supermarkt.

Virgin Gorda Sound

Tag 6 am 2 Mai, 2011

Heute weht nochmal ein starker Wind aus NNO, und wir wollen weiter zum VIRGIN GORDA SOUND. Mein bevorzugter Ankerplatz ist hier an einer Mooring vom SABA ROCK HOTEL. Wir kämpfen bei 6er Wind um jeden Meter Höhe, um mit so wenig Schlägen, wie möglich, zur Ansteuerungs-Boje des Virgin Gorda Sounds zu kommen. Wir haben einen wunderschönen Segeltag und freuen uns auf den Anlege-Punsch. Danach geht es - wie immer - zu einem kleinen Spaziergang durch die schöne Anlage des Bitter-End Yacht Clubs. An einer schönen Stelle am Strand gibt es dann ein Glas gekühlten Sekt!
Trotz des Windes liegen wir sicher und einigermaßen ruhig. Am nächsten Morgen füllen wir unsere Wassertanks am SABA ROCK HOTEL kostenlos auf (für die, die eine Moorig des SABA ROCK HOTELS nutzen, ist dies im Preis enthalten!).

Cooper Island

Tag 7 am 3 Mai, 2011

Bei schönem Wind geht es Richtung VIRGIN GORDA / THE BATH; leider ist keine Mooring frei und auch nach einigem Warten wird keine Mooring frei. Wir fahren daher weiter nach NORMAN ISLAND und finden einen schönen Platz in der kleinen Bucht links der Einfahrt in THE BIGHT. Mike und Regine wollen hier am nächsten Tag Tauchen.

Road Town

Tag 8 am 4 Mai, 2011

Wir wollen eine Nacht in ROAD TOWN bei SUNSAIL verbringen, um unsere Vorräte bei RITEWAY zu ergänzen und um Dr. Platt (s.o.) zu besuchen. Am Abend gibt es ein schönes Steak mit grünen Bohnen, danach flambierte Bananen. Am Morgen gehen alle, die Rückenverspannungen haben, zu Dr. Platt in der Nähe vom RITEWAY. Dr. Platt ist ein sehr guter Arzt und Chiropraktiker; er schafft es immer wieder - selbst bei starken Verspannungen - die Schmerzen verschwinden zu lassen.

Sopers Hole

Tag 9 am 5 Mai, 2011

Am Nachmittag geht es weiter nach SOPERS HOLE. Bei der Ausfahrt aus der Marina fangen wir mit der Schraube eine Leine, die im Wasser schwimmt; SUNSAIL ist in wenigen Minuten mit einem Mann zur Stelle und schneidet die Leine von der Welle. Wir machen noch einen kurzen Stop in der SOLDIER BAY / NORMAN ISLAND; ein sehr schöner Platz an der Nordküste von NORMAN ISLAND, wo man bei östlichen / südöstlichen Winden sehr ruhig und ungestört liegen kann. Dann geht es weiter nach SOPERS HOLE, wo wir unseren Punsch bei PUSSERS trinken und dazu ein paar Chicken Wings essen wollen. Gegenüber unserem letzten Besuch war der Service deutlich besser geworden, und auch der Punsch schmeckte wieder nach Rumpunsch, nicht nach Wasser! Leider werden die Getränke in einem Plastikbecher serviert.

White Bay, Sandy Spit und Little Harbour / Jost van Dyke

Tag 10 am 6 Mai, 2011

Heute wollen wir zwei besonders schöne Plätze besuchen: Die WHITE BAY und SANDY SPIT auf JOST VAN DYKE. Bei schönem Wind geht es unter Segeln nach JOST VAN DYKE. Die Bojen, die die Einfahrt der WHITE BAY kennzeichnen, sind erst spät zu sehen; es empfiehlt sich die Koordinaten der Bojen ins GPS einzugeben und dann die Bojen per GPS anzufahren. Die östliche Einfahrt ist einfach und wenn man Glück hat, kann man an einer der Mooring Bojen festmachen. Wir haben Glück! Nach ein paar Stunden in der wunderschönen Bucht geht es weiter nach SANDY SPIT, der kleinen Insel im Osten von JOST VAN DYKE. Hier ankern wir, schwimmen und machen einen Rundgang. Am Nachmittag geht es nach LITTLE HARBOUR, wo wir uns nochmals eine Languste gönnen!

