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Zum unaufhaltsamen Aufstieg der Berliner Bootsmesse
 
Mittwoch, 13. Dezember 2006

Zum unaufhaltsamen Aufstieg der Berliner Bootsmesse

von Ralf Küpper

RIVA-Boats
Binnenreviere werden auch heute noch von vielen Akteuren der maritimen Szene eher stiefmütterlich behandelt. So ist es kein Wunder, dass die Berliner Bootsmesse ?Boote und Fun?, erstmalig 2002 unter dem Berliner Funkturm veranstaltet, bisher von der Wassersportbranche vernachlässigt wurde. Als Messe für Motor- und Segelboote mit dem Schwerpunkt Binnengewässer und einem großen Anteil im Surf-, Kanu-, Tauch- und Angelsport, ist das nicht verwunderlich.
Noch immer fehlen die ganz Großen und Exklusiven der Bootsszene, aber spätestens seit diesem Jahr wird deutlich, das die ?Boote und Fun? in Berlin nicht mehr zu übersehen ist. Nicht nur, das die nordostdeutschen Binnenreviere zunehmend an Attraktiviät gewonnen haben ? die Zahl der Wassersportler ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Berlin hat ein weites Einzugsgebiet und wie keine andere Stadt in Deutschland, kulturell viel zu bieten. Allein aus diesem Grunde kommen viele Besucher in die Messestadt.
Natürlich werden sich die Unternehmen gut überlegen, zwischen den Messen in Hamburg und in Düsseldorf, zusätzlich noch Berlin ins Programm zu nehmen. Doch schon heute können Rund 800 Boote und Yachten, von 450 Ausstellern in elf Messehallen betrachtet werden. Das heißt: ?Wer nicht hier ist, hat ein Problem?, wie ein Aussteller sagte.
Allein In drei Ausstellungshallen wurden Jollen, Dickschiffe und Katamarane mit dem Schwerpunkt auf dem Einsatz in Binnenrevieren sowohl für Tourensegler als auch für sportlich ambitionierte Regattasegler präsentiert. So die von Judel/Vrolijk entworfene Hanse 370, einige interessante Modelle polnischer Hersteller und nicht zu vergessen die wunderschönen Classic Boats. Mehr als 60.000 Besucher waren dieses Jahr zu Gast - nächstes Jahr werden es mehr sein.

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