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Ihr persönliches Fotobuch
 


 
Törnbericht Thailand
 

Törnbericht Thailand

von Frieder Mundle

 

Start war Ko Samui mit dem Katamaran Geneivre, einem Lagoon 410

Gebucht hatten wir diesen Törn wieder wie so oft mit der gewohnten kompetenten Bearatung von Frau Barbera von Master Yachting (www.masteryachting.de). Im Dezember 2006 entschieden wir uns nach Jahren in Kroatien mal ein neues Revier zu testen. Die Sommerreise 2007wollten wir in Thailand verbringen. Für die Reisezeit August ist Phuket wegen des Monsuns nicht optimal zu empfehlen, so wählten wir zum Segeln den Golf von Thailand.

Um das Land nicht nur von See her kennen zu lernen stellten wir mit der sachkundigen und zuvorkommenden Hilfe von Thailand Tours (www.thailand-tours.net) eine interessante Reisekombination zusammen.

Nach der Landung starteten wir unsere Reise mit einem dreitägigen Aufenthalt in Bangkok. Mit den Gegensätzen, vom bunten Treiben in Chinatown mit seinen farbenprächtigen Märkten, einer Fahrt mit dem Tuk-Tuk zu den Luxuskaufhäusern in den Einkaufsstraßen oder einer rasanten Fahrt mit einem Longtail auf dem Chao Phraya und in die Khlongs hatten wir den richtigen Einstieg. Nach den ersten Eindrücken dieser Millionenstadt unternahmen wir eine wunderschöne 6 - Tage - Rundreise in den Norden mit erlebnisreichen Fassetten vom Leben der Thailänder. Ob schwimmende Märkte; religiöse Kultur in den vielen Tempelanlagen oder beeindruckende Einblicke in die landschaftliche Vielfalt. Wir waren beeindruckt von dem vielerlei Grün der Reisfelder, dem Besuch des Regenwald nördlich von Chiang Mai, vom Besuch in den Bergdörfern der „Karen“ oder „Akha“, aber nicht nur die Landschaft war ein Erlebnis, die Mentalität der Menschen, ihre Freundlichkeit und vor allem ihr neidloses Miteinander war für uns Europäer bewundernswert.

Nach diesen vielschichtigen Eindrücken genießen wir noch ein paar Tage die thailändische Lebensart in Ko Samui.

Auch hier hatten wir eine interessante Inseltour mit einer Reiseführerin die, wie sich herausstellte über Jahre in unserer Stadt lebte. - Die Welt ist doch klein. Sie zeigte uns nicht nur die touristischen Sehenswürdigkeiten, sondern gab uns auch viele Informationen über das Wirtschaftslebens und den Veränderungen, die sich auch für sie in der fast 20-jährigen Abwesenheit ihrer Heimatinsel vollzogen haben.

Am 1.9. übernahmen wir dann in Ao Bo Phut dem Stützpunkt von Sunsail in Fisherman's Village um 12.00Uhr den Katamaran incl. einer Schnorchelausrüstung, die in den Gewässern ein muss ist. Die Übernahme mit Einführung in die Besonderheiten des sehr sicheren Reviers und die übliche Einführung in die Yacht war binnen einer Stunde erledigt. Am Stützpunkt lagen 7 Segelyachten, von denen während unserer Reise außerhalb der Saison zwei unterwegs waren. Dementsprechend wenige Segler trafen wir unterwegs. Um 14.00Uhr kamen dann unsere zwei Mitsegler Silke und Stefan, die wir am Strand abholten. Nach dem ersten Begrüßungsdrink und dem Einräumen der Kabinen mussten wir noch einkaufen. Mit dem Taxi ging es zum Tesco – Supermarkt. ( Achtung! Preis vorher aushandeln, in Ko Samui wird der Taximeter nie benutzt und die Fahrten sind wesentlich teurer wie in Bangkok)

Das Einkaufen ist hier kein Problem, nur ein Erlebnis. Lebensmittel gibt es in super Qualität - und hier gibt es alles – auch Nutella, Schweizer Käse, Italienische Salami, aber zu allen uns bekannten Zutaten eben noch die vielfältigen Thaiprodukte. Riesige Mengen an Obst, Meeresfrüchte, Reis und Gewürzen.