White Bay / Guana Island und Gorda Sound / Virgin Gorda

Tag 11 am 7 Mai, 2011

Am Vormittag geht es die Nordküste von TORTOLA entlang zur WHITE BAY / GUANA ISLAND. Ein wunderschöner Platz, ideal zum Schnorcheln, Entspannen oder einfach zum Nichtstun. Am Nachmittag segeln wir bei schönem Wind zum GORDA SOUND / VIRGIN GORDA. Hier finden wir wieder einen Platz vor dem SABA ROCK HOTEL.

The Dogs, the Bath und Trellis Bay

Tag 12 am 8 Mai, 2011

Mit schönen Wind geht es zu den DOGs; wir finden eine Mooring-Boje im Windschatten der kleinen Insel GREAT DOG. Wir Schwimmen und Schnorcheln und beobachten die Taucher von zwei benachbarten Tauchschiffen bei Ihren Aktivitäten. Am frühen Nachmittag geht es weiter zu dem schönen Platz THE BATH / VIRGIN GORDA. Auch hier haben wir Glück und finden eine freie Mooring-Boje. Es ist einigermaßen ruhig, und wir können bei einem kühlen Bier die schöne Aussicht genießen. Wir verzichten auf einen Landgang, da wir auch diesen Platz von früheren Törns schon gut kennen. Am Nachmittag geht es weiter zur TRELLIS BAY / TORTOLA.

Fat Hog Bay und Cooper Island

Tag 13 am 9 Mai, 2011

Nach einem kurzen Halt in der FAT HOG BAY / TORTOLA, wo wir im RITEWAY Supermarkt dringende Einkäufe erledigen, geht es weiter nach COOPER ISLAND, um hier die letzte Nacht unseres Segeltörns zu verbringen. Als wir an der Mooring-Boje liegen, bekommen wir wieder Besuch; ein großer Barracuda besucht uns und wartet darauf, dass wir ihm etwas ins Wasser werfen.

Road Town / Tortola

Tag 14 am 10 Mai, 2011

Der letzte Tag. Leider kommt das "Geniessen" heute etwas zu kurz. Im Laufe des Vormittags kommt schlechtes Wetter mit Dunst, schlechter Sicht und Regen auf, und wir müssen die für den letzten Tag geplanten Aktivitäten wie z.B. letztes Bad in der Karibik, den Skipper über Bord werfen, den letzten Punsch vor Cooper Island streichen. Unter Motor geht es zurück nach Road Town; bei der Einfahrt in den Hafen haben wir Glück, es klart kurz auf und hört auf zu Regnen. Wir entschließen uns, den letzten Abend an Bord zu verbringen und zaubern ein schnelles Menü: Sirloin-Steaks mit Salat, dazu ein guter Rotwein, und als Nachtisch flambierte Bananen mit karamelisiertem Zucker.

Rückgabe der Yacht und Rückflug

Tag 15 am 11 Mai, 2011

Alles geht einmal zu Ende! Die Rückgabe der Yacht geht schnell und ohne Probleme. Gegen 10:00 Uhr besteigen wir das Taxi zum Flughafen. Unser Rückflug über St. Martin - Paris CDG nach Düsseldorf klappt ohne Probleme. Obwohl wir verspätet in Paris ankommen, schaffen wir (und unser Gepäck!) es, den Anschlussflug nach Düsseldorf zu bekommen. Ein schöner Urlaub geht zu Ende.