Eden Marina, 25.10. bis 09.11.2008

Praslin, Seychellen
17 Nov 2008

Eden Marina, 25.10. bis 09.11.2008 Katamaran Leopard 40 Eden-Marina liegt auf einer neuen künstlichen Insel mit Edelwohnanlagen. Sanitäranlagen sind zwar sehr hübsch, aber nur 1 Dusche für je D. und H. und das bei 3 Charterfirmen. Das Wasser war ab 19.00 Uhr bis morgens um ca. 07.00 abgestellt. Das neue Bistro sollte die nächsten Tage auch ein kleines Essensangebot bekommen. Jegliche Einkaufsmöglichkeiten und die Stadt Victoria sind nur mit dem Taxi erreichbar (ca. 5,- €). Rupies wurden auch in den Restaurants angenommen, getauscht haben wir NICHT in der Bank. Das Sunsail-Personal war freundlich und hat alle Probleme sofort versucht zu lösen. Es war allerdings auch nicht viel los. Wir haben in Victoria gut in den Restaurants Pirate Arms und Le Rendevous gegessen. Einkaufen kann man in Supermärkten mit Einschränkungen im Angebot. Getränke kann man besser kistenweise von den kleinen indischen Geschäften beziehen. Proviantierung durch Sunsail ist zwar hilfreich, aber recht teuer und man muß doch einiges nachkaufen. Mit den vielen Cornflakes haben wir die Fische gefüttert. Getränke konnten auch mit einer privaten Bestelliste geordert werden, waren dann aber auch noch einmal 500,-€ (12 x Wein, 4 Kisten Bier, Tonic, Cola und Wasser (Soda gibt es nicht immer!) Das Bordwasser war für Kaffee und Tee OK. Zum Eingewöhnen sind wir erst um Mahe herum. Wir hatten Glück und der SE-Wind wechselte erst danach für ein paar Tage auf NW. Beau Vallon ist eine schöne Übernachtungsmöglichkeit. Das Restaurant Boatshouse hatte ein leckeres Buffet. Das Al Mare Rest. daneben (vom Meer als weißes Gebäude gut sichtbar) schien auch gut. Dort haben wir unser Dinghy inkl. Motor geparkt. Grundsätzlich waren alle Strandanlandungen, auch bei nur kleiner Welle, naß! Die Westküste hatte noch 2 schöne Stellen, Port Launay und Takamaka Beach, ebenso der Oststrand von Therese Island. Die Bucht Anse A la Mouche war sehr ruhig bei SE und das Wasser trüb. An Land nix los. Die südl. Umrundung ist sonst nicht besonders ereignisreich. La Digue war unser nächstes Ziel. Im Port de la Passe liegt man geschützt vor Anker und Heckleine. Es ist dort aber viel Betrieb und wir mußten mehrmals in 2 Tagen die Position wechseln. Durch den 80 cm Tidenhub ist es an vielen Stellen zu flach! Viele Segler haben vor der Hafeneinfahrt geankert. Die Insel ist gut für ein bis zwei Tage Landgang. Die gesamten Strände sind von See nicht erreichbar, aber traumhaft. Die Restaurants L'Outier Coco und das nette vor der Anse Source d'Agent haben nur mittags auf, sind aber super. Die Versorgungsmöglichkeiten auf der Insel sind sehr eingeschränkt. Praslin Baie St. Anne mit Mooringbojen (10,- €) bei Robert. Er liefert und kocht auch Fisch sehr günstig. Bester Ausgangspunkt für Landgänge (Taxi oder Bus) Das Vallée de Mai sollte man früh vormittags unbedingt einplanen. Das Rest. Café Oganibar leicht rechts von der Charterbasis war sehr gut und hat auch einen kleinen Laden nebenan. Wir sind auch von hier abends zum Essen in die Anse Volbert ins Café des Arts (super, exklusiv, ca. 55,-€/Pers.) mit dem Taxi gefahren. Es war das einzige Restaurant, wo eine lange Herrenhose angemessen war. Nur in diesem Hafen bekommt man Wasser. Die Einrichtungen der Charterbasis sind nur gegen sehr hohe Gebühren angeblich nutzbar. In der Anse Volbert kann man nur nördl. der Insel Chauve Souris sicher ankern (sonst überall Untiefen!) Die Pizzeria Cote D'Or war OK. Anse Lazio ist ein Traum. Die beiden Restaurants haben eigentlich nur tags geöffnet. Ein Abend-Dinner kann aber manchmal organisiert werden. Wir hatten Glück und leckeren Hummer im Le Chevalier. Es war weniger borniert aber genauso teuer wie das wunderschöne Bonbon Blume (85,-€/Pers.). Wir haben uns aber auch immer südafrikanischen Wein usw. gegönnt. Alle anderen Restaurants auf den Seychellen lagen im normalen deutschen Preisniveau oder sogar darunter. In der sonst fischarmen Bucht haben wir übrigens Rochen gesehen. Die gesamte Westküste ist extrem flach, wir haben uns nirgends wirklich rangetraut. Courieuse Island ist ein absolutes MUß. Wir hatten die letzte Mooring gefunden, sonst sei aber Ankern auf Sandboden auch erlaubt. Die Wanderung zum Doctor's House wird mit einem traumhaften Strand und einem schönen Weg durch Mangroven belohnt. Schildkrötenfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Mit dem Eintrittsgeld durfte man dann auch vor St. Pierre ankern. Hier und an den Cocos Inseln kann man am meisten Fische erschnorcheln. Vorsicht, die lokalen Guides mit ihren Booten heizen hemmungslos durch die Ankerlieger. Die Strömungen waren immer beherrschbar - mit Flossen. Die Soeurs Inseln und die Cousin/e Inseln sind wir nur angefahren. Ein Landgang schien uns nicht so interessant. In Mahe haben wir dann vor dem späten Rückflug noch das Künstlerdorf im Süden und die Anse Major besucht. Dort hatten wir dann im Rest. Kaz Kreol gut gegessen. Das Yve Marmit Restaurant hatte leider zu. Auf den Seychellen haben wir die besten Red Snapper gegessen. Die Fische sind hier auch sehr groß. Den Bonito (kleiner Tunfisch) haben wir als Curry selbst am Besten hinbekommen. Wir haben uns aus Deutschland Vollkornbrot und Dosenwurst mitgenommen, kann ich nur empfehlen. Käse gab es zu kaufen. Übrigens kostet ein Liter Milch fast 5 €! Leider hatte uns Sunsail unberichtigte Karten gegeben. Gerade im Marina-Bereich und in Victoria gibt es entscheidende Küstenlinienveränderungen. Wir sind dadurch u.a. auch im Hafenfahrwasser (bei den roten Tonnen) auf Grund gelaufen. Trotzdem, es war ein Traumtörn im Paradies! Die Seychellen sollte man unbedingt mit dem Katamaran als "Bade-Wohnplattform" bereisen. Ambitionierte Meilensammler kommen möglicherweise nicht so auf ihre Kosten.


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