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Fenster zum Meer
 
Donnerstag, 12. Juli 2012

Fenster zum Meer

von Verena - Bosslet

Rochen, Ohrenqualle, Seestern, Barsch: Im Ozeaneum gibt es 7000 Tiere von mehr als 100 Arten. Fotos: Ozeaneum Stralund
Abtauchen in die Tiefen der Meere: In Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) wurde ein prächtiges Fenster in die Welt der Ozeane geöffnet - das Ozeaneum (www.ozeaneum.de). Und kaum nach Eröffnung avanciert das 60 Millionen Euro teure Top-Museum zu einem Publikumsmagnet. Der Renner sind die "Riesen der Meere", eine Greenpeace-Ausstellung in der Ausstellung, die originalgetreue Modelle von Blauwalen, Orcas und Buckelwalen zeigt. Chillig: Der Besucher kann in Liegen Platz nehmen und den Walgesängen der beeindruckenden Meeresäugern lauschen.

Es ist gigantisch, zählt nach Expertenmeinung zu den zehn bedeutendsten Meeresmuseen der Welt und wer es besucht, braucht Zeit: 39 Aquarien geben einen Einblick in die Unterwasserwelt der europäischen Meere. Der Rundgang endet wegen Bauverzögerungen bei der Aquarientechnik bislang noch nach 27 Schaubecken. Und auch das größte der Aquarien ist noch nicht gefüllt. aber: ?Der Nordsee-Rundgang wird in zwei Wochen möglich sein, dann ist die Anlage komplett?, heißt es aus dem Hause. Bis dahin gelten ermäßigte Eintrittspreise.

Wenn alle 39 Schaubecken voll besetzt sind, werden 7000 Tiere von mehr als 100 Arten zu sehen sein. Die Aquarien haben zusammen ein Fassungsvermögen von sechs Millionen Litern und wurden mit echten und künstlichen Pflanzen, Felsenlandschaften sowie Schiffswrack-Attrappen dekoriert. Ein Großteil der Tiere ist in den vergangenen Monaten vor den Küsten Deutschlands, Schwedens und Norwegens gefangen worden. Aufwendige Kühlsysteme sorgen dafür, dass die Wassertemperatur dem natürlichen Lebensumfeld der Meeresbewohner entspricht. Und: In der Ausstellung "Ein Meer für Kinder" bringen Museumspädagogen den jüngsten Besuchern die Welt der Ozeane spielersich näher.

Ach ja: Nach Stralsund lässt es sich prima segeln. Andocken kann der Skipper im Yachtclub Strelasund (www.ycstr.de), der auf dem Dänholm, einem Inselchen zwischen Stralsund und Rügen angesiedelt ist. Also: Nix wie Leinen los und Fische gucken!

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