Auch Kosmetik oder Schnorchelausrüstung. Eigentlich braucht man von Europa nichts mit zu bringen. Wir kauften Lebensmittel für das Frühstück sowie Getränke, vor allem Wasser für 7 Tage, dann noch Zutaten für den Mittags-Snack. Abendessen wollten wir bei den entsprechenden Lokalitäten in den Ankerbuchten. Dies war wie sich dann herausstellte bei entsprechender Törnplanung auch ohne Problem möglich. Selbst das Frühstück könnte man sich sparen, da es überall möglich wäre auch zu frühstücken. Vielleicht nur mit etwas mehr Aufwand. Nach dem Einkauf wurden die Sachen mit dem Dingi zum Boot gebracht und verstaut. Anschließend gingen wir zum Abendessen zu unserem Lieblingsrestaurant, wo wir schon die Tage zuvor verwöhnt wurden. Am nächsten Morgen starteten wir dann Richtung Ko Phangan. Bei leichtem Wind aus SW und ruhiger See segelten wir die kurze Etappe ca.15 sm nach Ao Thong Nai Pan.



Wir schwammen um etwas Abkühlung zu bekommen, bevor wir zum Strand fuhren.

Hier gibt es ein paar kleine Restaurants wo wir zuerst unseren Durst löschten und dann gleich zum Essen blieben. Als Gewitterwolken aufzogen, es leicht zu Regnen begann und die tropische Dunkelheit schnell hereinbrach gingen wir, etwas schneller wie geplant zurück zum Schiff. Das Gewitter verzog sich dann aber recht schnell, so, dass wir noch gemütlich auf dem Vordeck den ersten Tag mit einem exzellenten thailändischen Wein ausklingen ließen.




Nach dem Morgenritual – Schwimmen – Frühstücken – Schwimmen ging es dann am nächsten Tag weiter. Mit dem abendlichen Gewitter kam mehr Wind und als wir aus der Inselabdeckung heraus waren hatten wir Windstärke 6 aus West und etwas mehr Seegang wie beim ersten Tag. Herrliches Segeln mit dem Katamaran nach Ko Tao. Auf ca. halbem Weg nach Ko Tao bei Hin Bai ist auf ca. 30m Wassertiefe ein ausgezeichnetes Tauchrevier. Hier wollten wir eigentlich stoppen, um uns die Unterwasserwelt beim Schnorcheln anzusehen. Da einige Tauchboote recht heftig hinter dem Felsen schaukelten und die Sicht bei diesem Seegang für uns sicher nicht ideal war verzichteten wir auf einen Stopp und nahmen weiter Kurs Ko Tao in die Ao Hin Wong Bay. Hier kamen wir am frühen Nachmittag an. Für uns war es eine der schönsten Buchten. Ankern auf ca. 10m Wassertiefe in ca. 150m vom Land. Nach dem Ankern sind wir zur Erfrischung zuerst zum Schwimmen und Schnorcheln. Das Wasser war das bisher klarste, mit Sicht auf den Grund. Im Bereich von Ko Samui und Ko Phangang ist durch den sandigen Untergrund das Wasser eher trübe – aber sauber!

Zum Abendessen gingen wir dann in das vom Stützpunktleiter empfohlene Restaurant, das zu einem kleinen Ressort gehörte. Dieses wird von Mr. und Mrs. Ting geführt und wurde von ihnen herrlich in die Landschaft integriert.

In diesem Ressort haben wir das zweite Mal „No Names“ gegessen,

Bei den netten freundlichen Besitzern haben wir dann für den nächsten Morgen eine Mitfahrgelegenheit nach.Ao Mae Haad, den Hauptort organisiert. Zum Start am nächsten Morgen mussten wir zuerst ca. 150m Höhenunterschied durch den wunderschön angelegten Garten des Ressorts zum Geländewagen überwinden.

Der Weg zur „Stadt“ war ein echtes OFF Road Abendteuer. Es ging über unbefestigte Wege, die in der Regenzeit bestimmt kaum befahrbar sind zur anderen Inselseite. Hier hatten wir noch die Gelegenheit eine Werkstatt zu besichtigen in die ein Zylinder zur Reparatur gebracht wurde.

Nach einem Einkaufsbummel durch die Gassen hatten wir noch so manches exotisches Erlebnis. Zum einen sind es die in den verschiedensten Eigenproduktionen erstellten Fahrzeuge – der TÜV hätte seine Freude - oder die immer präsente „Kantine“ für die verschiedenen Läden oder Bar´s.

