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Rollgross oder Lattengross - das ist die Frage
08.07.2010

Rollgross oder Lattengross - das ist die
Frage
Vorab gesagt: Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Seit vielen Jahren gilt das stufenlos in den Mast einrollbare Grosssegel als ideal für die weniger erfahrene Chartercrew. Inzwischen hat sich aber technisch gesehen einiges getan.
Vorab gesagt: Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Seit vielen Jahren gilt das stufenlos in den Mast einrollbare Grosssegel als ideal für die weniger erfahrene Chartercrew. Inzwischen hat sich aber technisch gesehen einiges getan.
So einfach reffen Sie ein Lattengross
Video: Jan Liehmann - Segelschule Attersee
Die modernen Lazy-Jack-Systeme zum Reffen
eines Lattengrosssegels sind
in Ihrer Bedienung inzwischen sehr komfortabel geworden. Das Segel wird
beim Fieren des Grossfalls von den Lazy-Jack-Leinen geführt und fällt
zum Stauen direkt in den Lazy Bag. Kein Wooling an Deck! Genauso geht’s
beim Reffen. Hier muss nur noch per Holeleine das Vorliek und das
Achterliek zum Baum geholt werden. Dann wird das Grossfall wieder
durchsetzt – fertig. Der Riesenvorteil des Lattengross: das Segel muss
zum Reffen nicht in den Mast gerollt werden und kann daher vom
Segelmacher optimal
profiliert werden. Auf Segellatten muss nicht verzichtet werden. Auch im
gerefften Zustand bleibt das Profil erhalten. Dadurch ist der
Wirkungsgrad des Segels ungleich höher. Da bei modernen
Yachtkonstruktionen immer mehr Vortrieb aus dem Grosssegel kommt, wiegt
dieser Vorteil doppelt.
Alle Sunsail und
Moorings Yachten sowie die Yachten vieler anderer Vercharterer sind
inzwischen mit Lattengross und Lazy-Jack-Systemen ausgerüstet.
Wir meinen: auch wenn das Rollgross vielleicht noch einen Tick schneller bedient werden kann – insgesamt hat das Lattengross die Nase leicht vorn.
Wir meinen: auch wenn das Rollgross vielleicht noch einen Tick schneller bedient werden kann – insgesamt hat das Lattengross die Nase leicht vorn.






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