Kellermann, Bernhard. Yester und Li und Das Meer. 2 Romane in einem Band. : Berlin, Verlag Volk und Welt, 1984. Bestellnr: 13976BB Yester und Li - Die Geschichte einer Sehnsucht "Eine zarte Liebesgeschichte, die von den zeitgenössischen Lesern begeistert aufgenommen wurde. IN sorgsam abgestuften lyrischen Tönen gibt der Dichter den Empfindungen und Gefühlen seiner Gestalten, dem Schicksal einer unerfüllten Liebe beredten Ausdruck. Daß eni künstlerisch veranlagter Mensch sich in eine erträumte Welt zurückzieht, um nicht an einer verständnis- und empfindungslosen Gesellschaft zu zerbrechen, mag vielleicht heute manchen Leser befremden; doch keiner wird isch dem Zauber und der Kangschönheit der Sprache Bernhard Kellermanns entziehen können." & Das Meer - "Der Atlantische Ozean ist der großartige Hintergrund eines leidenschaftlichen Geschehens, dessen Triebkräfte Liebe und Freundschaft sind. Kellermann, dessen Stil durch seine Begabung als Maler entscheidend beeinflußt wurde, vermag uns die gewaltige, brausende Bewegung des Meeres plastisch vor Augen stellen. Der Konflikt, der durch die Liebe der schönen Rosseherre zwischen dem Fremden und dem Fischer Yann entsteht, wird gelöst, die Männer trennen sich in Freundschaft." Kellermann, Bernhard, *4.3.1879 Fürth, †17.10.1951 Klein Glienicke b. Potsdam. K., Sohn eines Beamten, unternahm nach Studien in München weite Reisen durch Europa, Amerika und Asien. Im 1.Weltkrieg war er Zeitungskorrespondent. 1933 wurde er aus der Preußischen Dichterakademie ausgeschlossen. 1945 Mitbegründer des Kulturbunds, 1949 wurde er in der DDR Volkskammerabgeordneter und erhielt den Nationalpreis, 1950 Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste. K., der unter dem Einfluß des Symbolismus, der Neuromantik und vor allem Knut Hamsuns mit epigonalen impressionistischen Romanen begann, verdankt seinen Ruhm dem technisch-utopischen Roman Der Tunnel, der die Schwierigkeiten beim Bau eines Tunnels von Europa nach Amerika schildert. Das Werk, in dem schließlich die Technik über die Natur triumphiert, enthält harte Kritik an den Methoden des Kapitalismus. K. schrieb außerdem den antimilitaristischen Roman Der neunte November, der 1933 öffentlich verbrannt wurde, und zahlreiche weitere zeit- und sozialkritische Romane, unter denen besonders Totentanz, seine Abrechnung mit dem Faschismus, bemerkenswert ist. Autorenlexikon/Systhema Deutsche Literatur / Geschichte; Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts; Deutsche Literatur der zehnerJahre ; Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg; Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; Germanistik
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