Beim Mann in Pink wurde das Essen bestellt und dann nach ein paar Minuten in die entsprechenden Shops geliefert. Wenn die Grillkonstruktionen auch teilweise abenteuerlich aussahen, das Grillgut sah gut aus und roch köstlich.

Bei Mr. Ting angekommen wurde erst noch eine Kleinigkeit (No Names)

gegessen und viel Lemon Juice getrunken. Vorher musste aber der Rücktransport des in der „Stadt“ gekauften Eises für die Kühlbox erfolgen.

Nach der Stärkung entschlossen wir uns nach Ko Hang Tao zum nächsten Ankerplatz zu segeln. Dort angekommen stellten wir fest, es gibt doch auf jeden Fall für uns schönere Plätze, wir bleiben nur zum Schnorcheln und segeln dann zurück. Die in den Prospekten immer wieder abgebildete Insel ist landschaftlich sehr schön eingebettet,

war aber vom Schwell des Vortages noch ziemlich unruhig und es waren auch eine Menge Tauchboote vor Ort. Hier ist das Eldorado der Taucher, mit sehr vielen Tauchstationen. Wen wundert es, Ko Tao ist das beste Tauchrevier im Golf von Thailand. (Auf Ang Tong trafen wir dann einen Segler, der hier über Nacht ankerte und seine Mitseglerin hatte bei dem Schwell kaum geschlafen. War die Entscheidung also doch richtig)

Uns hatte es in die Bucht und in das Restaurant von Mrs. und Mr. Ting zurückgezogen, diese Bucht

wollte uns so schnell nicht loslassen Also zurück zu Mr. und Mrs. Ting und den No Names. Da wir recht früh am Nachmittag ankamen, sind wir noch für ca. 2 Std. entlang der Küste zum Schnorcheln gewesen. Die Unterwasserwelt ist auch hier intakt und faszinierend. Nach dem Schnorcheln ging es dann zu Familie Ting. Es war wie schon gewohnt ein Festmahl.

Nach dem Sonnenuntergang gingen wir zurück und machten wir es uns auf dem geräumigen Vorschiff bequem. Hier war der richtige Ort, in der idealen Umgebung, wo wir bei einem Drink von den Zeiten zu träumen begannen, in denen man nicht nur für ein paar Urlaubstage dieses Paradies

genießen kann.

Nach dem morgendlichen Frühsport und dem anschließenden Frühstück füllten wir bei Mr. Thing noch die Wassertanks, bevor wir uns anschließend bei Wind 0 mit Dieselkraft auf den Weg nach Ko Ang Tong machten.Wir rundeten die Nordinsel und wählten den Weg entlang der Küsten von Ko Hang Tao und Ao Mae Haad. Dies war mit 40 Meilen die längste Strecke unseres diesjährigen Törns. Ko Ang Tong Nationalpark ist ein ca. 40 Inseln umfassender Meeresnationalpark, die Inseln bestehen zumeist aus Felsen, an denen sich aber allerlei Grün angesiedelt hat.

Die Einfahrt in diese landschaftlich beeindruckende Inselwelt ist einmalig. Man segelt abwechselnd an bis zu 200m hohen Felsen, dann wieder an idyllischen Sandstränden vorbei. Als wir an einem dieser Strände im Abstand von ca. 50 Meter entlang fuhren, lief in aller Seelenruhe ein Waran entlang.


Durch den Irrgarten suchen wir uns den Weg nach Ko Wua Talap unseren nächsten Ankerplatz. Hier hat die Parkverwaltung ihr Büro und ein kleines Museum, wo man auch die Gebühr für den Besuch des Nationalparks entrichten muss. (400 Bhat / Pers. und 50 Bhat fürs Boot; 1€ ist ca. 50 Baht) Wer mit dem Schnellboot von Ko Samui kommt, kann hier auch eine schlichte Unterkunft mieten. Die Parkverwaltung betreibt hier auch ein Restaurant, so dass unser Abendessen wieder gesichert war.



Beim zweiten Besuch zum Abendessen hatten wir dann auch Gelegenheit, der auf der Insel ansässigen Urbevölkerung, beim Essen zuzusehen. Hier sind Brillenaffen, die sich nur von Blättern ernähren, heimisch. Sie sind weder aufdringlich noch frech. Bei ihren Wanderungen durch die Parkanlagen kommen sie bis auf ca. 2 Meter an einen heran.




Auch hier träumten wir nach Sonnenuntergang wieder auf dem Vorschiff von fernen Zeiten.

Attraktion hier ist das so noch nie erlebte fluoreszierende Wasser. Selbst ein ins Wasser fallendes Erdnussstück verursachte ein Leuchten. Der Nachteil des extrem mit Plankton durchsetzten Wassers ist die trübe Sicht beim Schnorcheln. Am nächsten Morgen hatten wir einen Ausflug auf den Aussichtspunkt der Insel geplant. .

In der Nacht hatte es geregnet, so dass der Pfad sehr glitschig war. Beim Einstieg kam uns ein Liechtensteiner Segler entgegen, den wir am Abend zuvor kennen gelernt hatten und er mit dem 2. Boot von Sunsail unterwegs war. Die Schuhe voll Lehm empfahl er uns auf den Ausflug zu verzichten.

Wir probierten es trotzdem. Marion und Silke kehrten jedoch nach 50 Metern um, da es wirklich ein sehr abenteuerlicher Pfad war. Stefan und ich beschlossen es zu versuchen. Es handelte sich um einen über ca. 350 Meter Höhenunterschied in den Busch geschlagenen Pfad, der mit Seilen gesichert war. Unterwegs sahen wir wieder Brillenaffen. Nach den ersten ca. 100 Metern Höhenunterschied war der erste Ausblick, hier war schon klar zu erkennen, dass sich die Anstrengung bei ca. 30°C und 100% Luftfeuchtigkeit lohnt. Der Pfad war ab hier auch nicht mehr so glitschig, eher felsig und gesichert am Seil auch ohne Bergstiefel, jedoch mit festem Schuhwerk machbar.

Nach den letzten Metern über zerklüftete Felsen kamen wir nach 35 Minuten auf der Aussichtsplattform an. Von hier oben hat man einen exzellenten Ausblick, die Anstrengung und die Bäche an Schweiß haben sich gelohnt. Nachdem wir den Wasserverlust ausgeglichen hatten, machten wir uns an den Abstieg. Jedoch mit einem neuen Ziel für den Nachmittag vor Augen, auf der Westseite der Insel entdecken wir noch eine Bucht, die wir nach dem Abstieg besuchen möchten.

Unten angekommen erfrischten wir uns mit einem Bad, das ist bei ca. 28°C Wassertemperatur eher eine moderate Erfrischung aber es tut gut. Anschließend erzählten wir Silke und Marion von der Bucht auf der anderen Inselseite und starteten zu dieser. Der Plan war dort einen gemütlichen Mittag zu verbringen und am Nachmittag, wenn die Ko Samui –Tagestouristen wieder weg sind, die Insel Ko Wua Ta Lum zu besuchen. Hier ist ein Salzwassersee innerhalb der Insel zu bewundern.

Als wir die erste Bucht erreichten erkannten wir ca. ein dutzend Hütten am Strand. Während wir ankerten kam ein Longtail mit 3 Fischern und brachte etwas zu diesen Hütten, winkend fuhren sie dann an uns vorbei wieder in Richtung Meer. Vermutlich ist es ein Stützpunkt der Fischer an dem sie über Nacht bleiben, da wir später am Strand niemand mehr antrafen.

Der Übergang zum Strand war über mind. 40 Meter nur ca. 30 cm tief. Entlang des Strandes fanden wir wunderschöne Muscheln. Also gibt es abseits der Touristenziele doch noch die unberührte Natur. Leider war auch einiges an angeschwemmtem Müll an diesem Strand.

Nachdem wir bei unserem ausgiebigen Strandspaziergang unsere Sammlung aufgestockt hatten gingen wir Anker auf und fuhren mangels Wind mit Dieselkraft in Richtung Ko Wua Ta Lum. Auch hier war es wieder beeindruckend sich nahe an den bewachsenen Felsen der Inseln mit Hilfe des Echolots entlang zu tasten. Die Wassertiefe ist meist ausreichend um bis auf wenige Meter an die Küste zu kommen. Vorsicht ist dann geboten, wenn die Felsabbrüche nicht mehr so hoch sind.

Als wir um die Nordseite der Insel Ko Wua Ta Lum kamen, ging während wir ankerten das letzte Boot mit Tagesausflüglern zurück Richtung Ko Samui, nicht ohne nahe an uns mit Vollspeed vorbei zu brausen. Mit dem Dingi gingen wir zum Strand um unsere zweite Inselwanderung an diesem Tag in Angriff zu nehmen. Der Weg zum Salzsee ist mit recht steilen Treppen und durch enge Schluchten in ca. 15 Min. zu bewältigen.

Nach diesem Erlebnis genehmigten wir uns am Strand ein kühles Cola bevor wir uns wieder in die Ankerbucht von Ko Ang Thong zurückzogen. Hier ankerten wir auf ca. 5 Meter Wassertiefe. Da es im Ko Ang


Thong Nationalpark nur ein Restaurant gibt wollten wir zum Abendessen hierher zurück.

Sicher könnten wir auf einem so ausgerüsteten Schiff auch selbst kochen, zumal wir mit Marion eine der besten Köchinnen an Bord haben, aber gerade deshalb lohnt es sich in Thailand so oft wie möglich zum Essen zu gehen. Erstens ist es sehr gut und zweitens hat Marion die Gelegenheit die Kreationen zur Nachahmung kennen zu lernen. Schließlich wollen wir uns in Deutschland von Ihr weiterhin mit Thailändischer Küche verwöhnen lassen. Nach dem Frühstück am nächsten Tag segeln und motoren wir die 30 sm zurück nach Ko Samui. An der Nordküste von Ko Samui gehen wir wieder so weit es geht unter Land.

Um 14.00 ankern wir vor „unserem“ Ressort, dem Lawana. Am Strand werden wir von den Servicemitarbeitern schon freundlich, wie alte Bekannte empfangen. Hier genießen wir den Nachmittag mit kühlen Getränken und einer Aloveramassage. Nachdem wir dann noch den Tisch für das Abendessen reserviert hatten verlegten wir die Yacht wehmütig die letzte Meile zur Boje des Sunsail – Stützpunktes. Hiermit war unsere Rundreise in den Gewässern Ko Samuis beendet. Es war ein rundum gelungener und erholsamer Törn, in einem Revier, das noch etwas Abseits der bekannten Charterreviere liegt. Aus seglerischer Sicht gibt es sicher anspruchsvollere Reviere, jedoch selten schönere. Wir haben bewusst keine Meilen geschruppt, da wir das Segeln als eine Art des Reisens und nicht des Wettkampfes sehen. Hierzu wäre der Wind auch im Durchschnitt dieser Woche etwas zu schwach gewesen. Neue Erfahrungen, Erweiterung des Horizontes, andere Kulturen kennen lernen, dies in Kombination mit Erholung und wenn möglich kulinarischem Genuss ist unser Motto. Diese Wünsche hat dieser Törn voll erfüllt.

Zum Abschluss gingen wir dann zum Abendessen in „unser“ Ressort. Hier war heute Lobster auf der Speisekarte. Der Abschluss ist auch in kulinarischer Sicht mehr wie gelungen, Seafoodsalat; Lobster; Nachtisch und Getränke für uns vier und das zu einem Preis, der bei uns nicht mal für eine Person gereicht hätte. Auch die Qualität hat die in der Karibik bei weitem übertroffen. Nicht zu vergessen, mit einem Service, in Freundlichkeit und fast familiärer Atmosphäre wie man ihn bei uns nie erwarten könnte.

Der Abschied vom Servicepersonal war dann auch entsprechend herzlich und – er fiel schwerer wie sonst nach einem Urlaub.

Am nächsten Morgen brachten wir um 6.00Uhr Stefan und Silke mit dem voll gepackten Dingi zum Strand, sie hatten einen sehr frühen Flug nach Bangkok gebucht. Wir beide machten dann die Abnahme in kürzester Zeit (mit allen Vor- und Nachteilen) mit dem Sunsailmanager und verabschiedeten uns. Wir werden sicher nach Thailand zurückkommen, denn es gibt noch viele Buchten; Inseln und noch mehr ausgeglichene, freundliche Menschen und Ihre Lebensarten zu erkunden.

Sowohl an Land wie vom Wasser aus.

Sahwasdee Thailand, Sahwasdee Ko Samui